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Rebecca Horn - Umfassende Retrospektive im Haus der Kunst

FOTO: REBECCA HORN, BEWEGLICHE SCHULTERSTÄBE, 1971. © 2024 REBECCA HORN UND VG BILD-KUNST. FOTO: ACHIM THODE.

Veranstaltungshighlights

Rebecca Horn - Umfassende Retrospektive im Haus der Kunst

Vom 26. April bis 13. Oktober widmet das Ausstellungshaus München der Künstlerin eine Ausstellung zu ihrem umfassenden, medienübergreifenden Lebenswerk.

Das Haus der Kunst in München zählt zu den großen internationalen Kunstmuseen. Hier erwarten die Besucherinnen und Besucher regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – immer auf Weltniveau und immer brillant inszeniert. Von 26. April bis 13. Oktober widmet das Ausstellungshaus dem sechs Jahrzehnte umfassenden, transmedialen Lebenswerk der Künstlerin Rebecca Horn eine Bühne. Die Arbeiten der 1944 in Deutschland geborenen Künstlerin befassen sich mit Themen wie der Existenz und der Verwischung der Grenzen zwischen Natur und Kultur, Technologie und biologischem Kapital sowie dem Menschlichen und Nichtmenschlichen. 

Egal, ob man Horn als Erfinderin, Regisseurin, Autorin, Komponistin oder Dichterin bezeichnen möchte, sie selbst versteht sich in erster Linie als Choreografin. „Zuerst mit deinen Zehenspitzen, dann mit deinen Hüften, deinen Schultern und schließlich mit jedem Detail deines Körpers, bis hin zu den Haarspitzen, die sich in den Spiegeln bis ins Unendliche vervielfältigen“ – so spricht Rebecca Horn selbst über ihre Schaffensprozesse. 

Die Ausstellung „Rebecca Horn“ im Haus der Kunst entwickelt eine der Performativität verpflichtete Lesart, die von den Anfängen bis zu den jüngsten Arbeiten der Künstlerin erfahrbar wird. Seit ihren ersten Papierarbeiten in den 1960er Jahren, den frühen Performances und Filmen der 1970er Jahre über die mechanischen Skulpturen der 1980er Jahre und die raumgreifenden Installationen der 1990er Jahre bis heute nutzt Horn die Idee der Einverleibung und schafft Sinnbilder technisch-körperlicher Vernetzung. Diese schrecken auch vor Elementen der Maschinen-, Tier- oder Erdwerdung nicht zurück. Virtuos verwobene Bezüge zur Literatur-, Kunst- und Filmgeschichte durchziehen ihr gesamtes Lebenswerk. Horns Werk ist eine lebenslange, brisante Auseinandersetzung mit der fortschreitenden Dezentrierung des Menschen. 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Infos unter: www.hausderkunst.de

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 04.05.2024

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