Jahreswechsel - Magdeburg:Gesundheitsministerin plant mehr Hebammenkreißsäle

Deutschland
Petra Grimm-Benne (SPD), Ministerin für Gesundheit in Sachsen-Anhalt, schaut in die Kamera. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

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Magdeburg (dpa/sa) - In mehr Kreißsälen in Sachsen-Anhalt sollen Hebammen das Sagen haben. "Wir wollen hebammengeleitete Kreißsäle als neues Versorgungsmodell schnell etablieren", sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. Dieses neue Modell der Geburtshilfe laufe in Halle sehr gut. "Wir wollten es schon seit Längerem auch in Dessau etablieren, es ist nur am Geld gescheitert. Dort wartet man schon, dass es losgehen kann." Auch in Magdeburg und Wernigerode sollten Hebammenkreißsäle etabliert werden.

Mit dem neuen Modell des Hebammenkreißsaals soll die Hebammenarbeit gestärkt werden. 2020 war ein solches Pilotprojekt am Universitätsklinikum Halle gestartet worden. Ziel ist, die natürliche Geburt zu stärken und die Kaiserschnittzahlen zu senken. Die Frauen werden am Ende der Schwangerschaft und während der Geburt von einer Hebamme selbstständig, eigenverantwortlich und kontinuierlich betreut. Eine Ärztin kann hinzugezogen werden, wenn eine medizinische Maßnahme nötig ist.

© dpa-infocom, dpa:211231-99-550984/2

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