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Neues Licht von Oben

Für das Handwerk ist der Austausch von Dachfenstern kein Problem und geschieht meist mit überschaubarem Aufwand. Foto: VELUX

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Neues Licht von Oben

Der Austausch von Dachfenstern kann sich wirklich lohnen.

Seit sich die Energiekosten merklich verteuert haben, sitzt man mitunter mit ein wenig schlechtem Gewissen in den eigenen vier und schön gewärmten Wänden: Sollte man nicht dringend etwas tun, um sein Budget zu schonen - und das Klima gleich mit? Gerade der Austausch von in die Jahre gekommenen Fenstern kann sich dabei richtig lohnen.

Einer der größten deutschen Hersteller hat das im letzten Jahr beispielhaft für Dachfenster untersucht. Anhand einer Simulation mit Wetterdaten ergab sich über einen Zeitraum vondrei Wintermonaten eine Einsparung von 17 Prozent an Heizenergie, tauscht man 20 bis 30 Jahre alte Dachfenster gegen energieeffiziente Modelle von heute aus.

Diese Maßnahme kann sich sogar in den Sommermonaten bezahlt machen, da sich das Dachgeschoss mit neuen DreifachglasFenstern weniger stark aufheizt, und auch die Vorteile eines besseren Lärmschutzes neuer Fenster liegen auf der Hand. Dabei braucht man auch nicht vor dem ganzen Aufwand einer Sanierung zurückzuschrecken. Ein einzelnes Fenster wird von Profis meist in weniger alszwei Stunden getauscht. Richtig Mühe macht da schon eher die Vorbereitung des Ganzen. Bei der Vielzahl an Varianten gilt es genau zu überlegen, welches Produkt zu den individuellen Bedürfnissen passt und ob man es gleich auch mit passenden Rollos, Plisseesoder Jalousien ausstatten sollte, die ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Energiesparen leisten. Auch die Förderungsmöglichkeiten müssen geprüft werden, denn die sind trotz baldiger neuer Bundesregierung noch vorhanden (Stand Redaktionsschluss).

So unterstützt die staatliche KfW-Bank nach wie vor den Austausch von Fenstern im Rahmen eines Kredits für die Sanierung auf effizientes Wohngebäude und das Bundesamt für Wirtschaft fördert auch Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. 

Kai-Uwe Digel

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 08.02.2025

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