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Unter Tage

In zwei Bergbaumuseen reisen Besucher in der Zeit zurück

Es ist noch gar nicht so lange her, dass in Penzberg und am Hohenpeiẞenberg Bergbau betrieben wurde. Vor allem im 19. Jahrhundert bildete der Bergbau die Lebensgrundlage vieler Familien. Allein in Peißenberg sind über 32 Millionen Tonnen Kohle gefördert worden. Die letzten Gruben wurden erst vor rund 50 Jahren geschlossen. Dass die Erinnerung an die vergangenen Bergbauzeiten bewahrt wird, ist den ehemaligen Bergleuten zu verdanken. Sie haben sich in Vereinen wie dem Knappenverein oder den Bergbaumuseumsfreunden organisiert und sich für Museen eingesetzt. Heute sind das Bergwerksmuseum in Penzberg und das Erlebnisbergwerk Peißenberg touristische Attraktionen. Penzberg erinnert in seinem Museum an seine rund 200-jährige Bergbauvergangenheit. In der Dauerausstellung gibt es eine Sammlung von Grubenlampen, Vermessungsgeräten, Karten, Fotografien, ein Bergwerkstelefon und natürlich die Hunten, sowie einen Aufzug aus dem Förderturm. Die Filme, Modelle, Medienstationen und authentisch wirkenden Streckennachbauten veranschaulichen die Arbeitsabläufe in einem Bergwerk - vom schweißtreibenden Abbau mit der Hand bis zum automatisierten Betrieb. Besonders eindrucksvoll ist die simulierte Sprengung. Bergwerksmuseum Penzberg, Karlstraße 36, ist mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags sowie an Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ein Highlight in der Region ist auch das Erlebnisbergwerk Peißenberg. Besucher können dort mit einer kleinen Grubenbahn knapp 100 Meter in den Tiefstollen einfahren.

Infos: www.bergbaumuseum-peissenberg.de

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