Reisetipps Sizilien

Sehenswertes Sizilien

Region: Palermo

Cattedrale/Dom

Aus den Jahren der Gründung des Doms (1185) stammen nur die Ausmaße der Kirche und der im reinen Normannenstil gehaltene Chor. Die eindrucksvolle spätgotische Seitenfassade mit dem Hauptportal ist katalanisch beeinflusst, die Kuppel und leider auch das Innere sind Arbeiten des ausgehenden 18. Jhs., sehr nüchtern und steif. Im Inneren stehen die schlichten Sarkophage Friedrichs II. (1194-1250) und der königlichen und kaiserlichen Familien aus poliertem Porphyr. | Kirche tgl. 7-19 Uhr | Eintritt 2 Euro

Convento dei Cappuccini

Hierher, in die Via Cappuccini im Osten der Stadt, strömen die Reisegruppen - mehr als zu jedem anderen Kulturdenkmal Palermos. Die Kapuzinermönche und viele Familien des Hochadels bestatteten sich als Mumien, der Welt die Vergänglichkeit aufzeigend. Von Staub bedeckt, in Kleidern, die zu Gespinsten zerfallen, hängen sie in den Katakomben des Konvents, in früheren Jahrhunderten wurden sie sogar von Zeit zu Zeit nach neuer Mode bekleidet. | Tgl. 9-12 u. 15-17.30 Uhr | Eintritt 3 Euro

Galleria d'Arte moderna

Kunst zwischen 1800 und 1900, als Palermo für ein, zwei Jahrzehnte eine Kulturmetropole war, eine großartige Sammlung meist sizilianischer Künstler, die anschließend in Vergessenheit gerieten. Rund 400 Werke aus Klassizismus, Romantik, Gründerzeit, Jugendstil und Neorealismus haben im wunderschön restaurierten ehemaligen Kloster Santa Anna alla Kalsa ihren Platz gefunden. | Di-So 9.30-18.30 Uhr | Piazza Sant'Anna ai Lattarini | Eintritt 7 Euro

Galleria Regionale della Sicilia

Im gotisch-katalanischen Palazzo Abatellis untergebracht, stellt das Museum die künstlerische Vergangenheit Siziliens vor, darunter die Büste der Eleonora d'Aragon von Francesco Laurana, ein Knabenkopf Antonello Gaginis sowie unter den Tafelbildern die eindrucksvolle „Verkündigung“ von Antonello da Messina. | Mo 8.30-13, Di-Sa 8.30-18.45, So 9-15 Uhr | Via Alloro | Eintritt 6 Euro

La kalsa

Al-Halisah, „Die Erwählte“ nannten die Araber das Viertel am Meeresufer und am Hafen. Hier stand der Palast des Kalifen. Später bauten die großen Adelsfamilien hier ihre Paläste und Kirchen, genossen den Abendspaziergang an der Porta Felice und längs des Ufers, wo heute zahlreiche Buden zum Fisch- und Eisessen einladen. Einen schönen Blick auf Küste und Altstadt genießt man von der Passeggiata delle Cattive, die erhöht auf der Stadtmauer und am mächtigen Palazzo Butera entlangführt, in dem Goethe 1783 wohnte. Auf die Zerstörung des Viertels durch Bombardements 1943 folgten Verfall und Entvölkerung durch Mafia und Bauspekulation.

In den letzten Jahren erlebt die Kalsa einen Neubeginn. Die Piazza Marina mit ihren 200 Jahre alten, mächtigen Gummibäumen und ihren vielen Trattorien ist bis in die Nacht belebt. In den beiden Hauptstraßen Via Alloro und Via Torremuzza, mit hohen, barocken Palast- und Kirchenfassaden, wird überall restauriert und wieder aufgebaut.

