Eine Neumondnacht im Spätherbst. Der Himmel ist klar, wären da nicht diese Wolken. Im Wald wirkt die Welt rabenschwarz. Keine idealen Bedingungen für eine Jogging-Runde auf holprigen und matschigen Feld- und Forstwegen. Noch dazu mit einer brandneuen Stirnlampe, deren Eigenschaften im Outdoor-Geschäft unseres Vertrauens zwar überzeugten, doch deren Fähigkeiten im echten Leben noch ungeprüft sind. Jetzt ist es so weit. Eine Handbewegung - die drei Leuchtdioden springen an. Ein regelrechter Lichtschacht schneidet eine strahlende Schneise auf einer Länge von rund zweihundert Metern, selbst der Bereich am Rande des Sichtbereichs wird ausgeleuchtet. Phänomenal! Die Stirnlampe „Sensor“ der Marke Origin Outdoor besteht den Test mit Bravour. Ein wiederaufladbarer Lithium-lonen-Akku sorgt für 800 Lumen (wahlweise auch drei AAA-Akkus mit eigenem Halter).
Die Akkus sind direkt hinter den Leuchten angebracht (und nicht in einem Extragehäuse am Hinterkopf), ein Doppelband sorgt für einen rutschfesten Sitz. Besonders hilfreich: eine Ladungsstandanzeige. Die Bezeichnung „Sensor“ verdankt sie dem oben erwähnten Feature: Ihre fünf Leuchtmodi lassen sich durch Handbewegungen einfach umschalten - eine Möglichkeit, die entgegenkommende Lauffans, radelnde oder flanierende Menschen sehr zu schätzen wissen. Außerdem ist die Origin Outdoors Stirnlampe „Sensor“ laut Herstellerangaben wasserfest (haben wir noch nicht ausprobiert). Übrigens stammt die Leuchtdioden-Lampe nicht etwa aus den USA oder Ostasien, sondern aus Hohenthann bei Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim). Dort hat der Outdoor-Spezialist Relags seinen Sitz, die Kopfleuchte ist eine Eigenprodukt. Zwei Wochen später liefert sich die Stirnlampe einen Leucht-Wettbewerb mit einem beeindruckenden Vollmond, der scharfe Schatten wirft. Das Ergebnis: Die „Sensor“ lässt die Schattenränder verblassen.
Origin Outdoors
Stirnlampe „Sensor“
800 Lumen
USB-wiederaufladbar
für Li-Ionen-Akku 18650
oder für drei AAA-Akkus,
49,95 Euro