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Ausgezeichnete Perspektiven

Die Bankkauffrau und der Bankkaufmann zählen zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland

Ausgezeichnete Perspektiven

Beratungsgespräche mit den Kunden gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Bankkaufleute. Foto: Adobe Stock

Gute und motivierte Azubis haben hier ausgezeichnete Perspektiven. Bankkaufleute unterstützen ihre Kunden in Geldangelegenheiten: Sie informieren beispielsweise über Kapitalanlagen, Kontoführung und wickeln den in- oder ausländischen Zahlungsverkehr für Kunden ab. Sie beraten zu Privat- und Firmenkrediten, Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder anderen Verträgen, bahnen Vertragsabschlüsse an und bearbeiten diese. Im internen Bereich eines Kreditinstitutes planen und steuern sie zudem Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen sie Kontrollen im Rechnungswesen durch und überwachen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien. Ausgebildete Bankkaufleute finden Beschäftigung in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen an Börsen oder im Wertpapierhandel.

Diskrektion ist Ehrensache

Für diese Ausbildung sollten folgende Anforderungen erfüllt sein: Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit etwa bei der Kundenberatung, Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit, zum Beispiel beim ordnungsgemäßen Buchen von Geschäftsvorgängen und beim Umgang mit Kunden-daten, kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick, etwa beim Einschätzen von Kreditrisiken, beim Aushandeln von Konditionen für Geldanlagen oder Kredite. Als Schulfächer sind Deutsch für den Kundenkontakt, Wirtschaft für die Analyse von Bilanzkennzahlen, Mathematik für Zins- und Prozentrechnungen und Englisch für internationale Kundenkontakte wichtig.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung kann man von der ausbildenden Bank übernommen werden - oder sich bei einem anderen Finanzinstitut bewerben. Dabei werden Eigenschaften und Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, zuvorkommendes Arbeiten und Verhalten großgeschrieben. Als Bankkaufmann/-kauffrau hat man auch die Möglichkeit, für einen Berufseinstieg im Bereich Versicherungs- und Finanzdienstleistungen oder direkt ein Studium anzuschließen. Rechtlich ist für die duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch die Ausbildungsverordnung) mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe allerdings überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein, wie Berufenet (http://arbeitsagentur.de ) informiert.

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