Die Wohnkultur der Oberschicht erleben Sie im Palazzo Mirto, der aus dem 18. Jh. stammt (Via Merlo 2 | Mo-Sa 9-19, So 9-13.30 Uhr | Eintritt 2,50 Euro). La Magione, eine schlichte Normannenkirche mit einem bezauberndem Kreuzgang in einem kleinen Park, steht am Rand großer Freiflächen in dem Teil der Kalsa, die nach den Kriegszerstörungen nicht wieder aufgebaut wurde (tgl. 9.30-18.30 Uhr). Gegenüber liegt die mächtige Kirchenruine Santa Maria dello Spasimo, die man zum Kultur- und Musikzentrum umgebaut hat (tgl. 8-24 Uhr).

La Martorana und San Cataldo

Die beiden Kirchen stehen auf einer kleinen Anhöhe unweit der Piazza Pretoria. San Cataldo mit den hohen roten Kuppeln hat im Inneren die schlichte Struktur der Steine bewahrt, kein Zierrat lenkt von den Formen ab. Der Glockenturm der Martorana mit seinen zerbrechlich wirkenden Säulen und Spitzbogenfenstern wurde Vorbild für viele Normannenkirchen, auch auf dem süditalienischen Festland. Das Innere, zum Teil in barocker Zeit mit Fresken ausgemalt, ist von Goldmosaiken byzantinischer Meister überzogen. | Mo-Sa 8.30-13 u. 15.30-19, So 8.30-13 Uhr | Eintritt frei (La Martorana), 1 Euro (San Cataldo)

Museo Archeologico

Das archäologische Museum befindet sich in einem früheren Kloster. In dem schönen Renaissancekreuzgang sind Grabstelen und Sarkophage ausgestellt. Die archaischen Metopen (Reliefplatten in Tempelgiebeln) aus Selinunt gehören wie der hellenistische Bronzewidder aus Syrakus zu den Hauptwerken griechischer Plastik. | Tgl. 9-13, Di-Fr auch 14.30-19 Uhr | Piazza Olivella | Eintritt 6 Euro

Museo Pitrè

Das größte Museum für Volkskunst in Sizilien ist in der Villa Cinese untergebracht, einer königlichen Villa im chinesischen Stil. An bestimmten Tagen gibt es Marionettentheateraufführungen. | Di-Sa 9-19.30, So 9.30-13 Uhr | Parco della Favorita | Eintritt 5 Euro

Orto Botanico/Botanischer Garten

Der Garten wurde 1792 als Vergnügungspark der feinen Gesellschaft angelegt. Mit Baumriesen aus der Mittelmeer- und Subtropenregion ist er heute ein schattiges Paradies und gibt einen umfassenden Überblick über die mediterrane Pflanzenwelt und die aus allen Teilen der Erde hier heimisch gemachten Arten. | Via Lincoln | April/Okt. tgl. 9-18, Mai/Sept. tgl. 9-19, Juni-Aug. tgl. 9-20, Nov. bis März Mo-Sa 9-17, So 9-14 Uhr | Eintritt 4 Euro | www.ortobotanico.palermo.it

Palazzo dei Normanni und Cappella Palatina

Der ehemalige Königspalast, dessen Ursprünge bis ins 9. Jh. zurückreichen, ist seit 1947 der Sitz der sizilianischen Regionalregierung und des Regionalparlaments.

Die Cappella war die Hofkapelle und wurde von byzantinischen, normannischen und arabischen Künstlern gebaut. Das Innere ist vollständig mit Goldmosaiken und Steinintarsien bedeckt. Die Mosaiken sind Werke von Künstlern aus Konstantinopel. Das Mittelschiff wird in den nächsten Jahren wegen Renovierung verhüllt sein. Im Altarraum stehen reich intarsiert der Königsthron Rogers II. (ital. Ruggero), der Osterleuchter, der als Kanzel dienende Ambo und der Hochaltar. Im oberen Stockwerk besitzt die Sala di Ruggero Mosaiken mit märchenhaften Tier- und Blumendarstellungen. Der Zugang erfolgt von außerhalb der Stadtmauer. | Piazza Indipendenza, Mo-Sa 8.30-12 u. 14-17, So 8.30-12 Uhr | Eintritt 6 Euro

