Reisetipps Tunesien

Highlights Tunesien

Region: Mahdia

El-Djem

Schier endlos erscheinen die Olivenpflanzungen links und rechts der Straße von Mahdia ins 42 km entfernte El-Djem. Bereits in römischer Zeit war dieser Sahel genannte Teil Tunesiens Hauptanbaugebiet für die ölhaltige Frucht, aus der man Seifen und Lampenöl herstellte. Die Großgrundbesitzer waren so wohlhabend, dass sie sich größten Luxus leisten konnten – einige der kunstvollsten Mosaikböden der Museen in Tunis und Sousse stammen aus der Region El-Djem. Und da das Leben in der afrikanischen Provinz wohl eher langweilig war, ließen die Bürger von El-Djem gleich drei Amphitheater errichten. Eines, heute als Weltkulturerbe geschützt, steht noch und ist so monumental, dass El-Djem im Vergleich dazu aussieht wie eine Spielzeugstadt: Mit 148 m Länge, 120 m Breite und einer Höhe von 40 m überragt das drittgrößte Amphitheater des römischen Reichs die umliegenden Häuser. Im 2. Jh. gebaut, wurde es nie in Betrieb genommen; die gruseligen Zellen und Verliese im Untergeschoss haben also weder wilde Tiere noch Gladiatoren oder verfolgte Christen beherbergt (in der Ortsmitte | tgl. 7–19, im Winter 8–17 Uhr | 6 TND). Der Eintritt berechtigt auch zum Besuch des Musée Archéologique am südlichen Stadtrand, in dem einige sehr schöne Mosaiken zu besichtigen sind. Außerdem können Sie in der Maison d'Africa, einer rekonstruierten römischen Villa, nachempfinden, wie es sich so als Gutsbesitzer lebte (Öffnungszeiten wie das Amphitheater).

Region: Tataouine

Chenini und Douiret

Rund 20 km westlich von Tataouine staffeln sich die Mauern des alten Berberorts Chenini, bei einer Ksarruine und einer Moschee beginnend, an einem steilen Hang ins Tal hinunter. Cheninis „Häuser“ bestehen aus nebeneinander in den Berg gegrabenen Höhlenräumen. Im Restaurant Relais de Chenini am Fuß des Hügels finden Sie einen ortskundigen Führer, der sie durch das Dorf begleitet. Das Höhlendorf Douiret 20 km von Chenini ist ähnlich dramatisch gelegen, wird aber seltener von Touristen besucht.

Region: Tozeur

Ouled el-Hadef

Ausgangspunkt für die Besichtigung der Altstadt ist die Place Ibn Chabbat im Stadtzentrum. Von hier gehts an der Markthalle entlang zur Rue de Kairouan, die den Stadtteil Ouled el-Hadef von Süd nach Nord durchquert. Die Straße und die davon abzweigenden Gassen sind gesäumt von Stadthäusern in der traditionellen Ziegelarchitektur: Vorkragende Ziegel bilden geometrische Muster an den Fassaden und halten die Mauern durch den Schattenwurf angenehm kühl. Mehrere Häuser stehen zur Besichtigung; vereinbaren Sie auf jeden Fall vorab einen Eintrittspreis!

Bergoasen

Über den Salzsee Chott el-Gharsa führt die P 16 nach Nordwesten auf die Ausläufer des Saharaatlas zu und ins rund 60 km entfernte Oasenstädtchen Chebika. Alt-Chebika am Berghang wurde 1969 durch eine verheerende Flut zerstört; die Menschen siedeln nun im komfortableren Chebika Nouvelle in der Ebene. Ein kurzer Spazierweg geht bergab in eine schmale Schlucht mit Wasserfall und dann bergan zu einem Aussichtspunkt. Hier genießt man einen phantastischen Blick über die Häuser des alten Dorfs und den Palmenhain hinweg auf den Chott el-Gharsa. Von Chebika schlängelt sich die Straße in steilen Serpentinen ins rund 10 km entfernte Tamerza. Die alte, ebenfalls von den Fluten zerstörte Siedlung liegt ein gutes Stück hinter dem neuen Ort in einem palmenbestandenen Trockenflussbett, über dem das Hotel Tamerza Palace seinen Gästen zu jeder Tageszeit schönste Landschaftspanoramen bietet (Tel. 76485344 | Fax 76485322 | www.tamerza-palace.com | €€-€€€). Letzte der drei Bergoasen ist Midès direkt an der Grenze zu Algerien: Alt-Midès thront wie eine Festung auf einem Felsen, eingerahmt von tiefen Canyons.

