20. Juni 2013, 14:30 DEBATTE@SZ So geht kein Rechtsstaat mit Demonstranten um

Viel diskutiert wird in den Internet-Foren der SZ über das brutale Vorgehen der türkischen Regierung gegen die Demonstranten:

"Die Türkei gehört zur Nato. Die der Nato angehörenden Staaten haben gemeinsame und verbindliche Rechtsgrundlagen. Die westlich-liberale Gesellschaftsordnung mit politischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Zusammenarbeit und Anerkennung demokratischer Prinzipien muss gewahrt werden. Und nun?" (Jürgen Thierfelder auf Facebook)

"Jetzt muss man wohl vom Regime Erdogan sprechen. Der Autokrat hat seine demokratische Maske fallen gelassen und es wird unübersehbar, dass er mit seiner religiös-islamischen Weltanschauung der falsche Mann an der Spitze eines im Wandel begriffenen Landes wie die Türkei ist. Er begreift immer noch nicht, dass der jüngere, aufgeklärtere und weltoffenere Teil seines Volkes sein Regierungssystem ablehnt." (Awwlich auf Süddeutsche.de)

"Ich denke das war's mit der Idee, dass die Türkei in die EU soll. So geht kein Rechtsstaat mit Demonstranten um." (Ankur auf Süddeutsche.de)

"Wenn man jetzt der Türkei die Türe vor der Nase zuschlagen will, sollte man bedenken, welche Konsequenzen eine islamisierte Türkei vor den Toren der EU hätte und auch, wohin sie sich orientieren könnte." (nichtwaehler_007 auf Süddeutsche.de)

"Ich finde, der Türkei sollte - trotz aller Argumente dagegen - eine faire Chance auf eine EU-Mitgliedschaft gegeben werden. Erdogan ist vielleicht schon Geschichte, während er noch meint, alles in der Hand zu haben." (papazaca auf Süddeutsche.de)

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