Anzeige

Anzeigensonderveröffentlichung

Kreative Ideen für die Dachterrasse

So wird die Fläche in luftiger Höhe zum Erholungsraum für Mensch und Tier

Kreative Ideen für die Dachterrasse

Privat-Oase auf der eigenen Dachterrasse. Foto: BGL

Dachterrasse! Mitten in der Stadt ein grüner Erholungsraum unter freiem Himmel. In begehrter oberer Etage die tolle Aussicht genießen, beim Home-Office eine entspannte Mittagspause inmitten blühender Pflanzenpracht verbringen, an Wochenenden fernab vom Getümmel den Luxus der grünen Privat-Oase genießen. Aber hört man sich bei den Besitzern um, stimmen viele eine ähnliche Klage an: Die großzügige Fläche ist kahl und langweilig, Möbeln und Pflanzgefäßen stehen verloren herum. Andere Dachflächen sind in die Jahre gekommen und brauchen dringend einen neuen Look, damit sie wieder Spaß machen.

Ohne Pflanzen wirkt jede Dachterrasse leblos. Das Grün schafft ein wohnliches Ambiente, das beim Betreten sofort Erholung verspricht. Doch eine Freifläche in exponierter Lage zu gestalten, ist gar nicht so einfach. Die Pflanzen müssen mit allem zurechtkommen, was das Wetter in der luftigen Höhe so bietet: Sonne, Kälte, Wind, und das nicht zu knapp. Im Unterschied zum Garten erfolgt die Pflanzung in großen Pflanzgefäßen, die im Winter komplett durchfrieren. Weil die Gewächse in der Regel draußen überwintern, müssen sie entsprechend robust sein (Klassifizierung „sehr winterhart“).

Das sollten Terrassenbesitzer bedenken

Zum Beispiel die künftige Endgröße des Bewuchses. Sträucher in Normalgröße eignen sich nicht, da sie einem buchstäblich über den Kopf wachsen. Die richtige Wahl sind kübeltaugliche Zwergbäume, langsam wachsende Kleingehölze, Halbsträucher oder klein bleibende Blütensträucher. Es wirkt aber langweilig, wenn alle Pflanzen die gleiche Höhe haben. Das Spiel mit Mischpflanzungen schafft Abwechslung. Pflanztröge, in denen zu wenig blüht, machen nichts her. Eine lange Blütezeit ist ein Blickfang und auch Bienen, Hummeln und Schmetterlingen haben etwas davon. Bei Stauden gibt es eine große Auswahl an Lang- und Dauerblühern wie die Hellgelbe Schafgarbe, Polster-Glockenblume, Mädchenauge, dauerblühende Storchschnäbel oder kleinwachsende Taglilien. Für den Sommer kann man einen Kräutergarten anlegen. Viele Kräuter sind nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch Bienenweidepflanzen. So liefern Dachterrassen zum Erholungswert für die Bewohner auch einen ökologischen Nutzwert. Mit frostsicheren Gefäßen aus Kunststoff, Fiberglas, Metall oder Terrakotta (das es mittlerweile nicht nur in Rotbraun gibt), lassen sich Akzente setzen. Aufpassen muss man allerdings auf das Endgewicht, die Statik muss es aushalten können.

Wunderschön auf Dachterrassen sind pflegeleichte Ziergräser, von denen viele winterhart und sonnenliebend sind. Ihre biegsamen Halme können auch Stürmen standhalten, ohne zu brechen. Der immergrüne Heckenbambus kann mehrere Meter hoch werden und eignet sich deshalb als Sichtschutz, so wie das grün-weiße Reitgras mit einer Wuchshöhe von 1,50 Meter. Mit ihrer Wuchshöhe von maximal 50 Zentimetern setzt die Fuchsrote Segge schöne kräftige Farbakzente. Die anspruchslosen Gräser haben zudem den Vorteil, dass sie wenig Wasser brauchen. Schließlich muss bei Dachterrassen ohne Wasseranschluss jede Gießkanne mühsam aus der Wohnung geschleppt werden.

Damit die Träume von einer grünen Freiluftoase Wirklichkeit werden, macht es durchaus Sinn, sich von einem spezialisierten Landschaftsgärtner helfen zu lassen. Neben der ansprechenden Bepflanzung dürfen schicke Outdoormöbel nicht fehlen. Mit Größen von 20, 30 oder sogar 50 Quadratmetern sind Dachterrassen weitläufig und brauchen deshalb Struktur. Dabei hilft ein Einrichtungskonzept. Sinnvoll ist es, die Terrasse in Nutzungsbereiche zu gruppieren, je nachdem, was der Platz hergibt: Einen Essbereich mit Tisch und Stühlen, ein chilliges Lounge-Set und/oder einen Relaxbereich mit Sonnenliegen und Beistelltischchen. Bei der Möblierung und den Textilien sollte man sich ein Farbkonzept überlegen, um ein wildes Durcheinander zu vermeiden. Raffiniert kann es wirken, bei Kissen und Accessoires die Farbe der blühenden Pflanzen aufzugreifen.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen darüber hinaus farblich auf die Blumen abgestimmte Requisiten wie Pflanzenstecker, Windlichter oder ein Feuerkorb. Mit flachen Wasserbecken fühlen sich Insekten und Vögel zum Trinken und Baden eingeladen. So steigt der Wohlfühlfaktor auf der Dachterrasse auf hundert Prozent.

Susanne Hauck

Das könnte Sie auch interessieren