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Terrassen- und Balkonbeläge im Vergleich

Naturstein, Beton, Holz und Co. – für jede Anforderung die optimale Lösung

Terrassen- und Balkonbeläge im Vergleich

Foto: mrsiraphol, freepik

Der Belag ist ein wichtiger Bestandteil jeder Terrasse. Je nachdem, ob ebenerdig oder erhöht als Veranda, kommen unterschiedliche Dielen und Platten infrage.

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Klassischer Naturstein

Terrassenbeläge aus Stein sind der Klassiker. Ihr Vorzug ist ihre Haltbarkeit, die Witterung kann ihnen nichts anhaben und in feuchten Jahren gammeln sie nicht. Man muss die Steine nur gelegentlich säubern. Die Steine verziehen sich nicht, und sie lassen sich problemlos auch direkt an die Hauswand legen. Der Nachteil ist das Gewicht: Steine brauchen einen gut verdichteten, tragfähigen Untergrund, wofür Erdarbeiten nötig sind. Natursteine stammen aus Steinbrüchen. Es gibt sie etwa als Mosaik- und Pflastersteine, Polygonal- oder rechteckige Terrassenplatten. Ob hellgrau wie Quarzit, rötlich wie Granit, beige wie Sandstein oder weißlich, rötlich, gräulich oder fast purpurn wie Porphyr – kein Stein ist wie der andere. Dünnere Natursteinplatten werden im Mörtelbett verlegt, stärkere im Splittbett. Gneis ist robust und unempfindlich, während bei Kalkstein auf die Frosthärte geachtet werden muss. Im Schatten ist Granit geeignet, da er nicht leicht vermoost, im Gegensatz zu Travertin, der in sonnige Lagen sollte.

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Robuster Beton

Beton ist robust, wetterbeständig und lässt sich imprägnieren, sodass die Oberfläche Schmutz abweisend wird. Betonplatten sind durch ihre regelmäßige Form leicht zu verlegen, sie sind günstig, weil sie industriell in Mengen produziert werden. Sie brauchen aber einen festen Unterbau. Es gibt versickerungsfähige Betonsteine, so dass die Fläche der Terrasse nicht versiegelt ist. Durch verschiedene Verfahren sehen manche Betonplatten Holzbohlen oder echten Natursteinen ähnlich. Terrassenplatten werden mit speziellen Beschichtungen angeboten, die verhindern, dass Schmutz einziehen kann.

Pflaster- und Backsteine

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Pflastersteine werden gerne bei Sitzplätzen verwendet. Geschwungene oder runde Formen lassen sich leichter verbauen als rechteckige Formate, ein solider Unterbau sorgt für Langlebigkeit. Beim Verfugen können Mörtel mit Epoxidharz verwendet werden, die es in wasserdurchlässiger und -undurchlässiger Form gibt. Der Vorteil ist, dass in den Fugen kein Unkraut wächst. In die Kategorie Pflastersteine fallen die roten, schwarzen oder grauen Klinker. Backsteine aus gepresster und gebrannter Tonerde fügen sich mit ihren Braun- und Rottönen harmonisch in jeden Garten ein. Typisch sind längliche, rechteckige Formen, die man flach oder hochkant setzen kann.

Hart- und Weichholz

Man unterscheidet Hart- und Weichhölzer sowie heimisches Holz und Tropenholz. Als Terrassenbelag sind besonders die Holzdielen mit längs geriffelter Oberfläche beliebt. Eine Holzterrasse strahlt Wärme aus, braucht aber eine luftige Unterkonstruktion, da die Dielen keinen direkten Erdkontakt vertragen und nach Regen rasch trocknen sollten. Holz arbeitet, es dehnt sich bei Feuchtigkeit aus und zieht sich nach dem Abtrocknen wieder zusammen. Daher verlegt man die Dielen mit Fugen und sollte sie nicht direkt an der Hauswand verlegen. Douglasie, Lärche, Eiche oder Robinie sind dauerhaft und dank Druckimprägnierung resistent gegen Pilze. Beläge aus weichem Holz wie Lärche oder Douglasie sollte man jährlich mit Pflegeöl behandeln. Tropische Harthölzer wie Teak, Ipe oder Bangkirai haben einen natürlichen Holzschutz in Form von Harzen und Ölen. Sie bekommen höchstens eine silbergraue Patina. Arten wie Bangkirai kann man sogar mit direktem Erdkontakt verlegen. Tropenholz splittert kaum und verzieht sich nicht. Der Haltbarkeit steht als Manko die Herkunft aus der Ferne entgegen.

Modernes WPC

WPC ist ein Kunstprodukt und besteht aus einem Mix aus Kunststoff und recyceltem Holz, Bambus oder Reisspelzen. Die Verbundstoffe sehen fast wie natürliches Holz aus, sind aber widerstandsfähiger und pflegeleichter wie Kunststoff. Die Terrassendielen brauchen eine stabile Unterkonstruktion. Neben Produkten im typischen Holzdekor gibt es Modelle, die sich von der Holz-Optik abheben und so die gestalterischen Möglichkeiten erweitern.

Kies und Splitt

Kies und Splitt sind günstig, robust und haltbar. Splitt liegt stabiler, in Kies sinkt man mehr ein. Für Wege und Sitzplätze eignen sich Korngrößen von fünf bis acht Millimetern beziehungsweise acht bis 16 Millimetern. Unter den Kies kommt eine Tragschicht aus gröberem Schotter. Die Steinchen sind ein dauerhafter, druckfester Terrassenbelag, brauchen aber gründliche Vorbereitung. Ohne spezielle Wabenprofile verrutschen lose Kiesel und bleiben auf Dauer nicht an Ort und Stelle. Kies und Splitt lassen sich schlecht reinigen, Schmutz reichert sich an, sodass irgendwann Unkräuter sprießen. Peter Bierl


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