Reisetipps Tirol

Sehenswertes Tirol

Region: Seefeld

Pfarrkirche St. Oswald

Der Sage nach wollte der Ritter Oswald Milser während einer Messe eine größere Hostie als das gemeine Volk. Sie färbte sich blutrot. Das Tympanonrelief entlang des Hauptportals der spätgotischen Kirche erzählt die Geschichte dieses Hostienwunders, das Seefeld im Mittelalter zu einem berühmten Wallfahrtsort machte. Von der Kirche aus führt der Kreuzweg hinauf auf den Pfarrhügel.

Seekirchl

Die achteckige Barockkirche (1629-66) stand auf einem See, der inzwischen trockengelegt ist. Das Kreuz auf dem Hochaltar war einst ein altes Wegkreuz. Hier wird gerne geheiratet. | Sommer tgl. 8-18 Uhr

Region: Innsbruck

Annasäule

Die spitze, 13 m hohe Säule mitten in der Fußgängerzone wird von einer Marienstatue gekrönt. Auf dem Sockel der Säule stehen vier für Tirol bedeutende Heiligenfiguren: Anna, Georg, Kassian und Vigilius. 1703 fielen die Bayern im Zuge des spanischen Erbfolgekriegs in Tirol ein, die Tiroler verteidigten sich. Zum Gedenken an die Freiheit stellte die Stadt drei Jahre später die Statue auf. In den 1950er-Jahren wurde die Säule zum Schutz durch eine Kopie ersetzt, das Original steht in St. Georgenberg bei Schwaz. | Maria-Theresien-Str.

Bergisel-Stadion

Die Schanze steht auf historischem Boden: 1809 stellte sich der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer hier mit seinen Schützen gegen die Truppen Napoleons. Heute sehen Sie, mit etwas Glück, den Skispringern beim Training zu. Auf der 2002 von Zaha Hadid neu gestalteten Sprungschanze springt die sportliche Crème de la Crème am 4. Januar während der jährlich stattfindenden Vierschanzentournee. Der Anlauf ist 98 m lang, den Schanzenrekord sprang Adam Malysz 2004 mit 136 m. Zum 50 m hohen Schanzenturm kommen Sie mit dem Schrägaufzug. Der Ausblick vom Panorama-Restaurant Café im Turm entschädigt für den leicht überteuerten Eintrittspreis ins Stadion. | Nov.-Mai tgl. 10-17, Juni-Okt. tgl. 9-18 Uhr | 8,30 Euro

Unterhalb des Bergisel-Stadions steht die Statue von Andreas Hofer, daneben wird das neue Bergisel-Museum gebaut, das im Frühjahr 2010 eröffnet werden soll. Es präsentiert dann u.a. die Geschichte der Tiroler Kaiserjäger und das Riesenrundgemälde. Der Künstler Zeno Diemer stellte in dem Gemälde auf 1000 m² die Schlacht vom Bergisel dar, in der Hofer 1809 die bayrischen und französischen Truppen besiegt. | Bergisel

Dom zu St. Jakob

Die zwei Türme des 1724 fertiggestellten, üppigen barocken Baus überragen die Altstadt. Der Dom wurde dem heiligen Jakob geweiht, weil er auf dem Weg nach Santiago de Compostela in Spanien, dem Jakobsweg, liegt. Bekannt ist der Dom für das Gnadenbild Mariahilf von Lukas Cranach d. Ä. und das bronzene Grabmal des Tiroler Landesfürsten Maximilian III. Jeden Tag um 12.12 Uhr läuten die 48 Glocken des Innsbrucker Friedensglockenspiels. | Domplatz

Glockenmusuem

In aller Welt erklingen die Glocken der Firma Grassmayr aus Innsbruck. Im Museum beim Geschäft sehen Sie in einer alten Gießerei, wie mühsam es mit den einfachen Werkzeugen früher war, die Glocken zu gießen. Durch eine Glasscheibe schauen Sie der heutigen Produktion zu. Im Klangraum werden Töne sichtbar. | Mo-Sa 9-17 Uhr | Leopoldstr. 53 | 5 Euro | www.grassmayr.at

Goldenes Dachl

Der Prunkerker mit den 2657 vergoldeten Schindeln ist das Wahrzeichen von Innsbruck und die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Kaiser Maximilian I. hatte sich die kaiserliche Loge um 1500 bauen lassen, um bei Turnieren und Spielfesten auf dem Stadtplatz in der ersten Reihe zu sitzen. Sich selbst ließ er in der Mitte der Balustrade verewigen: links mit seinen zwei Frauen, Bianca Maria Sforza (mit Apfel) und Maria von Burgund, rechts zwischen Staatskanzler und Hofnarr. Im Gebäude, 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten gebaut, befinden sich heute das Standesamt und das Museum Goldenes Dachl (Mai-Sept. tgl., sonst Di-So 10-17 Uhr, 4 Euro). Auf dem Platz vor dem Erker stand früher auch der Scheiterhaufen. | Herzog-Friedrich-Str. 15

Hofburg

Kaiserin Maria Theresia (1717-80) gab den Auftrag, den um 1500 fertiggestellten Sitz der Tiroler Landesfürsten im Stil des Wiener Rokoko umzubauen. Heute kann man noch die Prunkräume, etwa den Riesensaal mit Porträts der Kaiserin, besichtigen. Im Durchgang zur Hofgasse befindet sich ein Ableger des berühmten Café Sacher in Wien, wo Sie die Sachertorte nach originalem Geheimrezept genießen. | Tgl. 9-17 Uhr | Rennweg 1 | 5,50 Euro | www.hofburg-innsbruck.at