Region: Douz

El-Hofra-Düne

Die große Düne im Süden, unmittelbar bei der Hotelzone, ist besonders am späten Nachmittag ein herrliches Fotomotiv. Von ihrem Kamm blicken Sie weit über das Sandmeer des Großen Östlichen Erg. Leider werden Sie dieses Vergnügen selten für sich allein haben: Hartnäckige Kameltreiber bieten ihre Tiere für kurze oder längere Exkursionen an. Ein Tipp: Wenn nachts Ruhe einkehrt, können Sie die faszinierende Wüstenlandschaft im kühlen Licht des Mondes ungestört genießen.

Region: Bizerte

Vieux Port

Ein Idyll im Herzen der Altstadt: Die Mauern der Kasbah und des gegenüberliegenden Forts el-Hani bilden einen schützenden Wall um das Hafenbecken, bunt bemalte Boote dümpeln am Kai. Gegen Abend füllen sich die Cafés, Wasserpfeifen werden bereitgestellt und Teekessel angeworfen, während die Fischer mit ihren bunt beleuchteten Booten zum nächtlichen Fang hinausfahren.

Region: Tunis

Djammaa ez-Zitouna/Große Moschee

Die Rue Djammaa ez-Zitouna führt vom Bab el-Bahr direkt auf die Moschee zu. Im 8. Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13. Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetsaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt; sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor. | Sa–Do 8–14.30, Fr 8–12.30 Uhr | 2 TND

Musée National du Bardo

Das archäologische Museum zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte – diese Motive finden sich an Böden und Wänden des ehemaligen Beypalasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der „Aeneis“ eingeben (3. Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische und frühchristliche Zeit. | Quartier Bardo | am Ende der Avenue du 20 Mars | Di–So April–Sept. 9–17, Okt.–März 9.30–16.30 Uhr | 6 TND

Carthage

Mit der TGM-Schnellbahn ist es eine halbe Stunde Fahrt von Tunis nach Karthago. Maurische Paläste hinter hohen Mauern, Palmen, die sich im Wind wiegen – nichts an Tunis' Villenvorort Carthage deutet darauf hin, dass man hier buchstäblich auf historischem Boden wandelt: 814 v. Chr. von Phöniziern gegründet, war Quart Haddash Hauptstadt des Punischen Reichs und Beherrscherin der Handelsrouten zwischen Sizilien und der Straße von Gibraltar, bis sie von den Römern 146 v. Chr. zerstört wurde. Im ersten vorchristlichen Jahrhundert von Caesar und Augustus wieder aufgebaut, glänzte die Stadt als Königin der römischen Kolonien in Nordafrika. Nach Roms Niedergang, der Plünderung durch Vandalen und Byzantiner und der Eroberung durch die Araber dienten ihre Tempel als Steinbruch für Moscheen und Paläste von Tunis. Die Archäologen blättern nun Schicht für Schicht Karthagos Geschichte neu auf. Sie beginnt am Tophet (Rue Hannibal | TGM-Station Salambô), jenem von Gustave Flaubert in seinem Karthagoroman „Salammbô“ grausig geschilderten Ort, an dem Tausende Kinder dem blutgierigen Gott Baal Hammon geopfert worden sein sollen. Bis in 4 m Tiefe fanden Archäologen am Opferplatz Urnen und Grabstelen, darunter viele von Kindern. Der Byrsahügel (TGM-Station Dermech) war wahrscheinlich das Herz der punischen Stadt. Auf seiner Kuppe lüftet das Musée National de Carthage die Geheimnisse der punischen Kultur. Dass sie im Gegensatz zu den in Rom kursierenden Gerüchten über finstere Riten eine lebensfrohe und höchst verfeinerte war, bezeugen elegantes Geschirr, Skulpturen und Schmuck. Die im 2. Jh. von Kaiser Antoninus Pius errichteten Thermes d'Antonin (TGM-Station Hannibal) ein Stück weiter nördlich zwischen Hauptstraße und Meer zählten zu den größten und luxuriösesten Badetempeln der römischen Welt. Die aufgerichtete Säule des Frigidariums demonstriert mit stolzen 15 m Höhe, wie monumental diese Anlage gewesen sein muss. Nicht weit entfernt zeigt der Parc Archéologique des Villes Romaines am Beispiel mehrerer römischer Villen und der teilrekonstruierten Maison de la Volière, in welchem Luxus, umgeben von Mosaiken und einem im Patio sprudelnden Springbrunnen, wohlhabende Römer wohnten. Hier befindet sich auch das ebenfalls im 2. Jh. erbaute Theater, Veranstaltungsort des renommierten Festival de Carthage (Museum und Ausgrabungsstätten tgl. April 8–18, Mai–Sept. 8–19, Okt.–März 8.30–17.30 Uhr | Sammelticket 7 TND). Exklusives Design und Transparenz machen die Übernachtung im Hotel Villa Didon zu einem ganz besonderen, wenn auch kostspieligen Erlebnis. Auch das Restaurant wird hoch gelobt (10 Zi. | Tel. 71733433 | Fax 71733488 | www.villadidon.com | €€€).

