Anzeige

Verzahnung von Praxis und Studium

Abiturienten, die an den Döpfer Schulen eine Ausbildung in den Fachrichtungen Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie absolvieren, haben die Möglichkeit, parallel an der HSD Hochschule Döpfer den Bachelorstudiengang Angewandte Therapiewissenschaften zu studieren. Foto: HSD Hochschule Döpfer

Bildung Aktuell

Verzahnung von Praxis und Studium

Zum Wintersemester 2025/26 wächst die Zahl dual Studierender in Bayern

Das duale Studium erfreut sich in Bayern wachsender Beliebtheit. Im Wintersemester 2025/26 sind laut Zahlen des Netzwerks "hochschule dual“ insgesamt 9.914 Studierende in einem dualen Studiengang eingeschrieben – ein neuer Höchststand und zugleich der stärkste Anstieg seit zehn Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von rund sieben Prozent, in anderthalb Jahrzehnten hat sich die Zahl fast verdreifacht.

Ein duales Studium verbindet akademische Ausbildung an einer Hochschule mit praktischer Berufserfahrung in einem Unternehmen. Studierende erhalten während der gesamten Studienzeit eine Vergütung und schließen nach dem Studium in der Regel mit einem anerkannten Hochschulabschluss ab. Für Studierende liegt der offensichtlichste Vorteil in der finanziellen Absicherung durch eine monatliche Vergütung, der praxisnahen Ausbildung sowie in der frühen beruflichen Vernetzung. Für Unternehmen sichert das duale Studium frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte mit hoher Bindung an den Betrieb.

In Bayern wird dieses Modell vorwiegend an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) angeboten und durch das Netzwerk "hochschule dual“ koordiniert und statistisch erfasst. Mit 360 dualen Studiengängen führen die bayerischen Hochschulen bundesweit. Interessierte finden über das Portal www.hochschule-dual.de sowohl Informationen zu allen Studiengängen als auch zu kooperierenden Unternehmen.

Fast 56 Prozent der dual Studierenden in Bayern entschieden sich für ein Fach aus dem Bereich Technik und IT. Auf Platz zwei folgen Sozialund Gesundheitswesen mit einem Anteil von 22 Prozent, gefolgt von den Wirtschaftswissenschaften mit 13 Prozent. Neu hinzugekommen ist seit dem Wintersemester 2025/26 Informatik an der Hochschule Landshut in Kooperation mit der Finanzverwaltung.

Ausbildung und Studium sinnvoll zu verzahnen, ist innerhalb der Unternehmensgruppe Döpfer möglich. An den Döpfer Schulen München können angehende Therapeutinnen und Therapeuten eine Ausbildung in den Fachrichtungen Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie absolvieren. Parallel dazu besteht für Abiturienten die Möglichkeit, an der HSD Hochschule Döpfer den Bachelorstudiengang Angewandte Therapiewissenschaften zu studieren. Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander: Inhalte aus der Ausbildung werden wissenschaftlich vertieft und durch akademische Kompetenzen ergänzt.

Informationen zur Ausbildung an den Döpfer Schulen gibt es am 20. April und 15. Juni. Für das Studium B.Sc. Angewandte Therapiewissenschaften finden die nächsten Informationsveranstaltungen am 22. April und 11. Mai online jeweils um 18 Uhr statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich.

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 28.03.2026

Das könnte Sie auch interessieren