Die letzten Dinge regeln

Gut vorhergesehen

Wer sich zu Lebzeiten um die eigene Bestattungsvorsorge kümmert, entlastet seine Angehörigen

Gleichwohl Sterben ist ein natürlicher Teil des Lebens ist, wird es in unserer Gesellschaft immer noch regelmäßig tabuisiert und ausgeblendet. Doch ein offener Umgang mit dem Thema verbunden mit rechtzeitiger Planung können den Unterschied ausmachen. Darauf weist das Deutsche Institut für Bestattungskultur hin. Es betont, wie wertvoll diese Form der Vorausplanung für die Angehörigen sei und empfiehlt, sich frühzeitig zu informieren, Beratung in Anspruch zu nehmen und die Entscheidungen schriftlich festzuhalten. Denn mit einer Bestattungsvorsorge werden im Voraus wesentliche Entscheidungen rund um die Bestattung getroffen, von der Wahl der Bestattungsart über den Ort bis hin zu Details der Trauerfeier. Das nehme den Hinterbliebenen nicht nur organisatorische Aufgaben ab, sondern gebe ihnen auch die Gewissheit, im Sinne des Verstorbenen zu handeln.

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Die finanzielle Seite spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Durch eine Bestattungsvorsorge können die Kosten für die Beisetzung im Voraus geregelt und abgedeckt werden. Dies verhindere unerwartete finanzielle Belastungen und ermögliche es den Angehörigen, sich voll und ganz auf die Trauerarbeit und das Gedenken an den Verstorbenen zu konzentrieren.

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Darüber hinaus könne laut des Instituts eine Vorsorge auch individuelle Wünsche und Vorstellungen berücksichtigen. Dies reiche von der Auswahl spezieller Musikstücke für die Trauerfeier bis hin zu bestimmten Ritualen oder Zeremonien. All dies trage dazu bei, den Abschied so persönlich und bedeutungsvoll wie möglich zu gestalten.

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 13.11.2024

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