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Statistik - Wiesbaden:Rund 24 000 Schutzsuchende leben in Mecklenburg-Vorpommern

Wiesbaden/Schwerin (dpa/mv) - Bei immer mehr Menschen, die in Deutschland Zuflucht gesucht haben, ist klar, dass sie als Flüchtlinge, Verfolgte oder aus anderen humanitären Gründen Anspruch auf Schutz haben: Im vergangenen Jahr galt dies für rund 1,3 Millionen von knapp 1,8 Millionen der im Ausländerzentralregister verzeichneten Schutzsuchenden. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete, war dies ein Anstieg von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Schutzsuchenden in Deutschland insgesamt sei um 101 000 Menschen und damit um sechs Prozent gestiegen.

Von den 1,8 Millionen Betroffenen leben rund 24 000 in Mecklenburg-Vorpommern. Im Nordosten betrug das Plus im vergangenen Jahr nur 2,7 Prozent, was einer der geringsten Anstiege bundesweit ist. Nur in Hamburg fiel das Plus mit 0,4 Prozent noch geringer aus.

Als Schutzsuchende gelten Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten. Sie stellten Ende vergangenen Jahres 1,5 Prozent der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern. Auch dies ist der geringste Anteil bundesweit zusammen mit Thüringen und Sachsen. In ganz Deutschland waren Ende 2018 dem Statistikamt zufolge 2,1 Prozent der Bevölkerung Schutzsuchende.