Wenn der Frühling bald zurückkehrt, ist auch die Zeit für eine gründliche Pflege des Gartenteichs gekommen. Denn nur mit einer solchen Frühjahrskur sorgt das feuchte Idyll dann auch die gesamte Freiluftsaison hindurch für ungetrübtes Vergnügen im Grünen. Laubreste, abgestorbene Pflanzenteile und anderes Treibgut können bereits im März mit einem Kescher aus dem Wasser entfernt werden. Die Verunreinigungen produzieren im Laufe der Zeit Fäulnisgase und verschlechtern damit die Wasserqualität nachhaltig.
Ein zeitig durchgeführter Wassertest gibt schnell Auskunft darüber, ob Sauerstoffgehalt und ph-Wert passen oder zu viele Schadstoffe wie Nitrat im feuchten Element angereichert sind. Experten empfehlen einen ph-Wert von 8,3 als ideal für einen Gartenteich. Ist das Wasser stark verunreinigt, ist ein Teilwasserwechsel von 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens ratsam. Kräftiges Wachstum ist bei der Uferbepflanzung des Gartenteichs meist erwünscht. Sind Wasserlilien, Seegras und Co. im vergangenen Jahr sehr stark gewachsen, lohnt sich deren Rückschnitt oder Teilung im Frühjahr, um auch jungen, schwächeren Trieben zu mehr Kraft zu verhelfen. Geteilte oder neue Teichpflanzen können in Teichkörben wieder eingesetzt und ins Wasser gebracht werden.