Volume 1: Ein merkwürdiger über zehn herausragende Titel für ein Album eines Künstlers, der schon Platten veröffentlicht hat, lange mit Musik-Größen wie Sting auf Tour gewesen ist, einen schicken „Grammy“ im Regal stehen hat und selbst bereits seit Mitte der 90er zu den erfolgreichen Jazz-Trompetern überhaupt gehört. Aber in den Augen von Chris Botti ergibt der Titel durchaus Sinn, markiert dieses neue Alben doch einen Neubeginn nach über einer Dekade ohne neue Produktion. Und das nicht bei irgendeiner Company, sondern beim legendären Label „Blue Note“.
Und so spielt er selbstverständlich auch nicht mit irgendwelchen Musikern: Vinnie Colaiuta unterstützt ihn an den Drums, Joshua Bell schenkt ihm sein virtuoses Violinenspiel und Produzent David Foster verleiht dem Ganzen seinen legendären smoothen Schliff. Ein rundum gelungenes Album mit Standards, Balladen und flirtendem Blick zum Pop: So betörend sanft hat Chris Martin seinen „Coldplay“-Hit „Fix You“ zuvor garantiert noch nie gehört. Das Comeback-Album von Chris Botti ist ein edler Ohrenschmeichler für ruhige Momente.