MöckernErste Störche zurück im Land: Futterangebot ausreichend

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Ein Stroch ist in einer Wasserfläche auf einer Wiese auf Futtersuche.
Ein Stroch ist in einer Wasserfläche auf einer Wiese auf Futtersuche. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

In Sachsen-Anhalt haben einzelne Störche schon wieder Quartier bezogen. Der erste Rückkehrer aus wärmeren Gefilden sei bereits am 22. Januar in Oranienbaum...

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Loburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben einzelne Störche schon wieder Quartier bezogen. Der erste Rückkehrer aus wärmeren Gefilden sei bereits am 22. Januar in Oranienbaum im Landkreis Wittenberg gesichtet worden, sagte Michael Kaatz von der Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg im Jerichower Land am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Am 29. Januar und 12. Februar seien weitere Störche in der Nähe des Altmark-Dorfes Mieste entdeckt worden, ebenso rund um die Hansestadt Werben ganz im Norden Sachsen-Anhalts.

„Alles in allem ist das sehr, sehr früh“, sagte Kaatz. Im Jahr 2020 sei ihm aber auch schon Mitte Januar ein Rückkehrer aus dem Winterquartier gemeldet worden. Auch Storch Anton vom Loburger Storchenhof sei bereits seit 13. Februar wieder da. „Jedes jetzt schon zurückgekehrte Tier ist ein Leuchtturm“, sagte Kaatz. Insgesamt sei ihre Zahl aktuell aber noch „an zwei Händen abzählbar“.

Kaatz zufolge seien die zeitigen Rückkehrer jene, die auf der Westroute bis nach Frankreich oder Spanien fliegen. Manche würden sogar am Rhein in Baden-Württemberg den Winter verbringen, so Kaatz. „Also wer jetzt schon da ist, war garantiert nicht in Afrika.“ Der Tisch für die Adebare sei aktuell reich gedeckt. „Auch wenn die Insektenwelt noch schläft, finden die Störche momentan genug Mäuse und Regenwürmer auf den Wiesen und Feldern“, sagte Kaatz. Die Hochsaison der Rückkehrer sei etwa Mitte März.

Der Storchenbestand in Sachsen-Anhalt bewegt sich seit Jahren auf etwa gleichbleibendem Niveau. 2014 - in einem guten Storchenjahr - wurden 654 Paare gezählt. 2005 lag die Zahl mit 485 relativ niedrig, im Jahr 2020 zählten Ehrenamtliche landesweit 577 Storchenpaare. Für 2021 gibt es laut Kaatz noch keine Zahl, aktuell würden die letzten Daten zusammengetragen. „Ich rechne etwa Ende März damit.“

© dpa-infocom, dpa:220218-99-191983/2

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