FamilieDemenz vor den Enkeln nicht verschweigen

Köln (dpa/tmn) - Großeltern sollten ihren Enkeln nicht verschweigen, wenn sie oder der Partner an Demenz erkrankt ist. Für Kinder sei es sehr verunsichernd, wenn sie spüren, dass man nicht ehrlich mit ihnen umgeht, sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

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Köln (dpa/tmn) - Großeltern sollten ihren Enkeln nicht verschweigen, wenn sie oder der Partner an Demenz erkrankt ist. Für Kinder sei es sehr verunsichernd, wenn sie spüren, dass man nicht ehrlich mit ihnen umgeht, sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Zudem sollten sie wissen, dass Menschen krank werden - und irgendwann auch sterben. „Ein natürlicher Umgang mit solchen Themen macht Kinder psychisch widerstandsfähiger.“

Ein guter Weg, dem Enkelkind von der Krankheit zu erzählen, sind Kinderbücher. Es gebe Bücher zum Thema Demenz für jedes Alter, in denen kindgerecht erklärt wird, wie sich die Krankheit auswirkt. „Viele Familien machen die Erfahrung, dass die Kinder wenig Berührungsängste haben“, sagt Sowinski. Im Gegenteil: Häufig interessieren sie sich für besondere Situationen und gehen damit viel unbefangener um als Erwachsene.

Wichtig ist, immer die Eltern mit in den Prozess einzubeziehen und nie über ihren Kopf hinweg mit den Enkeln schwierige Themen zu besprechen.

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