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Lernen zwischen Alpen und Kaffeehaus
Bildung aktuell - Im Ausland studieren

Lernen zwischen Alpen und Kaffeehaus

Ähnliches Bildungssystem erleichtert die Aufnahmechancen an einer Universität in Österreich

Die Kaffeehauskultur, die Alpen, die fehlenden Sprachbarrieren und die relative Nähe zum Heimatort - Österreich zählt bei deutschen Studierenden als besonders attraktives Studienland. Deutsche stellen sogar die größte Gruppe der Ausländer an den Hochschulen dar. Im Wintersemester 2022/23 studierten in Österreich 40,8 Prozent Deutsche, so der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst). 

Unternehmen aus der Region

Das Abitur ist der Matura gleichgestellt, und mit einem Fachabitur hat man die gleichen Studienberechtigungen, die das Zeugnis auch in Deutschland gewährt. Für Deutsche gelten außerdem die gleichen Zulassungsfristen wie für Österreicher. Dazu kommt, dass die Hochschulsysteme Deutschlands und Österreichs ähnlich sind. So umfasst das österreichische Hochschulsystem ebenfalls öffentliche Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, Privathochschulen und Privatuniversitäten. Ob man zusätzliche Aufnahme-Prüfungen ablegen muss, entscheidet die jeweilige Uni.

Fachhochschulen sind seit 1994/1995 im österreichischen Hochschulsystem verankert. Sie zeichnen sich durch Kooperation mit der Wirtschaft in der Forschung aus. In den letzten zehn Jahren ist an den FHs die Studierendenzahl um 52 Prozent gestiegen. An den Universitäten nahm die Anzahl der Studierenden in dem Zeitraum um zwölf Prozent ab. Die Bezeichnung„Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ besteht in Österreich seit 2023. 

Mit jährlich etwa 2000 Forschungsprojekten tragen die Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) zur Innovationskraft der Alpenrepublik bei. Der Anteil der Fachhochschulabschlüsse liegt im Vergleich zu den Universitätsabschlüssen bei 30,8 Prozent.

In Österreich unterscheidet man Bachelor-, Master-, Diplomstudien und Doktoratsstudien. Universitäten können den Zugang zu Studien mit vielen Bewerbern wie für Medizin, Biologie, Pharmazie, Psychologie oder BWL durch ein Aufnahmeoder Auswahlverfahren begrenzen.
pat

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 02.05.2025

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