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Abschied mit den richtigen Worten

Eine stilvoll gestaltete Todesanzeige informiert über den Verlust und erinnert an den Verstorbenen

Abschied mit den richtigen Worten

Die Rose steht für die Liebe, die über den Tod hinaus dauert und wird deshalb häufig als Symbol in Todesanzeigen verwendet. Foto: Adobe Stock

Eine Todesanzeige zu gestalten, ist für viele Angehörige ein schwerer, aber notwendiger Schritt. Inmitten der Trauer gilt es, Worte zu finden, die dem Leben des Verstorbenen gerecht werden und gleichzeitig andere Menschen über den Verlust informieren. Dabei ist eine Todesanzeige nicht nur eine formale Mitteilung, sondern immer auch ein sehr persönlicher Ausdruck von Abschied, Erinnerung und Verbundenheit. Sie würdigt das Leben des Verstorbenen und bringt die Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zum Ausdruck.

 In ihrer äußerlichen Gestaltung ist die Todesanzeige meist schlicht gehalten. Ein schwarzer oder grauer Rahmen hebt sie von anderen Mitteilungen ab. Häufig wird ein Symbol ergänzt. Klassisch ist das Kreuz, doch auch eine Rose, eine Kerze, eine Taube oder ein Baum können gewählt werden. Der Text beginnt oftmals mit einer einfühlsamen Einleitung wie „In stiller Trauer“ oder „In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied“. Danach folgt der vollständige Name des Verstorbenen, meist hervorgehoben, sowie das Geburts- und Sterbedatum. Optional können auch der Geburtsname, ein Titel oder der Beruf genannt werden, vor allem wenn diese das Leben der Person geprägt haben.

Ein Trauerspruch oder ein kurzes Zitat kann die Anzeige zusätzlich bereichern. Sie bringen Gefühle zum Ausdruck, für die eigene Worte fehlen. Eine große Sammlung von Trauersprüchen ist unter trauersprueche.de zu finden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die Angaben zur Trauerfeier oder Beisetzung. Ort, Datum und Uhrzeit werden genannt. Gleichzeitig können Angehörige auch Wünsche formulieren, etwa dass auf Beileidsbekundungen am Grab verzichtet werden soll oder dass statt Blumen eine Spende gewünscht ist. Solche Hinweise helfen, die Trauerfeier im Sinne des Verstorbenen oder der Familie zu gestalten. Am Ende der Anzeige stehen die Namen der trauernden Angehörigen. Auch hier gibt es eine übliche Reihenfolge, die die familiäre Nähe widerspiegelt. Zuerst wird in der Regel der Ehepartner genannt, danach die Kinder - häufig in der Reihenfolge ihres Alters - gefolgt von Enkeln und Urenkeln. Anschließend können Eltern, Geschwister oder weitere nahe Angehörige aufgeführt werden. Heute haben Angehörige mehr Möglichkeiten als früher, eine Todesanzeige individuell zu gestalten. Neben klassischen Schwarz-Weiß-Anzeigen sind auch dezente Farben oder ein Porträtfoto des Verstorbenen möglich. Dennoch bleibt die Gestaltung in der Regel zurückhaltend, um der Situation gerecht zu werden und den Fokus auf den Menschen und das Gedenken zu legen. Todesanzeigen werden postalisch versandt, zudem meist in der Zeitung veröffentlicht.

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Todesanzeige und Traueranzeige meinen nicht ganz dasselbe

Oft wird der Begriff Todesanzeige mit Traueranzeige gleichgesetzt, doch es gibt einen feinen Unterschied. Eine Todesanzeige erscheint vor der Beerdigung in der Zeitung und/oder wird postalisch versandt. Sie dient in erster Linie dazu, den Todesfall und die Trauerfeier öffentlich mitzuteilen. Eine Traueranzeige kann auch erst nach der Beerdigung veröffentlicht werden. Hier geht es vor allem darum, an den Verstorbenen zu erinnern und sein Leben zu würdigen. In der Regel wird eine Todesanzeige von den nächsten Angehörigen aufgegeben. Eine Traueranzeige kann dagegen von allen geschaltet werden, die sich dem Verstorbenen verbunden gefühlt haben - etwa Freunde, Kollegen oder Vereinsmitglieder. Wenn der Verstorbene eine wichtige Rolle oder Position innehatte, veröffentlichen manchmal auch Unternehmen, Institutionen oder Organisationen einen Nachruf, um ihn zu ehren.


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