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MUCcc: Grüne Konzertarena am Flughafen München
MUCcc: Grüne Konzertarena am Flughafen München

DIE ARCHITEKTUR GREIFT DIE BAYERISCHE RAUTE AUF. VISUALISIERUNG: SWMUNICH REAL ESTATE | POPULOUS

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MUCcc: Grüne Konzertarena am Flughafen München

Die neue Konzert-, Veranstaltungs- und Kongressarena MUCcc setzt neue Maßstäbe in Architektur und Nachhaltigkeit. Sie soll klimaneutral werden und in den nächsten fünf Jahren eröffnen.

Spektakuläre Architektur, eine Akustik wie im Opernhaus und beste Sicht von allen Plätzen – das sind die spannenden Eckdaten der neuen Konzert-, Veranstaltungs- und Kongressarena MUCcc, die in den nächsten Jahren in der Nähe des Münchner Flughafens auf Freisinger Flur entsteht. Eingebettet in ein grünes parkähnliches Areal mit heimischen Bäumen und Pflanzen setzt die geplante Konzertarena mit ihrer eindrucksvollen Rautenfassade ein architektonisch markantes Statement für Bayern. Als erste ihrer Art und Größenordnung in Deutschland soll sie zudem über den gesamten Lebenszyklus Klimaneutralität erreichen. Dafür sorgen mehrere Tausend Fotovoltaik- und Solarpaneele auf dem Dach und dem Gelände sowie weitere Maßnahmen wie Geothermie. Projektentwickler ist die in Freising ansässige SWMUNICH Real Estate, die dazu rund 300+ Mio. Euro privatwirtschaftlich investieren. In den nächsten fünf Jahren ist die Eröffnung geplant – auf einem Grundstück westlich des „LabCampus“, im Süden durch die Zentralallee und im Norden durch die Freisinger Allee begrenzt. Die Umsetzung ist schon in vollem Gange: „Das Projekt kommt wie geplant voran. Konkret sind wir dazu im Bauleitplanverfahren auf Grundlage des Aufstellungsbeschlusses der Stadt Freising“, sagt Lorenz Schmid, geschäftsführender Gesellschafter bei der SWMUNICH Real Estate, die MUCcc plant und später betreiben wird. Rund 20.000 Besuchern wird die neue Arena Platz bieten – die sich auf Liveveranstaltungen wie Konzerte, Shows, Kabarett, TV-Produktionen, Live-Entertainment freuen dürfen. Außerdem steht die neue Arena auch für Nebennutzungen wie Kongresse, Konferenzen, Meetings und Incentives zur Verfügung. Der Architekturentwurf stammt vom international renommierten, auf die Planung von modernen Konzert- und Veranstaltungsarenen und Stadien spezialisierten Architekturbüro Populous aus London. Das Populous-Team rund um den Lead-Architekten Declan Sharkey ging als Sieger eines mehrstufigen Architekturwettbewerbs unter Juryvorsitz von Prof. Markus Allmann vor. Die Landschaftsarchitektur übernimmt das Büro Latz+Partner aus Kranzberg. Die Architekten arbeiten Hand in Hand mit einer Reihe von lokalen Firmen aus Freising und der Metropolregion München, darunter Landschaftsarchitekten, Stadt- und Raumplaner, Verkehrs- und Nachhaltigkeitsexperten.

Besonders von außen wird das inmitten von Landschaftsinseln, fluidalen Strukturen und üppiger Vegetation eingebettete Gebäude ein Hingucker: Die Tragkonstruktion der Arena, das sogenannte Exoskelett, greift das Markenzeichen Bayerns (die Raute) auf. Die spektakuläre Trägerkonstruktion erlaubt tagsüber einen offenen, transparenten und einladenden Blick auf und in die Arena. Nachts erwachen im Spiel von Licht und Schatten auch die linearen Balken zum Leben. Mit einer beleuchtbaren Fläche auf dem Dach wird die Arena auch zu einem Hingucker aus der Luft – was die startenden und landenen Passagiere des Flughafens freuen dürfte. Das Innere – die Bowl – gliedert sich in einen speziell konzipierten Innenraum für Stehplätze sowie den Tribünenteil mit drei Sitzrängen. Diese Anordnung ist bewusst extrem kompakt gestaltet, und umarmt in Hufeisenform die Bühne. Dies optimiert nicht nur die Akustik und die Sichtverhältnisse, sondern sorgt dafür, dass das Publikum dem Geschehen auf der Bühne so nahe wie nur möglich ist – von jedem Platz, ohne Sicht- oder Klangeinschränkung.

Nicht zuletzt soll die MUCcc Konzertarena München ein Wirtschaftsmotor für die Europäische Metropolregion München und Bayern werden: Basierend auf einer durchgeführten Studie von Deloitte, wird sie laut den Projektentwicklern nicht nur ein kulturelles Highlight sein, sondern auch einen Beitrag zur Wirtschaft in der Metropolregion und Bayern leisten sowie eine weit über den Veranstaltungsort hinausgehende, vielschichtige Wertschöpfungskette in Gang setzen – und die Hotellerie, Gastronomie, den Einzelhandel und viele andere Branchen beleben.

BARBARA BRUBACHER

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 06.04.2024

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