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Eine bundesweite Vernetzungs- und Wissensplattform für Kleinstädte wird entwickelt

BUNDESBAUMINISTERIN KLARA GEYWITZ, DR. UWE BRANDL (L.), PRÄSIDENT DES DSTGB, UND DR. ANDRÉ BERGHEGGER (R.), HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER DES DSTGB ÜBERGABEN WITTENBERGES BAUAMTSLEITER MARTIN HAHN SYMBOLISCH DAS ORTSSCHILD FÜR DEN STANDORT DER KLEINSTADTAKADEMIE. FOTO: HENNING SCHACHT

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Eine bundesweite Vernetzungs- und Wissensplattform für Kleinstädte wird entwickelt

Mit der ersten KLEINSTADTAKADEMIE IN WITTENBERGE entsteht gebündeltes Wissen aus und für die Praxis kleiner Regionen

Zwischen Hamburg und Berlin befindet sich das Bundesland Brandenburg und darin der Landkreis Prignitz mit seiner bevölkerungsreichsten Stadt Wittenberge, die knapp 17.000 Einwohner zählt. Bis auf die Tatsache, dass sich dort das beeindruckende Unesco-Biosphärenreservat Elbtalaue befindet, blieb die Kommune bisher unauffällig. Das wird sich jedoch in naher Zukunft ändern, denn das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wird dort gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund (DStGB) die erste Kleinstadtakademie errichten. 

Unternehmen aus der Region

Der Kern ihres Schaffens zielt darauf ab, eine bundesweite Vernetzungs- und Wissensplattform für Kleinstädte in Deutschland zu entwickeln und ihnen eine Stimme für ihre Belange, Ideen und Visionen zu verleihen. Dies hat seinen Grund, denn Kleinstädte verzeichnen in zentralen Lagen hohe Bevölkerungszuwächse. Allein 24,4 Millionen Menschen lebten zum Jahresende 2019 in Kleinstädten. Laut Bericht „Kleinstädte in Deutschland“ tragen sie damit zu einem großen Teil zur Wirtschaftlichkeit des Landes bei. Es wurde also Zeit, mittels eines offiziellen Organs von zentraler Stelle öffentlich zu agieren.

Im Mai letzten Jahres hatten 2100 Kleinstädte die Möglichkeit, sich um den Standort der Akademie zu bewerben. Mit44 eingegangenen Bewerbungen darf die Resonanz als dürftig bezeichnet werden. Dennoch zeigte sich das Gremium und die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, zufrieden. Sie betonte: „Mit Wittenberge hat die Jury eine sehr kompetente und engagierte Kommune ausgewählt, die bereits gut vernetzt ist und über vielfältige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Städten verfügt.“                                                    KELLY KELCH

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 07.09.2024

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