Hofkirche

28 überlebensgroße, schwarze Bronzefiguren, die „Schwarzen Mander“, bewachen das leere, mit 24 kunstvollen Marmorreliefs verzierte Grabmal, das Kaiser Maximilian I. 1502 für sich selbst in Auftrag gab. Es ist das größte Kaisergrab des Abendlands. 1518 stand Maximilian dann todkrank vor den Toren der Stadt. Doch beim Geld kannten die Innsbrucker schon früher keine Freunde: Der Kaiser hatte noch Schulden bei den Wirten, deswegen verwehrten sie ihm die Rückkehr. Gekränkt reiste Maximilian wieder ab, bestimmte auf seinem Totenbett eine andere Ruhestätte für sich und starb kurz darauf. Etwa 50 Jahre später wurde die Hofkirche fertig gebaut. Statt der Gebeine des Kaisers ruht dort heute der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer. | Mo-Sa 9-17, So 12.30-17 Uhr | Universitätsstr. 2 | Kombiticket Ferdinandeum, Zeughaus, Hofkirche, Volkskunstmuseum 8 Euro | www.tiroler-landesmuseen.at

Schloss Ambras

Erzherzog Ferdinand II. fesselte seine Gäste zur Begrüßung erst einmal auf einen Stuhl und leerte ihnen einen Krug Wein in den Rachen. Dieses Ritual bleibt Ihnen heute erspart. Den Schnappstuhl aber sehen Sie immer noch im Unterschloss, mit einer beeindruckenden Rüstungs- und Waffenausstellung und allerhand Kuriosem, das sich Ferdinand in aller Welt zusammensammeln ließ.

Der Erzherzog baute die aus dem 11. Jh. stammende Burg im 16. Jh. aus. Im Hochschloss sind die Porträts der Habsburger, die zwischen 1400 und 1800 lebten, zu sehen - gemalt von Künstlern wie Cranach, Tizian, Velázquez oder van Dyck. Der 43 m lange Spanische Saal wird im Sommer heute noch für Konzerte genutzt. | Tgl. 10-17, Aug. bis 19 Uhr, Habsburger Porträtgalerie und Gotiksammlung nur April-Okt. | Schlossstr. 20 | 8 Euro | www.khm.at/ambras

Seegrube

In 7 Minuten gelangen Sie von der Innenstadt auf die Hungerburg - einem Stadtteil von Innsbruck und die erste Station auf der Nordkette. Dort bekommen Sie einen Vorgeschmack auf die Aussicht, die Sie weiter oben erwartet. Die 2007 eröffneten Stationen der Hungerburgbahn, die wie grüne Ufos aussehen, entwarf die britisch-irakische Architektin Zaha Hadid.

Weiter geht es mit der Seilbahn zur Seegrube und zum Hafelekar (2256 m). Der Panoramablick ist atemberaubend. Freitagabends speisen Sie auf 1900 m mit Blick auf die Lichter der Stadt im Panorama-Restaurant Leingartner Restaurant Seegrube (Tel. 0512/303065 | www.seegrube.at | €€€). | Talstation am Rennweg, neben dem Congress Innsbruck | Innsbruck-Hungerburg 6,50 Euro, Innsbruck-Hafelekar hin und zurück 25 Euro

Stadtturm

Vom 51 m hohen ehemaligen Rathausturm bietet sich Ihnen nach 148 Stufen ein atemberaubender 360-Grad-Blick auf die umliegende Berglandschaft - und in manche Dachwohnung in der Altstadt. | Okt.-Mai tgl. 10-17, Juni-Sept. tgl. 10-20 Uhr | Herzog-Friedrich-Str. 21 | 3 Euro

Stift Wilten

Im Süden von Innsbruck stehen zwei prächtige Sakralbauten: Der rote ist das Prämonstratenser-Chorherrenstift auf dem Gelände der alten Römersiedlung Veldidena. Zu verdanken ist das Stift der Legende nach einem Riesen. Der Riese Haymon soll den Riesen Tyrseus im Jahr 878 erschlagen und aus Reue das Kloster errichtet haben. Die gigantischen Statuen von Haymon und Tyrseus bewachen heute noch den Eingang zur Stiftskirche. Im 17. Jh. wurde der ursprünglich romanische Bau barockisiert. | Klostergasse 7 | Führungen auf Anfrage | Tel. 0512/583048 | www.stift-wilten.at

Der zweite Prunkbau ist die Wiltener Basilika mit der Muttergottes-Statue am Hochaltar, „Maria unter den vier Säulen“. Der im Rokokostil errichtete Bau ist genau 100 Jahre jünger als die Stiftskirche.

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Das 2003 umgebaute und modern gestaltete Landesmuseum führt von der Frühzeit Tirols im Keller bis zur modernen Kunst im dritten Stock - von römischen Funden über Reliefs des Goldenen Dachl bis zu Musikinstrumenten des berühmten Absamer Instrumentenbauers Jakob Stainer. Dazwischen befinden sich Exponate aus allen Epochen, neben Arbeiten bedeutender Tiroler Künstler wie Albin Egger-Lienz sind hier auch Werke von Klimt, Schiele und Niederländern wie Breughel und Rembrandt ausgestellt. | Di-So 10-18, Do bis 21 Uhr | Museumstr. 15 | Kombiticket Ferdinandeum, Zeughaus, Hofkirche, Volkskunstmuseum 8 Euro | www.tiroler-landesmuseen.at

