WiesbadenMehr Fälle von Kindeswohlgefährdung in Hessen

Die Schatten einer erwachsenen Person und eines Kindes sind zu sehen.
Die Schatten einer erwachsenen Person und eines Kindes sind zu sehen. Matthias Hiekel/ZB/dpa/Symbolbild

Die hessischen Jugendämter haben im vergangenen Jahr bei deutlich mehr Kindern und Jugendlichen eine Gefährdungslage festgestellt. Mit 15.604...

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die hessischen Jugendämter haben im vergangenen Jahr bei deutlich mehr Kindern und Jugendlichen eine Gefährdungslage festgestellt. Mit 15.604 Gefährdungseinschätzungen habe es einen Anstieg um elf Prozent im Jahresvergleich gegeben, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. In der Hälfte der Fälle seien Kinder unter sieben Jahren betroffen gewesen.

Die hessischen Jugendämter meldeten den Angaben zufolge insgesamt über 4000 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (minus 1 Prozent). Die häufigsten Anlässe für die Schutzmaßnahmen seien die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (40 Prozent der Fälle), die unbegleitete Einreise aus dem Ausland (24 Prozent) sowie Anzeichen für eine Vernachlässigung oder körperliche Misshandlungen (jeweils 16 Prozent) gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210630-99-201962/3

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