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Bildungsprognose: Mehr Schüler bis 2035
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Bildungsprognose: Mehr Schüler bis 2035

Die KMK prognostiziert für Bayern ein überdurchschnittliches Wachstum

Mitte November stellte die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) ihre neuen Prognosen zur Entwicklung der Schülerinnen- und Schülerzahlen in den kommenden zehn Jahren vor. Demnach werden 2035 rund 11,8 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Schuleinrichtungen im Bundesgebiet besuchen, 758.000 mehr als 2023, als knapp 11,1 Millionen Schülerinnen und Schüler gezählt wurden - ein Anstieg um beträchtliche 6,8 Prozent.

Dabei zeichnet sich ein erheblicher Unterschied zwischen den westdeutschen Flächenländern und den drei Stadtstaaten auf der einen Seite und den ostdeutschen Flächenländern auf der anderen Seite ab. Denn Wachstum findet ausschließlich im Westen statt, einschließlich Bremen, Hamburg und Berlin. Im Osten dagegen sinken die Schülerzahlen langfristig. Die westdeutschen Flächenländer können dabei mit einen Anstieg von 8,7 Millionen in 2023 auf 9,5 Millionen Schüler in 2035 rechnen, das sind rund 9,5 Prozent. Für Bayern erwarten die KMK-Fachleute sogar ein überdurchschnittliches Wachstum von 10,2 Prozent: von 1,32 Millionen Schüler auf 1,47 Millionen. In den drei Stadtstaaten ist bis zum Jahr 2035 gegenüber 2023 ebenfalls ein kontinuierlicher, allerdings geringerer Anstieg von 840.000 auf 890.000 Schülerinnen und Schüler zu erwarten, also „nur“ sechs Prozent.

Für die ostdeutschen Flächenländer prognostiziert die KMK zwar bis 2027 einen Anstieg von 1,55 Millionen auf 1,59 Millionen, doch danach soll die Zahl auf 1,44 Millionen sinken. Verantwortlich dafür seien die weiter schrumpfenden Geburtenzahlen, schreibt die KMK. Vor einem Jahr hatten die Statistiker für Westdeutschland sogar mit einem noch etwas höheren Anstieg gerechnet.

Eine große Unbekannte relativiert indes die Prognose: Die Zukunft der aktuell rund 200.000 ukrainischen Schüler, die derzeit in Deutschland am Unterricht teilnehmen. Deren Schicksal hängt wohl wesentlich vom Fortgang oder Ausgang des Krieges ab. Weitere Zahlen, insbesondere zu den Schularten, sind im Tabellenwerk der KMK unter www.kmk.org/dokumentation-statistik/statistik zu finden. kram


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Hubbs

Anfang November fiel der Startschuss für „Hubbs“, den Hub für Lehrkräfte an beruflichen Schulen. Ein KMK-Projekt, das maßgeblich vom Grünwalder FWU - Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht - realisiert wurde. Es handelt sich um eine Plattform zum Austausch und zur Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und -konzepten. Wichtig sei auch der „umfangreiche Community-Bereich“, betont die KMK, die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder. In der Mediathek werden zentral Unterrichtsmaterialien, die von den Landesinstituten geprüft wurden, zur Verfügung gestellt. Alles Weitere auf https://hubbs.schule

DigitalPakt Schule

Mitte November wurde der Fortschrittsbericht zum DigitalPakt Schule für die Jahre 2022 und 2023 veröffentlicht. Der neue Minister des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Cem Özdemir (Grüne), bestätigte die Bedeutung des Digitalpakts für den Bildungsstandort Deutschland, mahnte aber auch: „Der Digitalpakt 2.0 darf (...) nicht allein die technische Ausstattung verbessern, sondern muss ein Gesamtkonzept für digitale Bildung in Deutschland liefern.“ Der Bericht ist auf www.digitalpaktschule.de zu finden und kann dort heruntergeladen werden.

Startchancen-Programm

Seit diesem Schuljahr nehmen 59 Grund- und 41 Mittelschulen in Bayern am Startchancen-Programm der Bundesregierung teil. Die Schulen wurden auf Basis eines nach wissenschaftlichen Standards entwickelten Sozialindexes ermittelt“, erklärt das Bayerische Kultusministerium in einer Pressemeldung.

Zweck des Programms ist es, Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern besonders zu unterstützen. Im kommenden Schuljahr sollen weitere 480 Schulen folgen, so das Kultusministerium. Die Liste der ersten einhundert Schulen ist einsehbar auf www.km.bayern.de/gestalten/foerderprogramme/ . kram

Er­schie­nen im Ta­ges­spie­gel am 23.11.2024

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