Tiroler Volkskunstmuseum

Im Gebäude des ehemaligen Franziskanerklosters, das sich an Hofburg und Hofkirche unmittelbar anschließt, befindet sich eine in ganz Europa einzigartige volkskundliche Sammlung. Zu sehen ist Tiroler Volkskunst aus fünf Jahrhunderten, von der Krippenausstellung über Originalstuben aus Einschichthöfen bis zu bäuerlichen Gerätschaften. Fasnachtsfiguren, Trachten sowie Bauernmöbeln erschließen sich dem Besucher. Dabei ist die Ausstellung keine fade Vitrinenschau, sondern lebendige und nachvollziehbare Geschichte. Im Mai 2009 in neuem Glanz wiedereröffnet. | Tgl. 9-18 Uhr | Universitätsstr. 2 | Kombiticket Ferdinandeum, Zeughaus, Hofkirche, Volkskunstmuseum 8 Euro | www.tiroler-landesmuseen.at

Triumphpforte

1765 heiratete der Sohn von Kaiserin Maria Theresia, der spätere Kaiser Leopold II., in Innsbruck. Während der zwei Wochen dauernden Feierlichkeiten starb überraschend Maria Theresias Ehemann, Franz I. Zur Erinnerung ließ die Kaiserin diese Miniversion des Pariser Triumphbogens an der damaligen Innsbrucker Stadtgrenze erbauen. Die Südseite zeigt die Motive der Hochzeit, die nördliche die Motive des Todes. | Maria-Theresien-Str./Leopoldstr.

Zeughaus

Im einstigen Waffenlager von Kaiser Maximilian I. wandern Sie durch die Geschichte Tirols: von prähistorischen Funden über die Salz- und Silbergewinnung sowie die Freiheitskämpfe im 19. Jh. bis hin zum heutigen Tourismus. Im Sommer findet im großen Innenhof ein Open-Air-Kinoprogramm statt. | Di-So 9-18 Uhr | Zeughausgasse | Kombiticket Ferdinandeum, Zeughaus, Hofkirche, Volkskunstmuseum 8 Euro | www.tiroler-landesmuseen.at

Region: Hall

Altstadt

Kleine Einzelhandels- und Handwerksläden in engen, mit Kopfstein gepflasterten Straßen charakterisieren die mittelalterliche Stadt. | Stadtführungen (ca. 1 Std.) Sommer tgl. außer Di/Mi 10 Uhr, Winter Mo-Sa 10 Uhr | 6 Euro.

In Hall wurden Teile der Fernsehserie „Der Bergdoktor“ gedreht. Jeden Dienstag findet eine Führung zu den Drehorten statt. | Ab 10 Uhr | Treffpunkt vor der Tourismusinformation Wallpachgasse 5 | 6 Euro

Bergbaumuseum

Ein nachgebauter Stollen des 1967 stillgelegten Salzbergwerks lässt erahnen, wie die Kumpel seit dem 13. Jh. im dunklen Erdinneren schufteten. | Führungen Sommer tgl. 11.30, Winter Mo-Sa 11.30 Uhr | Fürstengasse | Tel. 05223/455440 | 3 Euro

Münze Hall & Münzerturm

Die europäische Münzgeschichte wird hier chronologisch rückwärts erzählt - von der modernen 25-Euro-Sondermünze bis zum ersten Haller Guldiner. Vom Münzerturm genießen Sie einen herrlichen Blick über die Haller Altstadt. | April-Okt. Di-So 10-17, Nov.-März Di-Sa 10-17 Uhr | Burg Hasegg 6 | Münze 6 Euro, Turm 4 Euro, Kombi 8 Euro, Führungen mit Audioguide | www.stadtwerke-hall.at/burg-hasegg

Pfarrkirche St. Nikolaus

Hoch droben auf den Zinnen wacht der hl. Nikolaus, dem die spätgotische Hallenkirche (15. Jh.) geweiht ist. Das Innere der Kirche wurde im üppigen Barock gebaut. Die zweigeschossige Magdalenenkapelle hinter der Kirche stammt aus dem Jahr 1280. | Oberer Stadtplatz

Region: Kufstein

Festung Kufstein

Kaiser Maximilian eroberte 1504 die damals 300 Jahre alte Burg und baute sie aus. Mit dem Schrägaufzug oder zu Fuß kommen Sie hinauf zum 26000 m² großen Areal. Dort beschreibt das Heimatmuseum u.a. die Rolle der Festung im Ersten Weltkrieg. Im Kaiserturm, dem ehemaligen Gefängnis, sehen Sie die bedrückenden Zellen früherer Zeiten. Besonders schön ist die Heldenorgel, mit 4300 Pfeifen und 36 Registern die größte Freiorgel der Welt. Täglich kurz nach 12 Uhr wird sie gespielt, zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. | März-Okt. tgl. 9-17, Nov.-April 10-16 Uhr | 8,90 Euro | www.festung.kufstein.at

Hechtsee

Der Hechtsee, einer der wärmsten Badeseen Tirols, ist eingerahmt von einem herrlichen Bergpanorama und eigent sich zum Wandern und Fischen. Er liegt am Fuß des Thierbergs, auf dem eine Burg aus dem 13. Jh. thront. Im Turm ist ein kleines Museum der Thierberger Schützen untergebracht. Der Ausblick aus 720 m Höhe ist gigantisch. | Tgl. 8-18 Uhr | Eintritt frei | www.thierberg.at

Römerhofgasse

Die Gasse mit den kunstvollen Malereien auf den Fassaden ist der schönste Teil der Kufsteiner Altstadt. Quer über die Straße verbindet ein Bogen zwei Häuser miteinander. Er gehört zum Auracher Löchl: ein Hotel (30 Zi. | Tel. 05372/62138 | €€) und ein berühmtes Gasthaus (tgl. 11-23 Uhr | Römerhofgasse 3-5 | Tel. 05372/62138 | www.auracher-loechl.at | €€). In dem über 500 Jahre alten Restaurant mit den Holzvertäfelungen erdachte Karl Ganzer 1947 das berühmte Kufsteinlied.

