MünsterNachwuchs im Zoo: „Hope“ noch wacklig auf den Beinen

Ihr Name steht für die Hoffnung auf ein baldiges Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. "Hope" taufte das Team um Tierpflegerin Mareika den...

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Münster (dpa/lnw) - Ihr Name steht für die Hoffnung auf ein baldiges Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. „Hope“ taufte das Team um Tierpflegerin Mareika den jüngsten Spross der Trampeltier-Familie im Allwetterzoo in Münster. Das wollige Mini-Kamel sei am vergangenen Dienstag, kurz vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine, geboren worden, teilte der Zoo am Montag auf dpa-Anfrage mit. Mama „Shaya“ kümmere sich fürsorglich um ihr viertes Fohlen und weiche Hope kaum von der Seite.

Papa „Herr Wittmann“, der mit fünf Stuten in Münster lebt, kann seine Kleine bislang nur aus der Nachbarschaft begutachten. Noch befinde sich Hope in einem abgetrennten Mutter-Kind-Gehege, sei manchmal noch etwas wackelig auf den Beinen und noch zu klein, um bei den Großen mitzumischen. Über den Namen sei man sich schnell einig gewesen, als der Vorschlag kam. „Im Moment sehnt sich, glaube ich, jeder nach schönen Dingen und auch nach Frieden. Dementsprechend fanden wir den Namen sehr passend“, sagte die Pflegerin laut „Bild“-Zeitung.

© dpa-infocom, dpa:220228-99-320600/2

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