Dresden (dpa/sn) - Das sächsische Handwerk hat sich in der Corona- Pandemie bislang als stabil erwiesen. Über alle Gewerbegruppen hinweg hielten sich Ab- und Neuanmeldungen von Betrieben mit 3553 Zugängen sowie mit 3763 Abgängen in etwa die Waage, teilte der Sächsische Handwerkstag am Montag in Dresden mit. Unterm Strich liegt das Minus bei 0,4 Prozent oder 210 Betrieben. Zum 31. Dezember 2021 waren damit unverändert mehr als 56.000 Handwerksbetriebe im Freistaat registriert. Branchenübergreifend sind hier 320.000 Menschen beschäftigt.
Im Saldo rückläufig war die Zahl zulassungspflichtiger Handwerke, also jener Gewerke, die gewerblich nur von qualifizierten Betriebsinhabern etwa mit Meistertitel ausgeübt werden dürfen, hieß es. Hier wurden vor allem in den Berufen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Friseur, Maurer/Betonbauer sowie Elektrotechniker mehr Gewerbe ab- als angemeldet. Zuwächse gab es etwa bei Schilder- und Lichtreklameherstellern, Karosserie- und Fahrzeugbauern sowie Zweiradmechanikern. Gleiches traf für zulassungsfreie Berufe wie Gebäudereiniger, Fotograf und Kosmetikerin zu.
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