Reisetipps Türkei

Sehenswertes Türkei

Region: Sİnop

Sinop Müzesi/Stadtmuseum

Interessante Zeugnisse aus der Vorgeschichte der Zivilisation. Im Meer vor Sinop vermuten Archäologen das Land, das durch die biblische Sintflut überschwemmt wurde. | Tgl. 8-17 Uhr | Eintritt ca. 3 Euro | Okullar Cad.

Region: Bodrum

Bodrum Sualtı Arkeoloji Müzesi/Unterwassermuseum

In der mittelalterlichen Kreuzfahrerburg von Bodrum befindet sich das erste und einzige Unterwassermuseum der Türkei. Die Glaskollektion ist die viertgrößte der Welt. Hier gibt es Amphoren und Schmuck aus Gold und Elfenbein zu sehen. | Di-So 9-12 und 13-19 Uhr | Eintritt 3 Euro | www.bodrum-museum.com

Region: İstanbul

Ayasofya/Hagia Sophia

Größte Basilika des byzantinischen Reichs. Mehmed der Eroberer ließ sie in eine Moschee umwandeln. Ehemals eine Kirche, später eine Moschee, ist sie heute ein Museum. | Di bis So 9-16, Galerie 9-10.30 und 13-15 Uhr | Eintritt jeweils ca. 12 Euro (Sultanahmet)

Kapalı Çarşı/Grosser Basar

Ein Bummel durch den größten gedeckten Basar der Welt (erbaut 1461) gehört zum Pflichtprogramm jedes İstanbul-Besuchs: 30 Hektar groß, 61 Straßen, 4400 Läden. Zu kaufen gibt es vor allem Teppiche, Leder und Juwelen. | Tgl. 8.30-19 Uhr

Sultanahmet Camii/Blaue Moschee

Die bekannteste Moschee der Stadt erhielt ihren Namen von den prachtvollen blauen Fayencen, die die Wände und die sechs Minarette schmücken. Der Bau wurde 1616 vollendet.

Topkapı sarayi/Topkapi-Palast

Sitz der osmanischen Herrscher für über 400 Jahre. Die Anlage ist nicht einem einzigen Bauplan entsprungen, sondern wuchs hinter den weitläufigen Mauern schrittweise zu dem verwirrenden Komplex aus Toren, Höfen und Pavillons im Grünen. Zu den ausgestellten Kostbarkeiten des Topkapı gehören Schmuck und Keramik, eine Waffensammlung, osmanische Miniaturen, Kalligrafien und Reliquien des Propheten Mohammed. | Mai-Okt. Mi-Mo 9-19, Nov. bis April tgl. 9-17 Uhr, Harem 9.30-15.30 Uhr | Eintritt 7,50 | Harem 6,50 | Schatzkammer 6,50 Euro | www.topkapisarayi.gov.tr

Yerebatan Sarayı/Versunkener Palast

Die palastähnliche byzantinische Zisterne wird von 336 Säulen getragen, meistenteils mit korinthischen Kapitellen (reich verzierter Kopf der Säule) geschmückt. Sie wurde 532 von Kaiser Justinian erbaut, um den Wassernotstand der Stadt zu beheben. | Tgl. 9-17.30 Uhr | Eintritt 5 Euro | www.yerebatansarnici.com

Region: Ankara

Anadolu Medeniyetleri Müzesi/Museum für Anatolische Zivilisationen

Das sogenannte „Hethitermuseum“ gehört zu den Antikenmuseen von Weltrang. Der in einem ehemaligen gedeckten osmanischen Basar untergebrachte Komplex umfasst den Zeitraum von den ersten Zivilisationen (um 7000 v. Chr.) bis zum klassischen Altertum, mit Schwerpunkt auf der Hethiterzeit (2000-1200 v. Chr.). Die Fundstücke - alle aus dem Boden der heutigen Türkei - sind übersichtlich und ansprechend präsentiert. | Mai-Sept. Di-So 8.30-17.30, Okt.-April 8.30-17 Uhr | Eintritt ca. 8 Euro | Hisarlar Cad. | Atpazarı

Anıtkabir/Atatürk-Mausoleum

Die Grabstätte Atatürks ist das Wahrzeichen Ankaras. Zu der riesigen Anlage, die als Park genutzt wird, gehört ein Museum, in dem Gegenstände des Republikgründers ausgestellt sind. | Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt frei | Tandoğan

Kale/Burg

Wie ein Adlernest thront die Burg über der Stadt. Die Mauern stammen aus byzantinischer Zeit; Osmanen und Seldschuken bauten die Festung später mehrmals um. Die verwinkelten Gassen mit den osmanischen Holzhäusern im Innern der Zitadelle bildeten einst den Ortskern von Angora. Ulus

Region: İzmir

Arkeoloji Müzesi/Archäologisches Museum

Sehr beachtenswerte Sammlung von wertvollen Fundstücken aus der Griechen- und Römerzeit. Besonders interessant ist die Statuensammlung im Erdgeschoss. | Di-So 9-12 und 13-17 Uhr | Eintritt 5 Euro | Bahribaba Park (Konak) | www.kultur.gov.tr

Basar

Der Kemeraltı-Basar steht der Atmosphäre auf den İstanbuler Basaren in nichts nach. Die Werkstätten liegen hinter den Verkaufsständen. Berühmt sind die handgemachten Wasserpfeifen. Im Basarviertel liegen die drei ältesten Moscheen der Stadt, die Hisar Camii aus dem 16. Jh. sowie die Kemeraltı und Şadırvan aus dem 17. Jh.