Sidi Bou Saïd

Sidi Bou' auf einem Felssporn zwischen Carthage und La Marsa (TGM-Station Sidi Bou Saïd) ist ein maurisches Bilderbuchstädtchen. Wohl kein Ort in Tunesien besitzt so viel mediterranen Zauber. Die schmale, steil bergan führende Hauptstraße des Orts endet am berühmten Café des Nattes, 1914 verewigt auf August Mackes Aquarell „Blick auf eine Moschee“. Bevor Sie sich hier thé à la menthe und eine chicha gönnen, lohnt der Aufstieg durch schmale Gassen bis zum höchsten Punkt, wo Sidi Bou's Verstorbene auf dem Friedhof den wohl schönsten Panoramablick genießen und um nichts mit dem Paradies tauschen möchten. Achten Sie beim Bummel auf die mit Eisennägeln geschmückten Portale der Häuser! Sie sind das einzige Dekor und je nach Ausführung alleiniges Indiz für den Wohlstand des Hausbesitzers. Zu dem Understatement nach außen passt der Palast Ennejma Ezzahra nicht. Orientalischen Prunk, umgeben von üppigen Gärten, wünschte sich sein Besitzer, Baron Rodolphe d'Erlanger (1872–1932), als er sich Anfang des 20. Jhs. in Sidi Bou' niederließ und sich dafür einsetzte, den Ort unter Denkmalschutz zu stellen. Der Palast dient heute als Musikinstrumentemuseum; ab und an finden in den Räumen Jazzsessions oder Maaloufabende statt (Centre des Musiques Arabes et Méditerranéennes | Di–So 9–13 und 14–17 Uhr | 3 TND). Die jahrtausendealte Tradition der Keramikherstellung ist Thema der Ausstellung im Dar Jaziri (29 Rue Habib Thameur | Mai–Sept. tgl. 7–23.30, sonst Di–So 8–20 Uhr | 3 TND). Zu sehen sind Keramiken des 19. Jhs. aus Nabeul, Töpferwaren der im 16. Jh. gegründeten Schule von Quallaline aus Tunis sowie antike Amphoren – das Ganze in den mit Majolikamosaiken reich dekorierten Räumen eines ehemaligen Mausoleums. Wollen Sie hier übernachten? Dann ist das Hotel Sidi Bou Saïd die perfekte Wahl: In einem typischen Stadthaus mit zwei Patios, maurisch eingerichteten Zimmern und einem Pool setzt es den andalusischen Zauber des Orts im Innern fort (Rue Toumi | Tel. 71729666 | Fax 71729599 | www.darsaid.com.tn | €€). Von hier sind es nur wenige Schritte zum Dar Zarrouk (Rue Larbi Zarrouk | Tel. 71740591 | kein Ruhetag | €€€). Das Terrassenrestaurant gehört zum Hotel und verwöhnt mit modern-orientalischer Einrichtung und Küche. Auch das Au Bon Vieux Temps schräg gegenüber lockt mit herrlicher Terrasse, Pianobar und sehr guter internationaler Küche, die ihre Raffinesse tunesischen Beilagen verdankt (59 | Rue Hedi Zarrouk | Tel. 71774788 | kein Ruhetag | €€).

Region: Djerba

Hara Seghira/Erriadh

Der Ort 9 km westlich von Houmt Souk besitzt mit der Synagoge La Ghriba das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v. Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern können Sie schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern. Zutritt nur mit Kopfbedeckung. | So–Do 9.30–12.30 und 14.30–17 Uhr, Fr nur vormittags | 1,5 TND