Region: Kitzbühel

Alpenhaus

Die wunderbare Aussicht auf Kitzbühel können Sie hier nur im Pulk genießen. Auch das Restaurant hat nichts mehr von einem Idyll. Spazieren Sie lieber bis zum ruhigen Kitzbüheler Horn (30 Min.). Außerdem werden Sie kaum irgendwo anders einfacher ein Foto von sich neben einem Gipfelkreuz (2000 m) schießen können. Direkt zum Alpenhaus (www.alpenhaus.at) kommen Sie von Kitzbühel über die Panoramastraße (ausgeschildert | ca. 7,5 km) oder mit der Hornbahn (8.30-17 Uhr | Hornweg 23a | Tel. 05356/62857 | 16,20 Euro | www.kitzbueheler-horn.com/hornbahn.htm.

Kirchen

Das ursprünglichste der Tiroler Gotteshäuser ist die gotische Katharinenkirche (1365), versteckt zwischen Hotels und Geschäften. Täglich um 11 und 17 Uhr erklingt ihr Glockenspiel. Wichtiger für die Kitzbüheler waren die größeren Kirchen, die Straße hinunter: die Liebfrauenkirche (14. Jh.), die durch ihren wuchtigen Wehrturm auffällt, und die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Andreas (14. Jh.). Am Fuß der Treppen liegt der leicht zu übersehende Eingang der kleinen Spitalskirche (1412).

Museum Kitzbühel

Anders als andere Heimatmuseen ist dieses ein modern gestaltetes Haus. Besonders sehenswert sind die Werke des lokalen Malers Alfons Walde. | Juli-Sept. Di-So 10-17, sonst 10-13 Uhr | Hinterstadt 32 | 4 Euro | www.museum-kitzbuehel.at

Region: Schwaz

Altstadt

Der imposante Bau am Ende der Fußgängerzone ist die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die größte gotische Hallenkirche Tirols zeugt vom Reichtum der ehemaligen Bergbaustadt: Das Dach ist mit 15000 Kupferschindeln gedeckt, die Kirche komplett aus Schwazer Dolomit gebaut. Spazieren Sie rund um das Gotteshaus durch die Ludwig-Penz-Straße zum Fuggerhaus. Ulrich Fugger baute es im 16. Jh., um seinen Weltkonzern von Schwaz aus zu leiten. Unterhalb des Fuggerhauses steht das Franziskanerkloster von 1507. Die Kirche ist eine der schönsten des Ordens. Die Holztür rechts neben dem Kirchentor führt zum beeindruckenden Kreuzgang des Klosters.

Haus der Völker

Eine Abwechslung zur Tiroler Tradition bietet das einzige Völkerkundemuseum Westösterreichs. Schwerpunkte sind Afrika und die buddhistische Kunst Asiens. | Tgl. 10-18 Uhr | St. Martin 16 | 6 Euro | www.hausdervoelker.com

Silberbergwerk

Auf dieser Zeitreise, 800 m tief, erleben Sie, wie die Schwazer Knappen ab 1491 Silber schürften. Ein Führer begleitet Sie durch einen Teil des mehr als 500 km langen Stollensystems. Mulmig wird es Besuchern, wenn gesprengt wird und ein plötzlicher Wassereinbruch im Stollen die Gefahr unter Tag simuliert. | Tgl. Mai-Sept. 9-17, Okt.-April 10-16 Uhr | Alte Landstr. 3a | 15 Euro | www.silberbergwerk.at

Region: Landeck & das Obere Gericht

Fließ

Der kleine Ort (1073 m, 2900 Ew.) hat einige Schätze zu bieten: Das Archäologischen Museum, gegenüber dem modernen Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta, zeigt Artefakte aus der Bronze- und Eisenzeit. (Di-So 10-12 u. 15-17 Uhr | Fließ 89 | 5 Euro | www.museum.fliess.at). Hinter dem kleinen Torbogen steht die gotische Masskirche. Über ein paar Stufen im Inneren gelangen Sie in die Krypta, wo die sehr gut erhaltenen Reste einer alten Kapelle aus dem 6. Jh. zu bestaunen sind. Über eine kurvenreiche Straße geht es hinauf zum Naturparkhaus, das Ihnen die Tier- und Pflanzenwelt des 550 km² großen Naturparks Kaunergrat näherbringt. Von der Dachterrasse haben Sie einen einmaligen Ausblick, unweit des Hauses liegt ein historischer Brandopferplatz. | Tgl. 10-18 Uhr | Gachenblick 100 | 3 Euro | www.kaunergrat.at

Schloss Landeck

Das Schloss aus dem 13. Jh. beherbergt eines der besten Heimatmuseen des Landes. Neben Ausstellungsstücken, die das Leben in der Region beleuchten, wird hier überraschend kritisch mit der Vergangenheit umgegangen. Beispielsweise werden die Hintergründe beleuchtet, warum im 19. Jh. viele Menschen Tirol verlassen mussten und welch zwielichtige Rolle die Heimatgemeinden der Auswanderer spielten. | Di-So 10-17 Uhr | Schlossweg 2 | 6,50 Euro | www.schlosslandeck.at

Serfaus-Fiss-Ladis

Die drei wichtigsten Tourismusorte der Region liegen auf dem Sonnenplateau. Ladis (600 Ew.) ist das am wenigsten vom Tourismus berührte Dorf. Viele der Häuser sind mit schönen Malereien an den Fassaden verziert. Die Burg Laudeck (13. Jh.) thront auf einem Fels über dem Ort. (Juli-Sept. 9-11.15 Uhr alle 45 Min | 2 Euro).