San Giovanni degli Eremiti

Unterhalb des Normannenpalasts gibt die ehemalige Klosterkirche im üppigen Garten, wo immer Wasser plätschert, Palmen und exotische Blumen wachsen, eine Idee von der Üppigkeit des orientalischen Palermo und der arabisch geprägten Lebensweise der normannischen Oberschicht, zu der auch die Mönche privilegierter Klöster gehörten. | Mo-Sa 9-19, So 9-13 Uhr | Eintritt 6 Euro

Teatro Massimo

Das vom Palermitaner Architekten G. B. Basile 1875-97 errichtete Bauwerk ist ein Hauptwerk des sizilianischen Klassizismus und war nach der Pariser Opéra das größte Opernhaus Europas. | Piazza Verdi | Opernsaison von November bis Mai | 3 Euro | www.teatromassimo.it

La Zisa

Von arabischen Baumeistern errichtetes Lustschloss, in der Nähe des Kapuzinerkonvents. Das Innere, mit Wasserbecken, die von Quellen gespeist werden, ist vorbildlich restauriert, der Saal hat eine wunderschöne Stalaktitendecke. | Tgl. 9-18.30 Uhr | Eintritt 3 Euro

Region: Taormina

Dom

Der Dom hat eine Zinnenfassade aus der Normannenzeit. Das Innere ist einfach, schlicht. Auf dem Vorplatz steht der Barockbrunnen mit der Zentaurin, Taorminas Wahrzeichen.

Palazzo Corvaia

Der Palazzo ist einer der zierlichen Adelspaläste aus der Normannenzeit und gehört zu den besterhaltenen dieser Epoche. Im Inneren, das besichtigt werden kann, befindet sich das Fremdenverkehrsamt.

Teatro Greco-Romano

Den wohl beeindruckendsten Blick auf die Küste und den gar nicht fernen Vulkanriesen genießen Sie vom Halbrund des antiken Theaters aus, dessen Kulissenbauten heute weitgehend offen sind. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und dient im Sommer klassischen Theater- und Musikdarbietungen. | Tgl. 9-19 Uhr | Eintritt 6 Euro

Region: Syrakus

Katakomben San Giovanni

Im modernen Syrakus, nicht weit vom Archäologischen Regionalmuseum, gelangen Sie durch die halb verfallene Kirche San Giovanni in die ausgedehnten unterirdischen Katakomben aus der frühchristlichen Zeit, die ein Labyrinth von Gängen darstellen. | Tgl. 9-12.30 u. 14.30-17.30 Uhr | Eintritt 5 Euro

Museo Regionale Archeologico

Dies ist Siziliens größtes Museum, in dem die Funde aus der Vorgeschichte und der griechischen und römischen Antike aus ganz Ostsizilien zusammengetragen sind. Allein die Funde aus Syrakus könnten mehrere Museen füllen. Glanzstücke sind die „Venus Landolina“ und ein archaischer Koúros, eine Jünglingsstatue, aus Kalkstein. | Di-Sa 9-18, So 9-13 Uhr | Viale Teocrito | Eintritt 6 Euro

Ortigia

Die Brücke vom Festland führt auf die Piazza Pancali, auf der gigantische Mauerblöcke und Säulen des Apollotempels (6. Jh. v. Chr.) stehen. Vormittags ist der Platz mit seinen Nebenstraßen zum Porto Piccolo, dem Fischerhafen, ein wogendes Marktgetümmel. Der Corso Matteotti führt zur Piazza Archimede, ins Herz der Altstadt. Um den Platz und längs der abzweigenden Via Maestranza, der Promenierstraße, befinden sich die meisten Paläste des Adels und des hohen Klerus, während in den Gassen, besonders zum Meer hin, viele Häuser und ganze Straßenzüge verlassen sind.

