KasselZeitumstellung: Behörde warnt Autofahrer vor Wildunfällen

Das Regierungspräsidium Kassel warnt mit Blick auf die Zeitumstellung vor einer steigenden Gefahr von Wildunfällen. Weil die Uhren in der Nacht zum Sonntag...

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Kassel (dpa/lhe) - Das Regierungspräsidium Kassel warnt mit Blick auf die Zeitumstellung vor einer steigenden Gefahr von Wildunfällen. Weil die Uhren in der Nacht zum Sonntag (27.3.) um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt würden, falle die Morgendämmerung ab dem Wochenende wieder in die Hauptverkehrszeit.

Da viele Wildtiere in der Dämmerung aktiv seien, sollten Autofahrer zwischen 6.00 und 8.00 Uhr besonders vorsichtig fahren, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Zudem würden im Frühjahr junge Rehböcke von den älteren Rehen aus den Revieren vertrieben - was dazu führe, dass die Tiere oftmals rasant die Straßen überquerten.

Hessenweit werden jährlich etwa 15.000 Rehe und rund 4000 Wildschweine im Straßenverkehr getötet. Der Landesjagdverband warnt daher ebenfalls seit Jahren vor der steigenden Unfallgefahr zur Zeitumstellung im Herbst und Frühjahr. Die Obere Jagdbehörde ist beim Regierungspräsidium in Kassel angesiedelt und für ganz Hessen zuständig.

© dpa-infocom, dpa:220323-99-641716/2

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