Reisetipps Shanghai

Bloss nicht! Shanghai

An Feiertagen auf Reisen gehen

Zum Frühlingsfest, zum Tag der Arbeit und zum Nationalfeiertag macht ganz China Urlaub. Überfüllte Züge, ausgebuchte Hotels und überlaufene Sehenswürdigkeiten lassen Ausflüge dann zum Albtraum werden.

Den Berufsverkehr unterschätzen

In Shanghai werden monatlich rund 5000 neue Fahrzeuge zugelassen, de facto bedeutet das: Der Stau wird immer unerträglicher. Planen Sie daher immer genug Zeit für die Anfahrt ein.

Sich abzocken lassen

Informieren Sie sich beim Besuch von Karaoke-Bars und Massagesalons über Art und Kosten der Dienstleistung. Denn die Prostitution ist zwar verboten, aber dort und in Friseursalons präsent. Rotierende Leuchtsäulen am Eingang weisen oft darauf hin, dass auch Liebesdienste angeboten werden. Auch ungebetene Stadtführer(innen) und die lästigen Schlepper, die gefälschte Ware in Hinterzimmern verkaufen wollen, haben nur Abzocke in Sinn. Bitte verwechseln Sie diese Belästigungen nicht mit der harmlosen Gesprächsbereitschaft junger Leute, die ihr Englisch ausprobieren wollen.

Händlern alles glauben

Wenn Sie einen Gegenstand kaufen, dann nur, weil er Ihnen gefällt, aber nicht, weil er angeblich alt oder echt oder aus anderen Gründen wertvoll sein soll. Kaum eine der angebotenen Designertaschen ist aus Leder, und die Luxusuhren sehen zwar gut aus, gehen aber schnell kaputt.

Ohne Adresse ins Taxi steigen

Taxifahrer sprechen nur selten Englisch und können die lateinischen Buchstaben nicht lesen. Englische Namen sind zudem meist keine Übersetzung der chinesischen Bezeichnung. Lassen Sie sich z.B. im Hotel ihre Zieladresse in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben.

Raubkopien und Fälschungen einkaufen

Dann kann es schon beim chinesischen Zoll zu Scherereien kommen. Wenn dann noch der deutsche Zoll Einfuhrzoll auf Ihre angeblich echte Gucci-Tasche erhebt, hat sich der Kauf von Fälschungen nicht gelohnt.

Schuhputzern auf den Leim gehen

Besonders in der Nähe des People's Square arbeitet eine Gang, die Kunden für eine Bezahlung von „only ten!“ anlockt. Wenn das Schuhwerk glänzt, wollen sie nicht zehn Yuan, sondern zehn Dollar kassieren. Verabreden Sie vorher einen festen Preis. Es gibt nämlich auch ehrliche Schuhputzer. Sollte Ihnen dennoch einmal jemand frech kommen, drohen Sie einfach mit der Polizei, dann sind Sie ihn schnell los.