Die lange und schmale Piazza Duomo wird von der wuchtigen, durch Säulen gegliederten Barockfassade des Doms beherrscht. Hinter ihr verbirgt sich der vollständig erhaltene Athena-Tempel aus dem 5. Jh. v. Chr. In der seitlichen Außenwand sind die dorischen Säulen sichtbar, deren Zwischenräume zugemauert wurden. Das Innere ist schlicht, das Mittelschiff besitzt eine schöne Renaissance-Holzdecke, und ein von zwei romanischen Löwen getragener hellenistischer Prunkkrater bildet das Taufbecken. Unterhalb der Uferpromenade entspringt in einem mit Papyrus bepflanzten Becken die Arethusa-Quelle, die heutzutage in einen Teich mit Fischen darin sprudeltt.

Parco Archeologico della Neapoli

Die archäologische Zone liegt am Rand der modernen Stadt. Sie umfasst nur einen kleinen Teil des antiken Syrakus und mehrere Latomien, antike Steinbrüche, die Baumaterial lieferten und später in Gärten umgewandelt wurden.

Am Eingang rechts führt ein schattiger Weg zum römischen Amphitheater, das großenteils in den Fels gehauen ist. Am Altar Hierons (198 m Länge, 23 m Breite, 3. Jh. v. Chr.) wurden große öffentliche Opfer zelebriert. Das griechische Theater, dessen Stufen ebenfalls in Stein geschlagen wurden, bot mit 138 m Durchmesser auf den ursprünglich 61 Stufen, von denen noch 46 erhalten sind, über 15000 Zuschauern Platz. Es ist heute noch Ort von klassischen Aufführungen. Die Latomia del Paradiso ist der größte Steinbruch im antiken Stadtgebiet und ein kühler, schattiger Park. Das Ohr des Dionysos ist eine 65 m lange, bis 23 m hohe künstliche Grotte, ein unterirdischer Steinbruch. Sie soll als Gefängnis gedient haben. Die außergewöhnliche Akustik, die sogar Flüstern hörbar werden ließ, taugte gut zur Bespitzelung. | Tgl. 9 Uhr bis zum Sonnenuntergang | Eintritt 6 Euro

Santuario della Madonnina delle Lacrime

Das Madonnenbild aus Gips, das seit 1953 immer wieder Tränen weinte und Wunder tat, ist in einem Rundbau von 90 m Durchmesser aufgestellt, dessen 76 m hohes Kegeldach das Stadtbild prägt.

Region: Cefalù

Arabisches Waschhaus

Mitten in der Enge der Altstadt öffnet sich ein kleiner Platz, der unter flache Bögen mit Steinbecken führt, wo starke Quellen entspringen. Errichtet wurde das Waschhaus, in dem noch vor wenigen Jahrzehnten Frauen ihre Wäsche wuschen, in arabischer Zeit.

Dom von cefalù

Wer auf dem Vorplatz steht, ist durch das strenge Bogenportal der Vorhalle und die beiden wuchtigen Türme beeindruckt. Bei diesem ältesten Normannendom Siziliens (1140 begonnen), der allerdings erst nach Jahrhunderten Bauzeit vollendet wurde, spricht der Stein: In dem archaischen Kreuzgang und mit seinem gewaltigen Chor und dem schmalen, hohen Querschiff drückt er Kraft und Macht aus. Tgl. 7-19 Uhr

Museo Mandralisca

Privatsammlung mit antiken Funden und dem berühmten Bildnis eines Unbekannten von Antonello da Messina. | Tgl. 9-19 Uhr | Via Mandralisca 13 | Eintritt 5 Euro | www.museomandralisca.it

Region: Agrigent

Altstadt

Urbanes Zentrum ist der palmenbestandene Piazzale Aldo Moro, der den mittelalterlichen Stadtkern mit der modernen Stadt verbindet. Von hier und, noch entspannender, von den Parkanlagen des Viale della Vittoria aus haben Sie ein großartiges Panorama über das Tal der Tempel und das Meer.