Kadifekale

Die „Samtburg“ auf dem Pagos-Berg bietet eine schöne Aussicht auf Stadt und Bucht. Erbaut von Alexander dem Großen erhielt die Siedlung später Ergänzungen aus römischer und byzantinischer Zeit.

Region: Fethiye

Kaya Mezarları/Felsgräber

Lohnend ist die Besichtigung der Gräber von Fethiye, die in eine Steilwand am Stadtrand geschlagen sind. Sie gelten als die am besten erhaltenen ihrer Art. Eine Treppe an der Kaya-Allee (in der Nähe der Busstation) führt zum schönsten und größten Felsgrab hinauf, zum Grab des Amyntas (Eintritt ca. 3 Euro). Lykier begruben ihre Toten lieber hoch über statt unten in der Erde - so waren sie den Göttern am nächsten.

Region: Şanliurfa

Abrahamsgrotte

Die Muslime glauben, dass Stammvater Abraham (türkisch: İbrahim) in Urfa, in der Abrahamsgrotte im Süden der Stadt, geboren sei. Hier stehen deshalb ein halbes Dutzend Moscheen. Die schönste ist die Halil ur-Rahman aus dem 17. Jh. Neben der Moschee liegt „Abrahams Teich“, ein Becken voller heiliger Karpfen.

Region: Van

Van Kalesi/Zitadelle

Auf dem Felsen im Westen der Stadt befinden sich Burgreste aus allen Epochen, von den Urartäern bis zu den Osmanen. Besonders bemerkenswert sind Schrifttafeln in den Mauersteinen, die belegen, dass sich an dieser Stelle die Festung der urartäischen Siedlung Tuschba befand (9. Jh. v. Chr.).

Region: Trabzon

Ayasofya/Hagia Sophia

Das Innere zieren Wand- und Deckenmalereien aus der Schöpfungsgeschichte. | Di-So 8-12 und 13-17 Uhr | Eintritt 2 Euro | Uzun Sok. Zeytinlik Cad. 10

Region: Bursa

Koza Hanı/Seiden-Basar

Die zweigeschossige Anlage dient schon seit mehr als 500 Jahren als Handelszentrum für Seide. Im Juni und Juli bringen die Bauern Säcke mit weißen Seidenraupenkokons zum Spinnen dorthin. Fertige Seidenstoffe werden in den Basarläden verkauft. | Neben dem Ulu Camii-Park

Ulu Camii/Große Moschee

Im Unterschied zu den Moscheen späterer Jahre besitzt die “Große Moschee“aus dem Jahr 1400 keine Hauptkuppel, sondern 20 gleich große, getragen von zwölf Pfeilern. Beachtenswert ist die Gebetsnische mit acht Stalaktitenreihen, eine herausragende osmanische Steinmetzarbeit des 16. Jhs. | Atatürk Cad.

Yeşil Külliye/Grüner Komplex

Das Areal im Osten der Stadt besteht aus einer Moschee, einer Medrese (religiöse Hochschule) und der Grabstätte Mehmets I., Bauherrn dieser prachtvollen Anlage aus dem 15. Jh. Die Grüne Moschee (Yeşil Camii), so benannt nach den grünen Fayencen, die die zwei Kuppeln und weite Teile der Innenräume bedecken, hat einen T-förmigen Grundriss. Die beiden Flügel dienten als Unterkunft reisender Derwische. Über dem Eingangsportal befindet sich die reich verzierte Sultansloge, in der Mitte der Eingangshalle plätschert ein Marmorbrunnen. Die Yeşil Türbe, das 25 m hohe Mausoleum Mehmets I., liegt auf dem Hügel gegenüber. Der größte von neun Sarkophagen gehört dem Sultan, die übrigen sind Familienmitgliedern und hohen Angestellten vorbehalten. Tatsächlich sind die Gräber leer, die Toten wurden in der Erde bestattet. In der ehemaligen Religionsschule (Yeşil Medrese) zeigt heute das Museum für türkisch-islamische Kunst unter anderem Waffen, Kleider, Keramiken, Münzen, Kerzenständer und Intarsien. | Di-So 8.30-12.30 und 13 bis 17 Uhr | Eintritt 2 Euro

Region: Alanya

Alanya Kalesi/Festung

Von der westlichen Seite der hoch aus dem Meer ragenden Zitadelle hat man einen wunderbaren Rundblick

