Reisetipps Washington

Insider Tipps Washington Ein Interview mit MARCO POLO Insiderin Sabine Stamer

Sabine Stamer lebte bis vor kurzem in Washington D. C. Heimweh treibt sie regelmäßig über den Atlantik in die amerikanische Hauptstadt.

Was reizt Sie an Washington?

Washington hat eine hohe Lebensqualität und bietet eine Menge Abwechslung: viel Grün, auch Wasser, viel Kultur - Museen, Theater, Konzerte -, viel Politik, tolle Bars und Toprestaurants. Von allem etwas. Man muss auf nichts verzichten. Und die Stadt ist sehr international. Die Washingtonians kommen aus aller Welt.

Und was mögen Sie dort nicht so?

Mir gefällt nicht, dass man so lange Wege in Washington hat und viel mit dem Auto fahren muss. Supermarkt, Arzt, Friseur - nur selten sind wichtige Stationen des Alltags zu Fuß zu erreichen. Das öffentliche Verkehrsnetz hat große Lücken.

Wo haben Sie dort gelebt?

Washington hat wunderschöne grüne Wohnviertel. Ich habe mit meiner Familie zunächst im Stadtteil Georgetown gewohnt, später dann in der Nähe der National Cathedral. Aus beruflichen Gründen bin ich inzwischen wieder zurück nach Deutschland gezogen.

Was machen Sie beruflich?

Ich bin Autorin und Journalistin und arbeite freiberuflich.

Was liegt Ihnen als MARCO POLO Autorin besonders am Herzen?

Ich habe zehn Jahre in Washington gelebt. Ich liebe die Stadt und finde, dass sie unterschätzt wird. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass sich das ändert. Viele Touristen suchen sich andere Ziele aus, dabei ist Washington ungeheuer sehenswert.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?

Ich fotografiere leidenschaftlich gerne und habe auch eine ganze Reihe Fotos für diesen MARCO POLO Band gemacht. Washington bietet unzählige Motive, auch abseits der zentralen touristischen Attraktionen. Es ist so bunt und vielfältig, sowohl was die Menschen angeht, als auch hinsichtlich des Straßenbilds.

Mögen Sie die amerikanische Küche?

Die Steaks sind einfach wunderbar! Das Großartige an Washington ist, dass man einfach alles bekommt: Spanisch, Chinesisch, Türkisch, Libanesisch, Deutsch, Französisch ... Was immer das Herz begehrt.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder nach Washington zu ziehen?

Aber natürlich!