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Mit hohen Beeten und leichten Wegen

Der Herbst ist eine gute Zeit für Veränderung im Garten

Mit hohen Beeten und leichten Wegen

Für den zumeist regnerischen Herbst bietet sich ein überdachter Sitzbereich an, von dem aus man selbst bei kleinen Wolkenbrüchen noch die Schönheit des eigenen Gartens genießen kann, ohne selbst nass zu werden. Fotos: BGL

Jetzt im Herbst ist wieder so viel im Garten zu tun: Laub rechen, Hecken schneiden, Blumenzwiebeln pflanzen, empfindliche Pflanzen frostsicher schützen, den Gartenteich winterfest machen, Wasserleitungen entleeren, Kübel herbstlich bepflanzen ... und hatten wir Laub rechen schon erwähnt? Ein Garten ist wunderschön, ohne Frage, aber auch viel Arbeit. Verständlich ist die Sorge, man könne den Garten nicht mehr „schaffen“, weil alles so anstrengend sei und das grüne Reich würde einem buchstäblich über den Kopf wachsen. Für diesen Eindruck muss man gar nicht im Greisenalter sein, manchmal sind die vielen Alltagsaufgaben oder ein anstrengender Beruf Auslöser dafür, dass man überlegt, sich professionelle Hilfe zu holen. Der Herbst ist eine gute Zeit für Veränderung. Für das eigene Grundstück sind die Fachleute des Garten - und Landschaftsbaus die Richtigen. Denn Gärtner wissen, wie man einen Garten gestaltet und anlegt oder auch baulich verändert, damit er weiterhin viel Freude und keine Sorgen bereitet. Es lohnt sich, das eigene Grundstück unter folgenden Gesichtspunkten einmal genau unter die Lupe zu nehmen, damit die Pflege weniger beschwerlich wird:

Breite, gut befahrbare und sichere Wege sind viel wert. Zum einen, weil man auf ihnen barrierearm zu den Beeten, zum Kompost oder - ganz wichtig - zu den Sitzplätzen kommt; zum anderen, weil sie für die Transporte mit der Schubkarre besser sind als schmale Pfade oder Trittsteine.
Breite, gut befahrbare und sichere Wege sind viel wert. Zum einen, weil man auf ihnen barrierearm zu den Beeten, zum Kompost oder - ganz wichtig - zu den Sitzplätzen kommt; zum anderen, weil sie für die Transporte mit der Schubkarre besser sind als schmale Pfade oder Trittsteine.

Komfortable Gartenwege: Breite, gut befahrbare und sichere Wege sind viel wert. Zum einen, weil man auf ihnen barrierearm zu den Beeten, zum Kompost oder - ganz wichtig - zu den Sitzplätzen kommt; zum anderen, weil sie für die Transporte mit der Schubkarre besser sind als schmale Pfade oder Trittsteine. Stolpersteine oder gar wacklige Stufen bergen hier spätestens ab einem gewissen Alter große Risiken für schwere Stürze. Unsichere Stellen, wie bei Nässe rutschige Oberflächen oder unebene Wegeflächen gilt es professionell zu verbessern, zu entfernen oder zu befestigen.

Mehr Sitzbereiche: Je anstrengender unser Alltag, umso wichtiger sind gemütliche Sitzplätze im Garten im besten Fall gibt es sie an verschiedenen Stellen. Im Sommer ist ein Plätzchen im Schatten äußerst angenehm, mit Blick auf etwas Schönes wie einen Obstbaum, einen lebendigen Teich, auf duftende Rosen oder ein blütenstarkes Staudenbeet. Für den zumeist regnerischen Herbst bietet sich ein überdachter Sitzbereich an, von dem aus man selbst bei kleinen Wolkenbrüchen noch die Schönheit des eigenen Gartens genießen kann, ohne selbst nass zu werden... Für wohltuende Auszeiten rund ums Haus sind Plätze, die zum Ausruhen und Erholen einladen, einfach herrlich.

Pflegeleichte Beete: Nicht nur hochbetagten Gartenbesitzer bereitet es gelegentlich Mühe, sich zu bücken - viele Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, haben „Rücken“. Hochbeete sind eine gute Idee, wenn man im eigenen Garten etwas Gemüse, Salat und Kräuter in Griffweite haben möchte. Denn diese Kisten lassen sich im Stehen bepflanzen und ernten und vor Schnecken schützen sie auch.

Pflanzplan: Bücken hat im Garten aber nicht nur mit dem Pflanzen und Ernten zu tun, sondern vor allem mit Unkräutern, die man nicht haben will. Hier hilft ein durchdachter Pflanzplan mit einer Mischung aus Gräsern und Stauden oder eine Fläche mit dichtwachsenden Bodendeckern, um unerwünschte Gewächse in Schach zu halten.

Gute Beleuchtung: Zur Sicherheit im Garten gehört vor allem eine gute Beleuchtung, die im abendlichen Dämmerlicht für Trittsicherheit sorgt. Im Idealfall inszeniert das durchdachte Lichtkonzept attraktive Ecken und beleuchtet gleichzeitig den Weg. Programmierte Zeitschaltuhren stellen sicher, dass die Leuchten nicht die gesamte Nacht über den Garten erhellen, sondern nur zu Zeiten aktiv sind, wenn die Wege tatsächlich benutzt werden. Auch Bewegungsmelder sind eine gute und praktische Möglichkeit für ein kluges Lichtkonzept. Zugleich können sie das nächtliche Sicherheitsgefühl für die Bewohner des Hauses erhöhen.

Landschaftsgärtner sind es gewohnt, Gärten an veränderte Bedürfnisse, die Erfordernisse des Klimawandels und neue Wünsche anzupassen. Wenn Bewegungsspielräume kleiner werden oder die Lust auf aufwändige Reisen schwindet und man künftig viel mehr Zeit im eigenen Garten verbringen will, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Investition in neue, schöne Grünräume zu Hause.

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