Serfaus (1200 Ew.) ist fast autofrei, eine kurze U-Bahn führt durch das Dorf. Adrenalin-Junkies kommen im Sommerfunpark Fiss auf ihre Kosten. | Juni-Okt. tgl. 8.30-17 Uhr | bei der Talstation der blauen Gondelbahn | www.sommerfunpark.at

Region: Oetz & das Ötztal

Längenfeld

Der ruhige Luftkurort Längenfeld (17 km von Oetz) ist mit 3100 Ew. der größte Ort des Tals. Im Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum sind ein Wohn- und mehrere Wirtschaftsgebäude zu besichtigen, die Ihnen einen Eindruck vermitteln, wie schwer das Leben im Ötztal für die Bauern war. Noch bis in die 1950er-Jahre mussten sie und ihre Familien in dieser Gegend vom Flachsanbau leben. | Mo-Fr 10-12 u. 14-17, So 14-16 Uhr | Lehn 24 | 4 Euro

Oetzer Dorfkern

Das Ortszentrum ist in seiner Ursprünglichkeit erhalten geblieben, Lüftlmalerei ziert viele Häuser. Besonders schön ist die 300 Jahre alte Stube im Gasthof Stern (1611), dem ehemaligen Gerichtssitz (12 Zi. | Kirchweg 6 | Tel. 05252/6323 | €). Essen nur auf Bestellung oder für Hausgäste, Kaffeetrinken möglich. Die Straße führt hinauf zur spätgotischen Pfarrkirche zum hl. Georg und Nikolaus mit schönen Deckenfresken und einem sagenhaften Ausblick über das halbe Ötztal.

Ötzi-Dorf

In unterschiedlichen Stationen erfahren Sie in diesem Freilichtmuseum, wie der Steinzeitmann lebte. | Umhausen | Tel. 05255/5795 | 5,90 Euro | www.oetzidorf.at

Gleich hinter dem Ötzi-Dorf führt der Weg - teilweise steil - aufwärts zum größten Wasserfall Tirols, dem Stuibenfall. Entstanden ist er vor 9000 Jahren durch einen Felssturz, der das Bachbett versperrte. Seither stürzen bis zu 2000 l pro Sekunde über den 156 m hohen Stuibenfall. Auf insgesamt fünf Plattformen kommen Sie ganz nah an das Wasser heran. Gehen Sie bis zur obersten (ca. 2 Std.), der Blick lohnt sich.

Piburger See

Der Bergsee (913 m), 3 km von Oetz entfernt, liegt malerisch mitten im Wald in einer Senke, die durch eine Naturkatastrophe entstand: Nach der letzten Eiszeit staute ein Felssturz das Wasser in dem kleinen Tal. Es wird im Sommer bis zu 24 Grad warm, im Süden ist ein gemütliches Strandbad.

Rofenhöfe

Besser als im hintersten Winkel des Ötztals kann man sich in Tirol nicht verstecken. Das wusste im 15. Jh. auch Herzog Friedrich, der Zuflucht suchte, weil er den falschen Papst unterstützt hatte. Heute sind die Rofenhöfe auf 2014 m die höchst gelegenen ständig bewirtschafteten Höfe der Ostalpen. Sie haben einen tollen Blick auf das Bergpanorama und, über die nahe Hängebrücke, in die 31 m tiefe Schlucht. Übernachten und einkehren können Sie im Geierwallyhof. Die Aussicht aus den Zimmern nach dem Aufstehen macht jeden Morgen perfekt. | Rofen | Tel. 05254/8145 | €

Sölden

Die umliegenden Berge machen Sölden mit fast 500 km² zur flächenmäßig größten Gemeinde Österreichs. Hotels pflastern das ehemalige Bauerndorf, das im Winter aus dem Halligalli gar nicht mehr herauskommt. Im Sommer dagegen wird es zum beschaulichen Wandergebiet. Über den Gipfeln von Sölden gibt es drei Aussichtsplattformen, die einen unglaublichen Blick über die Ötztaler Alpen gewähren: Gaislachkogel (Dorfstraße 115 | (Talstation) | 9-16 Uhr | 20 Euro für Berg- und Talfahrt) im Winter und im Sommer entweder Tiefenbachferner oder Rettenbachferner (Gletscherstr. | 9-16 Uhr | je 12 Euro). Warm anziehen, die Plattformen liegen auf über 3000 m!

Turmmuseum

Der Turm war im Mittelalter Wohnsitz einer Adelsfamilie, ab dem 17. Jh. Verwaltungssitz für die Ländereien des Klosters Frauenchiemsee in Bayern. Heute beherbergt er eines der schönsten Museen Tirols. Unter den Gemälden finden Sie einige echte Schmuckstücke. Im Café gibt es selbst gebackenen Kuchen. | Di-So 14-18 Uhr, Führungen So 15 Uhr | Schulweg 2 | Oetz | 4 Euro | www.turmmuseum.at

Region: Lienz & das Pustertal

Aguntum

Heute rauscht der Verkehr mitten durch die 2000 Jahre alte Römersiedlung (ca. 4 km von Lienz). Sie war einst ein wichtiges Handelszentrum. Die doppelwandige Stadtmauer und das große Tor, durch das eine zweispurige Straße führte, sind noch gut zu erkennen. Im 1200 m² großen Atriumhaus, dem Wohnhaus eines reichen Händlers, erfahren Sie viel über das Leben der alten Römer in den Alpen. Workshops für Kinder. | April-Mai tgl. 9.30-16, Juni-Sept. tgl. 9.30-18, Okt. 9.30-16 Uhr | Stribach 97 | 5 Euro | Tel. 04852/61550 | www.aguntum.info

