Anzeige

Präsentiert von

Anzeigensonderveröffentlichung

Erfahrung bei künstlichen Hüftgelenken

Ein künstliches Hüftgelenk ist ein Routineeingriff - aber Anzahl, Erfahrung und Art sind entscheidend.

Erfahrung bei künstlichen Hüftgelenken

Weltweit werden mehr künstliche Hüftals Kniegelenke eingesetzt, so auch in Deutschland und im EPZmax des Barmherzige Brüder Krankenhauses München. Von den weit über 3000 künstlichen Gelenken, die hier jährlich operiert werden, sind gut 60 Prozent Hüftgelenke. Damit gehört die Klinik zu den Einrichtungen, die diesen Eingriff in Deutschland am häufigsten durchführen - und das schon seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Minimal-invasiv und Fast Track

Die Hüftgelenks-Endoprothetik gilt als eine der erfolgreichsten Operationen überhaupt. Doch auch wenn die OP zu einer Art Routine-Eingriff geworden ist, ist eine ausgewiesene Expertise des Operateurs unerlässlich. Dies gilt umso mehr, weil die modernen OP-Techniken, mit denen ein künstliches Hüftgelenk heute besonders schonend eingesetzt werden kann, ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und Erfahrung voraussetzen. Ein Meilenstein in Richtung „geringe OP-Belastung, raschere Genesung“ ist die Entwicklung der muskelschonenden Verfahren. Bei diesen minimalinvasiven Hüft-Operationstechniken wird durch eine natürliche Muskellücke gearbeitet, sodass die Muskeln und Sehnen nicht durchtrennt werden müssen. Die Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand: Sie haben nach der Operation weniger Schmerzen und erholen sich schneller von dem Eingriff. Die minimalinvasive Technik ist ein Teil des mehrdimensionalen Behandlungskonzepts„Fast Track“ oder „Rapid-Recovery“, was so viel heißt wie Chirurgie des "schnellen Wegs“ oder der "schnellen Spur“. Und sie ist eine weitere bahnbrechende Errungenschaft der modernen, patientenorientierten Endoprothetik, die die Patienten zügiger zurück auf die Beine und ins Leben bringen kann. In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Barmherzige Brüder Krankenhauses München sind diese Methoden seit Jahren etabliert.

Unternehmen aus der Region

EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung

Wichtig ist generell, dass sich Patienten an eine Klinik wenden, deren Operateure über große Erfahrung und die notwendige fachliche Kompetenz verfügen, um mit allen etwaigen Widrigkeiten angemessen und patientenorientiert umgehen zu können. Bei jeder Routineoperation kann etwas Unvorhergesehenes passieren. Das gilt umso mehr, wenn gleichzeitig eine Osteoporose besteht. Deshalb muss gewährleistet sein, dass das OP-Team die nötige Expertise hat, in jeder Phase des Eingriffs umgehend, flexibel und adäquat reagieren zu können. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass sämtliche notwendigen Implantate bereitgehalten werden, damit auch wirklich jeder einzelne Fall und jede Komplikation gut und individuell abgestimmt behandelt werden kann. Mehrere unterschiedliche Modelle und Formen sind daher von Nöten, um jeden einzelnen Patienten passend versorgen zu können, denn: „,wer nur einen Hammer hat, kann nur einen Nagel bearbeiten“. Diese Voraussetzungen sind erfüllt, wenn die Klinik als EndoprothetikZentrum der Maximalversorgung, kurz EPZmax, zertifiziert ist. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bzw. das EPZmax des Krankenhauses Barmherzige Brüder München erfüllt alle genannten Voraussetzungen, daher werden hier auch sehr viele Komplikationen von andernorts durchgeführten künstlichen Hüftgelenken behandelt und nachoperiert.

Endoprothesenregister

Alle zertifizierten Kliniken werden auf der Website des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) veröffentlicht. Diese Kliniken liefern außerdem regelmäßig Daten, die dann vom Register eingehend und unabhängig geprüft werden. Das Endoprothesenregister Deutschland ist Europas zweitgrößtes für Hüftund Knieendoprothetikund es hat sich bestens bewährt. So lassen sich aus den gesammelten Daten eine Vielzahl an verlässlichen Informationen gewinnen, etwa zur Altersverteilung und Vorerkrankungen der Patientinnen und Patienten oder zu den Gründen für Wechseloperationen sowie zur Haltbarkeit der Implantate. Auch zu den Fallzahlen- und ebenso zur Komplikationsrate – der einzelnen Kliniken gibt das EPRD Auskunft. Dabei hat sich gezeigt: Kliniken mit hohen Fallzahlen weisen auch deutlich niedrigere Versagerquoten auf.

Zudem hat das EPRD klar bestätigt, dass die im EPZmax der Barmherzigen Brüder durchgeführte konsequente Versorgung, mit Knochenzement verankerten künstlichen Hüftgelenken bei älteren Menschen klare Vorteile aufweist: Es kommt deutlich seltener zu Knochenbrüchen! Und so ein Bruch um die Prothese (sehr oft schon wenige Tage bis Wochen nach Operation!) bedeutet eine emeute aufwändige Operation mit sehr häufig Wechsel von Prothesenbestandteilen und Stabilisierung der Knochenbruchstücke. In diesem Sinne werden bei den Barmherzigen Brüdern in München über 50 Prozent der Patienten mit zementierten Hüftprothesen versorgt, während dies andere Kliniken in Deutschland in nur etwa 20 Prozent der Fälle machen. Dies ist erstaunlich, da erstens die Vorteile der Zementierung durch das EPRD klar bestätigt werden und zweitens, weil die Gefahr, dass es im Laufe der Jahre nach dem Eingriff zu einem Knochenbruch um eine Prothese kommt, auch Jahre nach einem künstlichen zementierten Gelenkersatz an der Hüfte deutlich geringer als bei der zementfreien Variante ist und bleibt.


Professor Dr. Johannes Beckmann ist Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Barmherzige Brüder Krankenhauses München und zudem am orthopädischen Lehrstuhl der Universität Regensburg habilitiert. Als aktives Mitglied u. a. in den Präsidien der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE), der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) und der European Knee Society (EKS) wirkt er auch an der Überarbeitung von AWMF Leitlinien mit, etwa zur Gonarthrose oder der Femurkopfnekrose.


Das könnte Sie auch interessieren