GesellschaftSchwesig sieht Frauen durch Rollenklischees benachteiligt

Berlin (dpa) - Familienministerin Manuela Schwesig sieht Frauen durch die gesellschaftlichen Rollenklischees benachteiligt. "Als Frau kann man es eigentlich niemandem recht machen", sagte die SPD-Politikerin der "Bild am Sonntag".

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Berlin (dpa) - Familienministerin Manuela Schwesig sieht Frauen durch die gesellschaftlichen Rollenklischees benachteiligt. „Als Frau kann man es eigentlich niemandem recht machen“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“.

„Wer sich nicht für Kinder entscheidet, wird schräg angeguckt. Wer dann auch noch Erfolg im Beruf hat, ist die egoistische Karrierefrau. Wer sich für Kinder entscheidet und zu Hause bleibt, ist „nur Hausfrau“. Wer Kinder hat und arbeitet, ist die Rabenmutter. Diese Stereotypen und Rollenklischees müssen endlich aufgebrochen werden.

Die Ministerin riet Frauen zu mehr Gelassenheit und verwies auf die Situation in Frankreich: „In Frankreich wird viel entspannter mit Kindern umgegangen. Die Frauen setzen sich und andere nicht so unter Druck. Von dieser Gelassenheit können wir lernen.“

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