DEBATTE@SZ "Dafür ist die Schule doch da"

Zwei Männer halten sich auf einem Straßenfest in Thüringen an den Händen.

In den Online-Foren der SZ wird intensiv über ein Projekt gegen Homophobie des nordrhein-westfälischen Schulministeriums diskutiert:

"Ich hatte elf Jahre Religion und bin noch immer Atheist. Eure Kinder werden nicht schwul, nur weil sie aufgeklärt werden. Homosexualität ist keine Entscheidungssache." (Michael Landes auf Facebook)

"Ich frage mich, wieso jeder davon ausgeht, dass dieser Unterricht die Jugendlichen in irgendeiner Weise bekehrt. Es soll doch lediglich aufgeklärt und Akzeptanz gefördert werden. Was auch bitter nötig ist." (Joshua Alan Rogers auf Facebook)

"Die Fragen der Schüler_Innen nach den Einzelheiten der wichtigsten Sache der Welt zeigen doch, wie unbefangen sie sind. Das sollte den Hysterikern einleuchten. Wo Fragen sind, müssen sie beantwortet werden; es müssen praktische Erfahrungen mitgeteilt werden, auch damit Leiden minimiert wird. Dafür ist die Schule doch da!" (Cometh auf SZ.de)

"Es glaubt doch niemand im Ernst, dass in der Schule vermittelt werden könnte, wie man eine Lebenspartnerschaft führt. Mehr als Aufklärung über das Biologische, Verhütung und Sexualkrankheiten braucht es nicht. Den Rest findet man von allein heraus." (Denken2012 auf SZ.de)

"Wenn mich etwas Toleranz und Nächstenliebe anderen Menschen gegenüber gelehrt hat, dann war das - man höre und staune - der katholische Religionsunterricht in der Schule. Ich bin davon überzeugt, dass im Rahmen dieses Faches (bzw. Ethik) grundlegende Werte gelehrt werden können, ohne erst groß auf die Thematik Homosexualität im Speziellen eingehen zu müssen." (kale1 auf SZ.de)

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