GesellschaftPolizei verhindert Schwulenparade in Istanbul mit Tränengas

Istanbul (dpa) - Die türkische Polizei hat die jährliche Schwulen- und Lesbenparade in der Millionenmetropole Istanbul gewaltsam verhindert. Teilnehmer des geplanten "Marsch des Stolzes" wurden am Abend mit Wasserwerfern und Tränengas daran gehindert, sich auf dem zentralen Taksim-Platz zu versammeln, wie Augenzeugen berichteten. Polizisten sagten zur Begründung, der Gouverneur Istanbuls habe die Parade nicht genehmigt, zu der Zehntausende Menschen erwartet worden waren. In den vergangenen Jahren hatte der bunte Marsch ohne Zwischenfälle stattgefunden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Istanbul (dpa) - Die türkische Polizei hat die jährliche Schwulen- und Lesbenparade in der Millionenmetropole Istanbul gewaltsam verhindert. Teilnehmer des geplanten „Marsch des Stolzes“ wurden am Abend mit Wasserwerfern und Tränengas daran gehindert, sich auf dem zentralen Taksim-Platz zu versammeln, wie Augenzeugen berichteten. Polizisten sagten zur Begründung, der Gouverneur Istanbuls habe die Parade nicht genehmigt, zu der Zehntausende Menschen erwartet worden waren. In den vergangenen Jahren hatte der bunte Marsch ohne Zwischenfälle stattgefunden.

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