FamilieKinder dürfen Alkohol nicht als Entspannungsmittel sehen

München (dpa/tmn) - Der Umgang der Eltern mit Alkohol prägt Kinder. Eltern sollten daher ihre Trinkgewohnheiten überprüfen und sie nicht ein positives Licht stellen.

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München (dpa/tmn) - Der Umgang der Eltern mit Alkohol prägt Kinder. Eltern sollten daher ihre Trinkgewohnheiten überprüfen und sie nicht ein positives Licht stellen.

Lernen Kinder, dass Alkohol zum Feierabend und zur Freizeit gehört, übernehmen sie dieses Ritual später. Besonders problematisch ist es, wenn Eltern zu Alkohol greifen, wenn sie selbst gestresst sind und Bier oder Wein als Mittel zur Entspannung einsetzten. Darauf weist Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie hin.

Gerade in diesen Situationen sollten Erwachsene demonstrieren, wie man negative Gefühle anders bewältigen kann - beispielsweise, indem man über das Problem spricht. Alkohol sollte in Gegenwart von Kindern außerdem nie als besonders entspannend oder entlastend angepriesen werden.

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