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ERNEUT GESTIEGENER BETRIEBSKOSTENSPIEGEL

(UNTEN): ALTE HEIZVENTILE SOLLTEN IN ABSEHBARER ZEIT DURCH SMARTE BEDIENELEMENTE AUSGETAUSCHT WERDEN. FOTO: PEXELS

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ERNEUT GESTIEGENER BETRIEBSKOSTENSPIEGEL

Vor allem die Heizgebühren sorgen für HOHE BELASTUNGEN

Wohnen in Deutschland wird zunehmend zur finanziellen Belastung, nicht nur aufgrund steigender Kaltmieten, vor allem deutlich gestiegene Betriebskosten wirken erschwerend. Wie der im Januar dieses Jahres veröffentlichte Betriebskostenspiegel für das Jahr 2023 des Deutschen Mieterbunds zeigt, zahlten Mietende durchschnittlich 2,51 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat. Werden alle umlagefähigen Kostenarten berücksichtigt, steigt dieser Betrag sogar auf bis zu 3,15 Euro. 

Unternehmen aus der Region

Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung ergibt sich daraus eine jährliche Belastung von rund 3024 Euro - ein Anstieg von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark fiel der Kostenanstieg bei der Heiz- und Warmwasserversorgung aus. Im Schnitt waren hier 1,26 Euro pro Quadratmeter fällig, in Einzelfällen sogar bis zu 2,15 Euro-ein Plus von etwa 18 Prozent. 

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Euro ein Plus von etwa 18 Prozent. Die Ursachen sind vielfältig: Neben der energetischen Qualität der Gebäude und regionalen Klimabedingungen treiben vor allem unregulierte Fernwärmepreise, die weiterhin verbreitete Nutzung fossiler Energieträger wie Gas und Heizöl sowie die CO₂-Abgabe die Kosten in die Höhe. Auch bei anderen Betriebskosten wie Wasser, Abwasser oder Müllentsorgung zeigen sich große regionale Unterschiede. 

Unternehmen aus der Region

Ausgesprochen komplex ist die Lage bei den Entwässerungskosten, die neben dem reinen Wasserverbrauch auch Gebühren für Kanalnutzung, oder private Kläranlagen umfassen. Selbst kleinere Posten wie Gartenpflege, Beleuchtung oder Straßenreinigung summieren sich über das Jahr hinweg zu spürbaren Beträgen. Angesichts des zunehmenden Kostendrucks wächst die Forderung auf die Politik, für eine gerechtere Verteilung der Ausgaben zu sorgen. Oberflächenentwässerung 

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 07.07.2025

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