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Ebersberger Krippenweg: Zu Besuch beim Jesuskind

Der Ebersberger Krippenweg bietet heuer 63 Stationen – noch bis zum 6. Januar 2024

Fotos: Ebersberger Krippenweg
Fotos: Ebersberger Krippenweg

Heuer findet der Ebersberger Krippenweg zum neunten Mal statt – noch bis zum 6. Januar 2024 - und gehört damit seit 2015 fest zur Weihnachtszeit in der Kreisstadt. Kernstück des Ganzen ist die Ebersberger Stadtkrippe von Krippenbauer Franz Kisters. Sie entstand in jahrelanger Kleinarbeit in Kisters Zuhause, wuchs auf stolze fünf Meter Länge und zwölf Quadratmeter Fläche heran. 2010 vermachte der Künstler seine Krippe der Stadt Ebersberg mit der Auflage, sie jährlich zu zeigen und dabei für Bedürftige zu sammeln. Der Erfolg der großen Stadtkrippe mit über 200 Figuren führte zur Idee, einen Krippenweg zu gestalten mit verschiedenen Krippen in Ebersberger Geschäften und Einrichtungen. Dieses Jahr umfasst der erweiterte Krippenweg 63 Stationen und führt über siebeneinhalb Kilometer bis nach Oberndorf und an den Egglburger See. Ohne die Außenstellen ist der Krippenweg in der Kreisstadt etwa zwei Kilometer lang und kann in eineinhalb Stunden leicht bewältigt werden. 

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Schulen, Geschäfte, Arztpraxen, Firmen, Kirchen, Vereine, Gaststätten und städtische Einrichtungen zeigen Krippen verschiedenster Art. Aus dem Alpenland, aus Allach, Ostheim oder Dinslaken, aus Neapel, Frankreich oder Peru, in der Laterne, im Nähkästchen, Schnapskasterl oder Geigenkasten, aus Papier gefertigt, mit Figuren aus Wachs, Ton oder Rupfen, gestrickt oder geschnitzt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Heimatpfleger Thomas Warg bietet mit seinem Team jede Woche zwei kostenlose Führungen an, die immer unterschiedliche Routen nehmen, damit jede Krippe im Stadtbereich mal dabei ist. Er erklärt: „Jede der 63 Krippen hat ihre eigene Geschichte und jeder Krippenbauer sein Geheimnis, das es zu entdecken gilt.“ Maria, Josef und das Jesuskind sind immer dabei, der Rest ist ganz unterschiedlich – mal minimalistisch, mal wie ein Wimmelbild, in dem man die heilige Familie erst suchen muss.

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