Altstadt

Wo Isel und Drau zusammenfließen, legten die Grafen von Görz eine Siedlung an - rund um den heutigen Lienzer Hauptplatz. Die Stadt ist mehrmals abgebrannt, heute stammen viele Gebäude aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Den Abschluss des dreieckigen Hauptplatzes bildet der Zwiebelturm der im 17. Jh. umgebauten Kirche St. Antonius von Padua. Die Liebburg mit den zwei Türmen, 1605-08 erbaut, in der Mitte des Hauptplatzes war ehemaliger Grafenwohnsitz und beheimatet heute das Rathaus. Nördlich des Hauptplatzes befindet sich das Alte Spital mit der Spitalskirche aus dem 13. Jh. Gleich daneben sehen Sie einen Teil der alten Stadtmauer mit dem Iselturm.

Riepler Schmiede

Es zischt und raucht, wenn der Schmied in der mittelalterlichen Werkstatt das Eisen bearbeitet. Schmieden Sie sich Ihren eigenen Glücksbringer! Der Hausherr kennt viele Geschichten, die er mit viel Humor darbringt. | Di und Sa ab 16 Uhr | am Ende der Schweizergasse, Nähe Klösterle | Tel. 04852/65265

Schloss Bruck

Die Grafen von Görz bauten das weithin sichtbare Schloss auf dem Schlossberg und zogen 1278 ein. 1500 fiel es in den Besitz von Maximilian I. Der erste Stock war früher Gerichtssitz, hier fand der letzte Osttiroler Hexenprozess 1680 statt. Seit 1943 ist das Schloss ein Museum und Highlight für Fans von Albin Egger-Lienz. Seine größten Werke stehen neben einer Sammlung von Werkzeugen und anderen Gegenständen, die in der nahen Römerstadt Aguntum ausgegraben wurden. Besonders sehenswert: die gotischen Fresken in der Burgkapelle. | Mitte Mai-Aug. tgl. 10-18, Sept.-Okt. tgl. außer Mo 10-16 Uhr | Schlossberg 1 | 7 Euro | www.museum-schlossbruck.at

Stadtpfarrkirche St. Andrä & Bezirkskriegerdenkmal

Sie ist die älteste Kirche in Lienz und wurde auf dem Fundament einer romanischen Kapelle aus dem 5. Jh. erbaut. In der Krypta sehen Sie noch die Reste der alten Kapelle. Besonders lohnend ist der Friedhof rund um die Kirche. Die Gräber in den Arkaden sind reich bemalt, die Mauer ist teilweise noch original aus dem 15. Jh. Das Prunkstück der Anlage ist die Bezirksgedächtniskapelle von Clemens Holzmeister aus dem Jahr 1925. Dort liegt der größte Künstler Osttirols, der Maler Albin Egger-Lienz, begraben. An den Wänden hängt sein großer Zyklus „Sämann und Teufel“, „Totenopfer“, „Der Auferstandene“ und „Die Namenlosen“ aus. | Pfarrgasse 4 | Schlüssel im Haus gegenüber

Region: Ehrwald & die Zugspitzarena

Berwang

In dem vom übrigen Ortsgebiet Berwangs abgelegenen Ortsteil Rinnen befindet sich die höchstgelegene Brauerei Österreichs. Hier werden Helles, Dunkles und Weißbier gebraut. Lassen Sie sich vom Wirt mit dem bunten Spielzug Stadl-Bräu-Express entführen. Es geht entweder zum nahen Wasserfall oder zum „Ende der Welt“, einem Talschluss - hier wird das offene Tal ganz eng. Restaurant Café Thaneller | Stadl Bräu | Rinnen | Tel. 05674/8150 | www.hotelthaneller.at

Bichlbach

Der beschauliche Ort (900 Ew., 10 km von Ehrwald) ist ein Ferienziel für Biker und Wanderer. Die St.-Josefs-Kirche (17. Jh.) auf einer kleinen Anhöhe ist die einzige Zunftkirche Österreichs. Hier wurden die Handwerker im Frühjahr verabschiedet, bevor sie allsommerlich in die Region zum Arbeiten aufbrachen (tgl. 9-18 Uhr). Im Zunftmuseum erfahren Sie, wie Zimmerleute, Vergolder und Maurer damals gelebt haben. | Wahl 31a | www.zunftmuseum.at.

Der Badesee Bichlbach wird biologisch geheizt und gereinigt. Daneben können sich die wasserscheuen Gäste auf Minigolf-, Beachvolleyball- und Tennisplatz vergnügen. | Tgl. 10-19 Uhr | 3,80 Euro | www.tiscover.at/bichlbach

Zugspitze

Der Blick vom Gipfel des höchsten Bergs Deutschlands (2962 m) ist ebenso atemberaubend wie der Preis für die Gondelfahrt (33 Euro Berg- und Talfahrt | ca. 10 Min.). Dafür ist der Eintritt ins Bergmuseum frei, in dem Sie einen Einblick in die Geschichte der Zugspitze und den Bau dieser ersten Tiroler Seilbahn erhalten. Hier oben steht übrigens auch der höchstgelegene Biergarten Deutschlands. Mittwochabend gibt es im Gipfelrestaurant Fondue | (45 Euro). Der romantische Sonnenuntergang und eine musikalische Begleitung sind dabei inklusive. Zurück geht es wieder mit der Gondel. | Ende Mai-Ende Okt. tgl. 8.40-16.40 Uhr | Reservierung Tel. 05673/2309 | www.zugspitzbahn.at

Region: Reutte & das Lechtal

Alpenblumengarten

Mehr als 600 Arten seltener hochalpiner Pflanzen wie Enzian oder Frauenschuh blühen hier auf dem Hahnenkamm (mit den Reuttener Seilbahnen zu erreichen | Sommer tgl. 9-12 und 13-17 Uhr | Bergbahnstr. 18 | Führungen nach Voranmeldung Tel. 05672/6215 | www.reuttener-seilbahnen.at). Wenige Minuten entfernt laufen Sie auf dem alpinen Barfuß-Wanderweg über Holz, durch Wasser, über Stein und sieben weitere Stationen. Sehr angenehm für die Füße - aber Achtung: Kuhfladen!