An der Via Atenea beginnen Sie einen Spaziergang und steigen gleich auf dem ersten, für Girgenti so typischen Treppenweg aufwärts zur Kirche Santo Spirito. In der Chiesa del Purgatorio an der Via Atenea befindet sich ein großartiger Figurenzyklus der Tugenden von Giacomo Serpotta (Kustodin im Hof). An der höchsten Stelle der Altstadt steht der Dom. Er beeindruckt durch seinen großen, lichten Innenraum mit den achteckigen Pfeilern und einer reich geschnitzten Kassettendecke

Museo Archeologico Regionale

Hier sind Fundstücke aus dem alten Akragas und der frühgeschichtlichen Kultur der Völker Innersiziliens ausgestellt. In einer der Hallen ist ein Modell des 7,75 m hohen Telamon vom Zeus-Tempel zu sehen. Zum Museum gehört die romanische Klosterkirche San Nicola, wo der spätantike Phädra-Sarkophag steht, der die tragische Liebesgeschichte von Phädra und ihrem Stiefsohn Hyppolitos erzählt. | Di-Fr 9-19, So/Mo 9-13 Uhr | Eintritt 6 Euro, mit Ausgrabungen 10 Euro

Valle dei Templi

Die antike Stadt und besonders ihre Tempelbezirke verstecken sich in Mandel- und Ölbaumhainen, die wohlbestellt sind. Am gewöhnlichen Zugang über die Staatsstraße 118, auf der auch die Stadtbusse verkehren, beginnen Sie Ihren Spaziergang in der Mitte des Plateaus.

Nach links steigt der Weg zu den zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels hinauf, von dem noch acht Säulen stehen. In der Villa Aurea ist ein kleines Museum untergebracht. Anschließend haben Sie einen freien Blick auf den Concordia-Tempel aus dem 5. Jh. v. Chr., der durch seine ausgewogenen Formen gefangen nimmt. Seinen hervorragenden Erhaltungszustand verdankt er der Umwandlung in eine christliche Kirche im 6. Jh. Den folgenden Weg zum Tempel der Juno mit seinen zur Hälfte noch stehenden Säulen am höchsten Punkt des alten Akragas können Sie direkt am Steilabfall entlangspazieren, unterhalb sehen Sie dabei das Grabdenkmal des Theron.

Zum Parkplatz zurückgekehrt, treten Sie nach rechts in die tiefer gelegene archäologische Zone ein. Der Tempel des Olympischen Zeus ist ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der durch ein Erdbeben zerstörte Tempel wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel überhaupt. Am äußersten Rand der tiefer liegenden Ebene mit Resten eines heiligen Bezirks befinden sich das Heiligtum der Erdgottheiten (Tempio delle divinità chtonie) mit Opfergruben und der Tempel von Castor und Pollux. | Tgl. 8.30-19 Uhr | www.valledeitempli.net | Eintritt 6 Euro, mit Museum 10 Euro

Region: Catania

Castello Ursino

Das ganz aus schwarzen Lavaquadern errichtete Kastell mit seinen vier massigen Ecktürmen ist Catanias einziger Bau aus dem Mittelalter. Das Kastell wurde 1669 von den Lavamassen umflossen. Heute beherbergt es das Museo Civico mit Antikensammlung, Gemäldegalerie, Waffen- und Keramiksammlung, außerdem eine interessante Sammlung von Gemälden und Stichen lokaler Künstler mit Ansichten des Ätna. Die Räume und der Innenhof geben ein anschauliches Bild einer mittelalterlichen Stadtburg. | Mo-Sa 9-13 Uhr | Piazza Federico di Svevia | 5 Min. südl. der Piazza Duomo | Eintritt frei

Dom Sant' Agata

Der Schutzpatronin der Stadt, der heiligen Agata, geweiht, deren Reliquien hier aufbewahrt werden, ist der Dom nach 1693 auf dem Grundriss einer normannischen Vorgängerkirche errichtet worden, von der nur Teile des Querhauses und die Chorapsiden stehen geblieben waren. In der Sakristei befindet sich ein Fresko, das den Ausbruch des Ätna von 1669 darstellt.

