HamburgSpendenparlament legt Sonderprogramm für Flüchtlinge auf

Das Hamburger Spendenparlament hat ein 300.000 Euro schweres Sonderprogramm zur Ukraine-Flüchtlingshilfe in Hamburg aufgelegt. Es richtet sich an Träger und...

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Hamburg (dpa/lno) - Das Hamburger Spendenparlament hat ein 300.000 Euro schweres Sonderprogramm zur Ukraine-Flüchtlingshilfe in Hamburg aufgelegt. Es richtet sich an Träger und Vereine, die im Bereich der Flüchtlingshilfe, der Frauenberatung, der Kinder- und Jugendarbeit und Familienförderung tätig seien, teilte das Spendenparlament am Mittwoch mit. Gefördert werden Projekte in den Bereichen praktische Hilfe für Geflüchtete, Soziales, Bildung, Erziehung, psychische Stabilisierung sowie die Beratung von Eltern. Die Höchstförderdauer betrage zwei Jahre.

„Wir gehen in den nächsten Monaten von einem erhöhten Hilfebedarf aus, der weder durch die öffentlich bereitgestellten Mittel noch durch die über die bundesweite Aktion gesammelten Spendengelder gedeckt werden kann“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Spendenparlaments, Uwe Kirchner. Viele Geflüchtete seien in einer für sie fremden Umgebung gestrandet und könnten sich ohne Familie oder Bekannte in Hamburg und ohne Sprachkenntnisse kaum orientieren. „Dem Hamburger Spendenparlament ist es wichtig, dass die Menschen, die vor dem Krieg nach Hamburg geflohen sind, schnell und gezielt Hilfe bekommen“, betonte Kirchner.

Das Hamburger Spendenparlament unterstützt seit mehr als 25 Jahren Projekte gegen Obdachlosigkeit, Armut und Isolation. Seit 1996 wurden für fast 1500 Projekte rund 15 Millionen Euro ausgeschüttet, teilte der Verein mit. Das Spendenparlament mit seinen gut 3100 Mitgliedern finanziert seine Projekte über Spenden und Mitgliedsbeiträge.

© dpa-infocom, dpa:220323-99-642645/2

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