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Neuroinstitut München: TPS-Therapie - Ein neuer Ansatz gegen neurodegenerative Erkrankungen

Eine Kamera kontrolliert die Position des Stoẞwellenapplikators und gleicht sie mit dem MRT des Kopfes ab. So sieht Prof. Bauermeister welche Hirnregionen behandelt werden. Foto: Sebastian Widmann Photography

Forum Spitzenmedizin

Neuroinstitut München: TPS-Therapie - Ein neuer Ansatz gegen neurodegenerative Erkrankungen

Bahnbrechende Fortschritte: Transkranielle-Pulse-Stimulation TPS setzt neue Standards in der Alzheimer- und Parkinson-Behandlung

Stoßwellentherapie hemmt Entzündungsprozesse

Stoßwellen können Entzündungen eindämmen, die zur Bildung von Plaques im Gehirn führen, die bei der Entwicklung von Alzheimer eine wesentliche Rolle spielen. Entzündungen tragen auch zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit all ihren Folgen bei. Die Hemmung dieser Entzündungen trägt zu einer verbesserten Stimmungslage, Schlafqualität, Motorik und zu einer Verringerung psychischer Symptome wie Angst und Depression bei.

Engagierte Forschung in der TPS-Therapie

Prof. Bauermeister widmet sich mit großer Leidenschaft der TPS-Therapie, sowohl um Menschen zu helfen als auch um die Möglichkeiten dieser Behandlung weiter zu erforschen. Um die Teilnahme an einer zweijährigen Studie attraktiver zu gestalten, hat er die normalerweise anfallenden Behandlungskosten von 500 Euro auf 350 Euro gesenkt. Die Anzahl der notwendigen Behandlungen variiert je nach Patient: Für Post-Covid-Patienten sind oft bereits drei Sitzungen ausreichend. Bei Demenzpatienten beginnt er üblicherweise mit einem Zyklus von sechs bis zehn Behandlungen über zwei bis drei Wochen. Danach folgt alle sechs Wochen eine Auffrischungsbehandlung, wodurch das Fortschreiten der Demenz laut vorliegender Studien verlangsamt werden kann.

Prof. Bauermeister von der Universität Charkiv in der Ukraine gilt seit dem Jahr 2000 als Pionier in der Anwendung von Stoßwellen zur Schmerztherapie an Triggerpunkten. Der Wiener Prof. Beisteiner gilt als führender Pionier der Transkraniellen-Puls-Stimulation (TPS) im Hinblick auf die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Seit der Zulassung der TPS im Jahr 2018 wird diese innovative Therapieform weltweit in über 160 Kliniken, Universitätskliniken und Praxen in mehr als 30 Ländern angewendet und weiter erforscht, einschließlich bedeutender Projekte an Institutionen wie der Charité in Berlin.

Positive Effekte und starke Resonanz: Die transformative Wirkung der TPS bei Patienten und ihren Angehörigen

Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) zeigt vielfältige positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten, wie das Beispiel von Hannelore G. verdeutlicht. „Seit meine Mutter die TPS-Behandlung erhält, hat sie ihr Zeitgefühl zurückerlangt und kann die Tageszeit richtig einschätzen. Auch ihre Koordination hat sich signifikant verbessert; sie kann nun wieder selbstständig einen Reißverschluss schließen oder Besteck benutzen“, berichtet ihre Tochter. Sie ist besonders erleichtert, dass ihre Mutter den Gesprächen wieder besser folgen kann; zuvor war es schwierig, eine fließende Unterhaltung mit ihr zu führen. Weiterhin haben sich die Ängste und depressiven Verstimmungen verringert. „Sie sagt wieder, dass es ihr gut geht, das hatte sie lange nicht mehr geäußert“, fügt die Tochter hinzu. Obwohl die TPS die Demenz nicht heilen kann, stellen die verbesserten Fähigkeiten und die gesteigerte Lebensfreude einen großen Gewinn sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Familien dar.

Neuroinstitut München Prof. (Universität Charkiv, Ukraine)

Dr. Wolfgang Bauermeister
Toni-Schmid-Straße 45 | 81825 München | Telefon: 089/42 61 12
www.neuroinstitut-muenchen.de | kontakt@neuroinstitut-muenchen.de

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 17.05.2024

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