Reisetipps Thailand

Bloss nicht! Thailand

Sich mit Drogen abgeben

Auf Drogenhandel steht im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Auch wenn westliche Ausländer noch nie hingerichtet wurden, kommt eine langjährige Haftstrafe in einem thailändischen Gefängnis fast einem Todesurteil gleich. Vorsicht: Selbst der Besitz kleinster Mengen von weichen Drogen wie ganja (Marihuana) kann Sie ins Gefängnis bringen!

Fahrzeuge an der Straße mieten

In vielen Urlaubsorten bieten Verleiher Autos oder Motorräder ohne Vertrag an. Sie müssen lediglich Ihren Pass hinterlegen. Aber immer wieder kommt es vor, dass schadhafte Fahrzeuge ausgeliehen werden und der Tourist hinterher zur Kasse gebeten wird. Auch wird hin und wieder der Wagen oder das Motorrad mit Nachschlüssel gestohlen - und dann müssen Sie für den Schaden aufkommen. Lesen Sie den Vertrag genau durch, denn das günstigste Angebot kann Sie teuer zu stehen kommen.

Den König beleidigen

Bhumibol Adulyadej selbst hat erklärt, dass er nicht über der Kritik steht. Trotzdem ist Majestätsbeleidigung strafbar und kann auch für Ausländer schlimme Folgen haben. 2007 wurde der Schweizer Rudolf Jufer zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte im Rausch in der Stadt Chiang Mai öffentliche Porträts des Monarchen mit schwarzer Farbe besprüht und war dabei gefilmt worden. Allerdings wurde Jufer von Seiner Majestät begnadigt. Und abgeschoben.

Schleppern folgen

Wo Touristen sind, lauern auch Schlepper. Sie bieten alles Mögliche an: Edelsteine, kostenlose Sightseeingtouren, Prostituierte. Thais sind normalerweise Fremden gegenüber zurückhaltend und sprechen sie nicht einfach auf der Straße an. Wenn es doch jemand tut, können Sie fast immer sicher sein, dass Sie am Ende draufzahlen.

Sich auf Streit einlassen

In seltenen Fällen kann es sein, dass die ansonsten sehr kontrollierten Thais es auf Ärger anlegen, etwa in alkoholisierter Runde. Lehnen Sie Einladungen zu Trinkgelagen mit Einheimischen, die Sie nicht kennen, freundlich ab, oder entfernen Sie sich nach einem Höflichkeitsschluck. Falls Sie doch einmal Aggression zu spüren bekommen, bleiben Sie ruhig. Vermeiden Sie auch unbedingt, einem ohnehin schon wütenden Thai einen Gesichtsverlust zuzufügen.

In den tiefen Süden reisen

Pattani, Yala, Narathiwat sind die drei südlichsten Provinzen. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Muslime. Hier kommt es fast täglich zu Anschlägen. Seit 2004 fielen ihnen über 2200 Menschen zum Opfer. Die Terroristen wollen die Unabhängigkeit von Thailand erzwingen. Meiden Sie diese Krisengebiete!