Imposant ist der Rote Turm (Kızıl Kule), ein achteckiger, 35 m hoher Wehrbau aus dem Jahr 1224, der eine zentrale Funktion in der Stadtbefestigung einnahm (tgl. 9-19 Uhr | Eintritt ca. 2,50 Euro | am Hafen). Sehenswert ist auch die davon südlich gelegene seldschukische Werft (Tersane) aus dem Jahr 1227. | tgl. 8-19 Uhr | Eintritt 4 Euro

Damlataş Mağarasi/Tropfsteinhöhle

Wegen des hohen Anteils an Kohlensäure und natürlicher Radioaktivität soll sich ein Besuch dieser Höhle besonders für Asthmakranke lohnen. Einige Stalaktiten sind 15 m lang. Am Nordwestfuß des Burghügels

Region: Antalya

Arkeoloji Müzesi/Archäologisches Museum

Reich an griechischen und römischen Werken, beherbergt das Museum daneben auch prähistorische Funde aus den Höhlen des Taurus. | Di-So 9-12.30 und 13.30-17 Uhr | Eintritt 10 Euro | Cumhuriyet Cad. Ecke Konyaaltı

Kaleiçi

Die Altstadt gleicht einem Freilichtmuseum. Besonders sehenswert sind das Hadrianstor (160 n. Chr., Cumhuriyet Cad.) und das „Gerillte Minarett“ (Yivli Minare | Atatürk Cad.) aus dem Jahr 1220, das Wahrzeichen Antalyas.

Region: Konya

Alaeddin Tepesi/Alaeddin-Hügel

In einem Park mit schattigen Teegärten liegt die Alaeddin Camii, die größte und älteste seldschukische Moschee in Konya. Nach siebzigjähriger Bauzeit wurde sie 1221, auf dem Höhepunkt der Seldschuken-Macht in Kleinasien, von Sultan Alaeddin Keykubat I. eingeweiht. Die Holzdecke wird von 42 antiken Säulen getragen, die mihrab (Gebetsnische) ist mit prachtvollen Fayencen ausgestattet, die minbar (Kanzel) besitzt wertvolle Ebenholzschnitzereien. Der Moschee gegenüber, auf der anderen Straßenseite, steht die Büyük Karatay Medresi (Große Karatay Akademie), heute ein Museum für Keramikarbeiten (Di-So 8.30-17 Uhr | Eintritt 2 Euro | Alaeddin Meydani) aus seldschukischer Zeit. Unter den noch erhaltenen Medresen ist dieser Bau aus dem Jahr 1252 der beeindruckendste.

Etnografya Müzesi/Ethnografisches Museum

Die Ausstellung zeigt Kleidungsstücke, Trachten, Werkzeug und Waffen aus der Region. | Di-So 8.30-12.30 und 13.30-17.30 Uhr | Eintritt 3 Euro | Larende Cad.

Mevlana Müzesi/Mevlana-Museum

Das Kloster (tekke) des Derwisch-Ordens ist heute das meistbesuchte Museum der Türkei nach Topkapi. Der Ordensgründer, Celaleddin Rumi, fand im 13. Jh. durch seine mystischen Anschauungen und seine Predigten über die Friedfertigkeit und die universelle Liebe zahlreiche Anhänger.

Im Mittelpunkt der Anlage steht die Grabstätte Celaleddin Rumis, Yeşil Türbe („Grünes Grab“) die so genannt wird wegen der grünen Fayencen, die das Kegeldach schmücken. Zu den ausgestellten Höhepunkten zählen die über 30000 alten Handschriften der Ordensbibliothek und die Sammlung von Teppichen und Kelims aus dem 13.-18. Jh. | Di-So 10-18 Uhr | Eintritt 3 Euro | Mevlana Cad.

Region: Dİyarbakir

Surlar/Stadtmauer

Die Basaltmauer, die die Stadt umgibt, ist das augenfällige Wahrzeichen. 5 km dieser ältesten Stadtmauer Anatoliens stehen heute noch und können begangen werden. Die Mauer hat ihre Ursprünge 394 unter römischer Herrschaft, danach fügten Araber, Seldschuken, Perser und schließlich Osmanen dem Bauwerk etwas hinzu. Sehenswert ist das Harput-Tor, eines von vier Hauptzugängen der Stadt. Die Torhalle auf der Innenseite ist mit Tierreliefs geschmückt.

Ulu Camii/Große Moschee

Eines der Wahrzeichen der Stadt und früheste seldschukische Sultansmoschee in Anatolien, errichtet 1091-92 von Sultan Malik Schah, kurz nach der Eroberung Diyarbakırs. Das Hauptportal zeigt Reliefs von Löwen und Stieren, das hohe Mittelschiff der fünfjochigen Gebetshalle erinnert an eine Kathedrale. Im Innern wurden antike Säulen und Kapitellen verwendet. Gazi Cad.

Region: Amasya

Sultan Beyazıt Külliyesi/Moscheenkomplex

Die Anlage stammt aus dem 15. Jh. Neben der Moschee befinden sich Mausoleen, Brunnen und eine Medrese, die Aufbewahrungsort für etwa 20000 Bücher ist. Ziya Paşa Bulvarı