Burgenwelten Ehrenberg

Hoch über der Straße zum Fernpass thront das Schloss von Ehrenberg aus dem 13. Jh. mit dem mächtigen Mauerkonstrukt. An seinem Fuß: die Ehrenberger Klause, die einst diese wichtige Durchzugsstraße bewachte. Einmal Ritter sein - diesen Traum können Sie sich im Museum Dem Ritter auf der Spur in der Klause erfüllen. Ritterrüstungen und -waffen zum Anfassen, vor allem für Kinder ein großer Spaß. Jedes Jahr am letzten Wochenende im Juli werden auf der Burg Ritterturniere, Mittelaltermarkt und Paraden aufgeführt. | Tgl. 10-17 Uhr, Nov. geschl. | Museum 7,50 Euro | www.ehrenberg.at

Die Burganlage können Sie frei begehen, beim Multimediaspektakel Ehrenberg Historical wird in einem Film (30 Min.) in einem der Gewölbe der Burg die Ritterzeit erklärt. Etwa eine Stunde brauchen Sie von Reutte aus, um hinauf zum Schloss und wieder hinunterzulaufen. Von oben hat man einen einmaligen Ausblick auf die Umgebung.

Elbigenalp

Der kleine Ort (850 Ew.) im Lechtal ist Geburtsort der „Geierwally“ und Zentrum der Tiroler Schnitzkunst. Die bekannte Schnitzschule bietet Sommerkurse und verkauft Schnitzereien junger Schüler preisgünstig. | Hausnr. 57 | Tel. 05634/6226 | www.schnitzschule.at

Grünes Haus

Das Heimatmuseum im Zentrum von Reutte zeigt Exponate, die die handwerkliche, künstlerische und wirtschaftliche Entwicklung des Außerfern dokumentieren. Sehenswert sind vor allem die Werke der berühmten Künstlerin aus der Region - der „Geierwally“ Anna Stainer-Knittel. | Mai-Okt. Di-So 10-16 Uhr | Untermarkt 25 | www.museum-reutte.at

Holzgau

Die Häuserfassaden in Holzgau (500 Ew.) wurden vor Jahrhunderten mit religiösen Motiven kunstvoll bemalt - der Stil ist heute als Lüftlmalerei bekannt. Doch nur noch wenige originale Häuser sind erhalten, etwa das große rosarote am Dorfplatz. Die moderneren Fassaden in diesem Stil sind nicht original. Im Haus Nr. 35 ist heute das Heimatmuseum untergebracht, das das karge, bäuerliche Leben beleuchtet. | Juni-Okt. Mo/Mi 11-12 Uhr und auf Anfrage | Tel. 05633/5356 | Eintritt frei

Region: Mayrhofen & das zillertal

Erlebnissennerei Mayrhofen

Hier erfahren Sie, wer die Löcher in den Käse bohrt. Anschließend verkosten Sie den würzigen Zillertaler Bergkäse. | Tgl. 10-11.30 u. 12.30-15 Uhr | Hollenzen 116 | 11,20 Euro (inkl. Verkostung) | Tel. 05285/639060 | www.sennerei-zillertal.at

Fügen

Fügen (3600 Ew.), malerischer Ort mit viel Party im Winter, war durch seinen Bergbau einst der wichtigste Ort im Zillertal. Die Stollen auf 1800 m sind im Goldschaubergwerk Spieljoch zu besichtigen: Von der Bergstation wandern Sie in etwa einer halben Stunde über den Knappensteig dorthin. Mit einer alten Grubenbahn geht's in den Berg hinein. | So-Fr 9-12 Uhr | 4,90 Euro

Schlegeis

Der Stausee Schlegeisspeicher (1800 m) ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Von Ginzling führt die 13 km lange, malerische Schlegeisalpenstraße vorbei an Wasserfällen und durch vier Natursteintunnels (Maut 10 Euro). Multimediashow zur Staudammtechnik im Inneren der eindrucksvollen 131 m hohen und 725 m langen Staumauer. Im Juli wird die Mauer zur Bungeejump-Rampe. | www.tauerntouristik.at

Tuxertal

Der Hintertuxer Gletscher ist das einzige Ganzjahresskigebiet Österreichs. Er liegt am Ende des Tuxertals, der hochalpinen Fortsetzung des Zillertals, das von Mayrhofen 800 m bis Hintertux ansteigt. Die Hauptorte sind Finkenberg (1550 Ew.) und Tux (2000 Ew.). Im Herbst bietet der Finkenberger Schaf- und Haflinger Almabtrieb einen schönen Kontrast zum Kuh-Almabtrieb im Rest Tirols. Eines der schönsten Wellnesshotels in Tirol ist das Hotel Alpenhof in Tux, u.a mit Riesenhallenbad und einer Sauna mit Bergblick. 63 Zi. | Hintertux 750 | Tel. 05287/8550 | €€€