Region: Kairouan

Djamaa Sidi Oqba/Große Moschee

Nur wenige Bauwerke dokumentieren so eindrucksvoll die Herkunft des Islam aus der Wüste wie diese aus Lehmziegeln errichtete und mehrmals umgebaute Moschee. Wie ein Bollwerk stemmen sich Mauern, Bastionen und Minarett fast gänzlich schmucklos der städtischen Umtriebigkeit entgegen; Erdfarben und klare Linien fordern im marmorgepflasterten Innenhof auf zur Ruhe und Besinnung. Unter ihm befindet sich eine Zisterne, in die Regenwasser durch kunstvoll gearbeitete Siebe im Boden abläuft. Das Fundament des dreistufigen, wuchtigen Minaretts stammt aus dem 8. Jh., die schattigen Arkaden wurden unter Verwendung antiker Säulenkapitelle im 9. Jh. erbaut. Dem Minarett gegenüber nimmt der Gebetssaal die südöstliche Hälfte der Moschee ein. Durch eines der 17 reich mit Schnitzereien geschmückten Portale können Sie einen Blick ins Innere werfen, der Zutritt ist Nichtmuslimen verwehrt. 414 aus antiken Stätten hierher gebrachte Säulen unterteilen den im Dämmerlicht liegenden Raum in 17 Schiffe. Den Toren gegenüber liegen Kiblawand und Mihrabnische, in deren Richtung sich die Gläubigen zum Gebet verbeugen. Die Mihrab ist das wertvollste Ausstattungselement der Moschee, sie ist ausgelegt mit Lüsterkacheln aus dem Zweistromland; der 862 angefertigte Predigtstuhl daneben ist der älteste der islamischen Welt. Das Lalla Rihana-Tor in der Ostmauer wird von antiken Säulen und mächtigen Hufeisenbögen gestützt und diente als Eingang für Privilegierte. | Sa–Do 8–14, Fr 8–12 Uhr | Sammelticket

Reqqada

Der Vorort 10 km südlich von Kairouan diente der Dynastie der Aghlabiden im 9. Jh. als Regierungsbezirk. Von den einstmals wohl imposanten Palastanlagen sind allerdings nur wenige Ruinen erhalten. Ein anderer Palast, 1970 für Habib Bourguiba erbaut, lohnt den Besuch von Reqqada dennoch: Darin residiert das Musée National des Arts Islamiques mit einer exquisiten Sammlung islamischer Kunst. Im Eingangsbereich bekommen Sie anhand des Modells der Großen Moschee von Kairouan und einer Kopie von deren Mihrabnische eine Vorstellung von Größe und Schönheit des Gotteshauses. In den Ausstellungsräumen werden islamische Geschichte und Kunstschaffen in der Münzsammlung, den wundervollen Glas- und Keramikarbeiten und herrlich illuminierten Koranausgaben lebendig. Da Erläuterungen weitgehend fehlen, lassen Sie die Raffinesse der islamischen Kultur einfach auf sich wirken! | Di–So 9–16, Juli/Aug. 8.15–14.15 Uhr | 1,5 TND. Lassen Sie sich die Öffnungszeiten bei der APPC bestätigen!

Region: Sousse

Ribat

Der Wehrbau war früher eine Art muslimisches Kloster für Kriegermönche. Eine Kette solcher Ribats schützte die tunesische Küste und diente den Menschen im Angriffsfall als Unterschlupf. Dieses Ribat wurde 821 auf nahezu quadratischem Grundriss mit drei runden Ecktürmen errichtet; der vierte, über 27 m hohe Turm kam wohl später hinzu und bietet heute einen herrlichen Panoramablick über die Medina. Das Zugangstor in der Südmauer ist mit einem gotisch anmutenden Kreuzgratgewölbe geschmückt. Ansonsten ist auch dieser faszinierende Bau völlig schlicht: den Innenhof umgeben die Zellen der Kriegermönche, in der ersten Etage befindet sich ein einfacher Gebetsraum. | Tgl. 8–19, im Winter 8–17.30 Uhr | 3 TND

Region: Tabarka

Bulla Regia

Rund 65 km südlich von Tabarka wichen die Römer von ihren Bautraditionen ab und errichteten ab dem 2. Jh. unterirdische Villen. Die Räume gehen von einem in den Boden gegrabenen Schacht ab, der als Innenhof fungiert. Mehrere dieser Villen wurden in Bulla Regia entdeckt und einige, wie das Palais de la Chasse, so rekonstruiert, dass Besucher eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommen. Grandiose Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name Palast der Jagd) bzw. in den anderen, nicht immer zugänglichen Villen Szenen aus der römischen Mythologie. Neben den Villen sind ein Theater (2. Jh.) sowie die Großen Thermen (3. Jh.) erhalten. | Di–So Sommer 8–19, Winter 8.30–17.30 Uhr | 2,5 TND