Einen Raumduft zum Wohlfühlen sollte man mehr spüren als riechen. Im Winter bieten sich ätherische Öle mit Zedernholz und Gewürznoten an. Der teuerste unter den Raumduftproduzenten ist Trudon, ein Pariser Haus, das seit dem Jahr 1643 Kerzen und Gewürze verkauft, damals bereits in der bis heute für Luxusprodukte berühmten Rue Saint Honoré.
Zu Weihnachten eignet sich „Spiritus Sancti“, ein Duft mit der Kopfnote Weihrauch, der Herznote Maiglöckchen und der Basisnote Labdanum, das bei vielen Parfums die Aromen harmonisiert. Oder man verschenkt die Weihnachtskerze Angelo mit Orangenund Zimtduft. Auch Panier des Sens bietet angenehme winterliche Aromen wie „Cèdre sauvauge“ (wilde Zeder), und Annick Goutal wartet mit einem Duft von Pinie und Mandarine auf. Die vielleicht besten Düfte aus Italien kommen von Ortigia, die kleine Insel vor Sizilien verlieh den Namen. „Fico d'India“ duftet fruchtig und zugleich ein bisschen holzig. Bei allen Düften mit Diffuser empfiehlt es sich, nur drei Stäbchen ins Glas zu stecken. Stichwort spüren.