Piazza Duomo

Der Domplatz mit dem schwarzen Lavaelefanten ist das vitale Zentrum der Stadt, hier beginnen die Haupteinkaufsstraßen. Zum Fischmarkt an der Porta Uzeda sind es nur wenige Schritte, und um den Platz stehen die riesigen Barockpaläste der Nobilität und der hohen Geistlichkeit.

Teatro Bellini

Der Prachtbau ist mit Stuck, Gold, rotem Samt und großflächigen Historienmalereien ausgestattet und wurde 1890 mit der Bellini-Oper „Norma“ eingeweiht.

Via Crociferi

Die ruhige Palast- und Kirchenstraße verläuft parallel zur Via Etnea auf halber Höhe und führt, vorbei an Villen mit kleinen Parks, zur Universität.

Villa Bellini

Der Park liegt in den Gründerzeitvierteln des 19. Jhs. Er ist dem aus Catania stammenden Opernkomponisten Vincenzo Bellini gewidmet. Man kann die im Park aufgestellten Büsten bedeutender Sizilianer betrachten, außerdem gibt es einen Musikpavillon des Jugendstils sowie einen Aussichtshügel.

Region: Marsala

Altstadt

In den weitgehend intakten Stadtmauern aus dem 16. Jh. liegt eine wunderschöne Barockstadt, sie hat die fröhlichen und beschwingten Fassaden, wie sie typisch für die Städte im landwirtschaftlich reichen Westen von Sizilien sind. Die Piazza della Repubblica ist der Salon der Stadt: mit Arkaden und Loggia, einem Brunnen in der Mitte und dem Dom San Tomaso. Die Grundrisse eines römischen Stadtviertels sind hinter der Porta Nuova zu sehen.

Enomuseo

Hier erfahren Sie vieles über Geschichte und Alltag des Weinbaus, von Kellerei und Weinhandel. | Tgl. 8.30-13 u. 15-19 Uhr | an der Straße Nr. 115 nach Mazara | Eintritt frei

Museo Archeologico Baglio Anselmi

Reste eines punischen Schiffs aus dem 3. Jh. v. Chr., die 1969 im Flachmeer vor Marsala gehoben und restauriert wurden, Funde aus der punischen und römischen Stadt sowie Grabbeigaben sind hier ausgestellt. | Di-Sa 9-19, So 9-13 Uhr | direkt am Capo Lilibeo | Eintritt 3 Euro

Region: Trapani

Museo Regionale Pepoli

Im ehemaligen Kloster Santuario dell'Annunziata untergebracht, ist es eins der bedeutenden Museen für mittelalterliche und neuzeitliche Kunst Siziliens, u. a. besitzt es Werke von Antonello Gagini und ein Gemälde Tizians. Goldschmiedearbeiten und Korallenschnitzereien sowie Majolikavasen und -kacheln zeugen vom Können trapanesischer Meister. | Di-Sa 9-13.30, So 9-12.30 Uhr | Eintritt 4 Euro

Region: Linguaglossa

Ätna-Museum

Im Gebäude des Fremdenverkehrsamts Pro Loco ist ein kleines Museum über die Natur und Vulkanologie des Ätna untergebracht. Vormittags geöffnet | Eintritt frei

Region: Messina

Dom

Zuerst 1197 im normannischen Stil errichtet, dann nach dem Erdbeben von 1908 und nach Bombardements im Krieg 1943 vollkommen wiederhergestellt. Im Glockenturm eine astronomische Uhr aus Straßburg (1933), die mittags eine Figurenparade zeigt. Der Orionsbrunnen auf dem Domplatz ist ein Werk der Florentiner Renaissance.

