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Stefan Dönecke aus München: Ode an das Handwerk im Wohnhaus

Der große Wohn-Essbereich des Einfamilienhauses. Foto: Julian Holzwarth

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Stefan Dönecke aus München: Ode an das Handwerk im Wohnhaus

Mit handwerklicher Präzision und klarer Gestaltung schafft der Schreinermeister individuelle, elegante Wohnräume in einem Einfamilienhaus – von Planung bis zum letzten Detail.

Klare Formen, zurückhaltende Eleganz und eine perfekte Balance zwischen moderner Schlichtheit und handwerklichem Anspruch: Das prägt die Handschrift des Münchner Planers Stefan Dönecke und zeigt sich auch bei einem seiner jüngsten Projekte: ein Einfamilienhaus in einem Münchner Vorort, das er gemeinsam mit den Bauherren - einer Familie mit zwei jugendlichen Kindern - von der Rohbauphase bis zur letzten Schubladeneinteilung geplant und umgesetzt hat. 

Als ausgebildeter Schreinermeister war er viele Jahre für das Münchner Innenarchitekturbüro Holzrausch tätig - in der Ausführungsplanung sowie der Begleitung der werkseigenen Produktion. Dieses doppelte Fundament verleiht seiner Arbeit Tiefe und Präzision: Er kennt jeden handwerklichen Kniff und weiß, worauf es bei der Umsetzung bis ins Detail ankommt. Mit seinem eigenen Büro Dönecke Interior & Handwerk betreut er nun private Bauherren immer mit einem Auge für das Ganze und einem besonderen Anspruch an jedes Detail: Furnierbilder plant er so, dass die Maserung über ganze Raumachsen hinweg durchläuft, er lässt Parkett in Sonderfarbtönen anfertigen oder entwirft Türgriffe für Einbauschränke. 

Mit seinen Kunden besucht er den ausführenden Schreiner, Ledermanufakturen oder Steinmetz, vergleicht Muster, stimmt Farbnuancen ab und reist bei Bedarf selbst nach Italien, um Natursteine auszuwählen. „Mich in ein Projekt hineinzudenken, Herausforderungen zu synchronisieren und in eine präzise Planung zu übersetzen - das ist mein Weg“, beschreibt es Dönecke. Das Ergebnis sind individuelle Räume mit starker Identität etwa ein Weinkeller im jüngsten Einfamilienhausprojekt: Ursprünglich als einfacher Lagerraum geplant, wurde er zu einem stilvollen, vollwertigen Weinraum mit bodentiefen Glasflächen, gebürstetem Stahl, Strukturputz und eigensgefertigten Regalen aus Holz.

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 07.07.2025

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