Zillertaler Höhenstraße

Der Ausblick von der 48 km langen Strecke von Ried bis Hippach ist atemberaubend, der höchste Punkt liegt auf 2020 m. Die Straße führt vorbei am Alpengarten bei Kaltenbach, wo einige der seltensten heimischen Gebirgsblumen wachsen. | Geöffnet Mai-Okt. | Maut 7 Euro | Auffahrten in Ried, Kaltenbach, Aschau, Zellberg und Hippach

Region: Matrei in Osttirol

Innergschlöß

Am Matreier Tauernhaus (15 km nördlich der Ortschaft) beginnt die Wanderung zum schönsten Talschluss der Ostalpen. Linker Hand des Bachs führt ein breiter Fuhrweg, rechts ein kleiner Steig. Sie sollten ruhig einmal den Fuhrweg nehmen: Er führt vorbei an einer sehr romantischen Felsenkapelle, die in den Berg hineingebaut ist. Kuppel der Kapelle ist der nackte Fels. Innergschlöß ist eine romantische Siedlung alter Almhütten. Die Hütten sind im Sommer teilweise bewohnt oder werden vermietet. Sehr rustikal speisen Sie im Alpengasthof Venedigerhaus (Tel. 0650/4501813 | www.venedigerhaus-innergschloess.at | €-€€).

Nationalparkhaus

Auf mehrere Stockwerke verteilt informieren Sie hier Multimediaausstellungen rund um den Nationalpark Hohe Tauern. Sie sehen eine Schau über die Geschichte des Bergsports sowie einen kleinen Gebirgsbach, der mitten durchs Haus plätschert. | Mo-Sa 9-18 Uhr | Kirchplatz 2 | www.hohetauern.at

St.-Nikolaus-Kirche

Etwa 3 km von Matrei Richtung Virgen steht links in den Hang hinein gebaut ein echtes Kleinod: die St.-Nikolaus-Kirche, ein vollständig erhaltener, ganz schlichter, romanischer Bau aus dem 12. Jh., in dem noch Freskenreste aus dieser Zeit zu finden sind.

Zedlacher Paradies

Übergroße Tiere - z.B. ein 3 m großer Bär - begleiten diesen Lehrpfad im Zauberwald über Tiere, Pflanzen und Sagen. Besonders schön ist es hier im Herbst, wenn sich die Nadeln der Bäume gelb färben | (nach dem Ortszentrum Matrei rechts den Schildern folgen). Am Rand des Zedlacher Paradieses steht der Bartlerhof, ein uriger Bio-Bergbauernhof mit Kneippanlage, Bauerngarten und Verkauf hofeigener Produkte. 4 Zi. | Zedlach 8 u. 9 | Tel./Fax 04874/5609

Region: Fulpmes und das Stubaital

Krippenmuseum

In ganz Österreich gibt es keine größere Sammlung von Krippen. | Di-So 10-19 Uhr | Bahnstr. 11 | 4,80 Euro | www.krippenmuseum.at

Neustift

Durch den Tourismus erfuhr das ehemalige Bauerndorf (4500 Ew.) einen unglaublichen Aufschwung: Hotel reiht sich an Hotel - aber man blieb dem Tiroler Stil treu. Die Pfarrkirche St. Georg (1780) mit ihrem 52 m hohen Turm ist weithin sichtbares Wahrzeichen. Die Rokoko-Kirche ist innen mit prächtigen Fresken verziert. Eines der größten und besten Hotels ist das Sporthotel Neustift (67 Zi. | Moos 7 | Tel. 05226/2510 | www.sporthotelneustift.at | €€€) mit Wellnessbereich und Bioküche.

Puppenmuseum

Viele Porzellan-, Stoff oder Plastikpuppen mit kunstvollen Kleidern, liebevoll restauriert. | Di-So 10-19 Uhr | Dr. Schwambergerstr. 3 | 3,60 Euro

Schmiedemuseum

Bis ins 16. Jh. wurde in der Schlick, heute ein Skigebiet, Eisenerz abgebaut. Originalwerkzeuge, die man noch im 19. Jh. benutzte, sind zu sehen. | Im Sommer Mi 14-17 Uhr, im Winter nur auf Anfrage | Fachschulgasse 4 | Tel. 05225/696024 | 2 Euro

Region: Imst

Haus der Fasnacht

Masken und Fasnachtsfiguren, die sonst nur alle vier Jahre beim Schemenlauf zu bewundern sind. | Fr 16-19 Uhr | Streleweg 6 | 4 Euro | www.hausderfasnacht.at

Knappenwelt Gurgeltal

Im nachgebauten Bergarbeiterdorf aus dem 16. Jh. sehen Sie in Tarrenz, wie in der Region früher Blei (zur Gewinnung von Silber in Schwaz) abgebaut wurde. Die Abbautechniken werden im Stollen präsentiert, eine Ausstellung informiert u.a über das Leben der Knappen. | Mai-Juni u. Sept.-Okt. Di-So 10-18, Juli-Aug. tgl. 10-19 Uhr | Tschirgant 1 | 6 Euro | www.knappenwelt.at

Rosengartenschlucht

Auf 1,5 km geht es über einen Holzsteig und durch Tunnels entlang am wildromantischen Schinderbach. Beeindruckend sind die Felswände, die bis zu 100 m emporragen und die Schlucht begrenzen. Der Einstieg, bei dem früher ein Rosengarten war, liegt mitten in der Stadt, gleich hinter der Johanneskirche. Der Weg führt Sie weiter zur blauen Grotte, ein niedriger, 35 m hoher Gang, den die Römer mit Hämmern schufen, weil sie dort Silbererz vermuteten.