Museo Regionale

Das Museum enthält eine Gemäldegalerie, es zeigt archäologische Ausstellungen, Kleinkunst und Majolika. Zu den wertvollsten Objekten gehören ein Altarbild des Sizilianers Antonello Da Messina und zwei Bilder Caravaggios. | Straße nach Punta del Faro | Di-Sa 9-13.30 Uhr, Di, Do, Sa auch 16-18.30, So 9-12.30 Uhr | Eintritt 6 Euro

Neptunsbrunnen

An der Uferstraße steht der Neptunsbrunnen in einem kleinen Park mit Palmen und Blick über den Stretto. Dort ist auch das Aquarium untergebracht, das Fische des Mittelmeers und der Meerenge zeigt.

Santissima Annunziata dei Catalani

Messinas einziges Bauwerk aus dem Mittelalter. Die Kirche wurde unter normannischer Herrschaft im 12. und 13. Jh. nach byzantinischen Vorbildern errichtet, mit Kuppeln und viel Ziermauerwerk.

Region: Caltagirone

Museo Regionale della Ceramica

Keramik von der Antike bis heute und sizilianische Majolika aus Renaissance und Barock. | Tgl. 9-18.30 Uhr | Giardino Pubblico | Eintritt 3 Euro

Region: Noto

Die Residenzstadt

Den größten Raum Notos, das als Stadt gleichzeitig den idealen Aufbau der Gesellschaft darstellen sollte, nimmt der herrschaftliche Teil in relativ ebener Lage ein, der sich mit den Hauptkirchen, Palästen, Plätzen und Freitreppen längs der drei parallel verlaufenden Hauptstraßen entwickelt. Die mittlere, der Corso Vittorio Emanuele, endet in repräsentativen Stadttoren. Mit Parks und Plätzen nimmt er breiten Raum ein, wird von den Hauptpalastfronten gesäumt und öffnet sich in der Mitte zur Piazza Duomo mit einem weiten Treppen- und Fassadenprospekt. Das ist der eigentliche Stadtmittelpunkt: Hier liegen sich als geistliches und weltliches Machtzentrum der Dom und der Palazzo Ducezio gegenüber.

Region: Ragusa

Dom San Giorgio

Hauptkirche von Ibla, mit ihrer Fassade und Freitreppe ein herausragender Bau im Barockstil Siziliens. Architektonisch erinnert die Kirche an San Giorgio im nahen Modica.

San Giorgio Vecchio

Ruine einer Normannenkirche mit schönem Portal. Vom dahinter liegenden Park haben Sie eine großartige Aussicht zur höher gelegenen Stadt und in die Schlucht.

Region: Lipari

Akropolis

Die heutige Gestalt der Akropolis, der Oberstadt mit Kirchen und Palästen, stammt aus barocker Zeit. Zuvor diente sie dank ihrer Lage auf dem schroffen Felsenberg vor allem dem Schutz der Bewohner. Die solide mittelalterliche Stadtmauer hatte nur ein Tor zur Oberstadt. Heute ist die autofreie Akropolis Museum. Zwischen den Kirchen sind rekonstruierte frühgeschichtliche Grabmale und Befestigungsmauern zu sehen.

Nationalmuseum

Die Liparischen Inseln waren in der Antike und Vorgeschichte eine Drehscheibe des Mittelmeerhandels. Die reichen Funde aus dieser Zeit, wie Steinwerkzeuge, Keramiken und Grabbeigaben, sind in den Palästen der Akropolis ausgestellt. Angeschlossen ist eine Abteilung über Vulkanologie. | Tgl. 9-13 u. 15-19 Uhr (Mi u. Do bis 22 Uhr) | Eintritt 6 Euro