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Der Band „Architektur in Vorarlberg“: Neues Bauen in den Bergen

Klare Linien, die den Berg einrahmen: Die Skihütte „Der Wolf“ stammt von Bernardo Bader Architekten und zählt zu den Highlights des Kulturführers. Foto: Adolf Bereuter

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Der Band „Architektur in Vorarlberg“: Neues Bauen in den Bergen

Sachbuch, Kulturführer und Streifzug durch Österreichs westlichstes Bundesland. Eine visuelle Reise durch 25 Jahre Vorarlberger Architektur: Von modernen Skihütten bis zu innovativen Sozialbauten.

„Man merkt es, sobald man die deutsch-österreichische Grenze überquert: Die Häuser in Vorarlberg sind einfach schöner, die Bauten experimentierfreudiger“, sagt Sandra Hofmeister über die Motivation zu ihrem neuen Buch. Im November 2024 erschien in der Reihe Edition DETAIL der Band „Architektur in Vorarlberg - Porträt einer regionalen Baukultur“, mit herausgegeben von Verena Konrad vom vai Vorarlberger Architektur Institut. Er zeigt 50 Architekturprojekte, entstanden ab 2000, die in Summe die neuere Entwicklung Vorarlbergs aufzeigen. 

Nicht von ungefähr: Das „Ländle“ gilt weithin als bauliches Biotop und Kreativschmiede und nimmt seit Jahrzehnten eine richtungsweisende Vorreiterrolle in Sachen Gestaltung ein. „Begonnen haben wir mit einer Liste von 180 Projekten, diese dann auf die besten 50 reduziert, welche wir nach Region, Nutzung, Baumaterial bestimmten“, sagt Sandra Hofmeister, studierte Architektin, Chefredakteurin der Fachzeitschrift DETAIL und vielfache Buchautorin. Der jüngste, reich bebilderte Titel richtet sich nicht nur an die Fachbranche, sondern bringt mit persönlichen Essays und einer opulent-visuellen Aufmachung das Wesen der besonderen Destination einem breiten Publikum nahe. 

Hofmeister: „Vorarlberg ist weit mehr als eine Urlaubsregion, und so stellen wir vom Recyclinghof bis zum Sozialbau eine Reihe von Objekten jenseits häufig gezeigter Wohnhäuser auf der grünen Wiese vor.“ So spannt sich der Bogen von Badehaus zu Berghütte und Biomasseheizwerk, wobei die Objekte ebenso von jungen Büros wie von hochrenommierten Architekten stammen: Peter Zumthor oder Bernardo Bader, Baumschlager Eberle, Herzog de Meuron oder Marte. Das Fazit? Eine inspirierende Reise vom Bodensee in Bregenzerwald und Rheintal, auf 336 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen.

Franziska Horn

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 08.03.2025

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