Reisetipps Schweiz

Praktische Hinweise Schweiz

Flugzeug

Per Linienflug erreicht man die internationalen Flughäfen Zürich-Kloten und Genf-Cointrin, von wo im 7- bis 20-Min.-Takt Züge in die Innenstadt fahren, sowie den französisch-schweizerischen Euro-Airport Basel-Mulhouse. Lugano und Bern haben kleine Flughäfen, die auch einige internationale Destinationen bedienen.

Bahn

Die großen Verbindungen in die Schweiz führen von Deutschland aus über Frankfurt und Karlsruhe, über München und Lindau oder über Stuttgart und Singen bis nach Zürich und weiter nach Bern in die Schweiz hinein. Die Intercity-Züge aus Nord- und Westdeutschland fahren im Stundentakt bis Basel bzw. Zürich. Alles über Sparpreise und weitere gute Angebote erfahren Sie unter www.bahn.de bzw. unter www.oebb.at. Von Österreich aus führt die Hauptbahnlinie über das St. Galler Rheintal auf Schweizer Staatsgebiet.

Auto

Die Hauptrouten führen durch das Rheintal über Basel, über Stuttgart, Singen und Konstanz nach Zürich oder von München aus über Wangen im Allgäu und das österreichische Bregenz über St. Gallen in die Schweiz. Es besteht auch die Möglichkeit, mit Autofähren über den Bodensee, der die Grenze zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich bildet, ins Land zu gelangen. Von Österreich kommt man nördlich über Bregenz oder über Feldkirch und Schaan in Liechtenstein oder über Landeck und Tösens in die Schweiz hinein. Autoreisezüge nach Lörrach gibt es von Hamburg, Bremen, Hildesheim, Düsseldorf, Köln sowie von Berlin aus.

Schweiz Tourismus

Rossmarkt 23 | 60311 Frankfurt/M.

Neuer Markt 4 | 1015 Wien | Gebührenfreie Telefonauskunft: Tel. 0080010020030 | www.myswitzerland.com

Schweiz Tourismus

8027 Zürich | Tödistr. 7 | Postfach 695 | Tel. 080010020030 | www.myswitzerland.com

Schweizer Tourismus-Verband

3001 Bern | Finkenhubelweg 11 | Postfach 8275 | Tel. 031/3074747 | Fax 3074748 | www.swisstourfed.ch

Auto

Die Autobahnen sind als Verbindungswege zwischen Mittel- und Südeuropa häufig verstopft. In der Schweiz liegt die Höchstgeschwindigkeit innerorts bei 50, auf Landstraßen bei 80 und auf Autobahnen bei 120 km/h (im Juli/Aug. in vielen Kantonen aus Umweltschutzgründen sogar nur bei 100 bzw. 80 km/h). Verstöße werden streng geahndet. Wer mehr als 20 km/h zu schnell fährt, muss mit Führerscheinentzug rechnen. Das gilt auch für Alkohol am Steuer (Promillegrenze: 0,5). Auf den grün ausgeschilderten Autobahnen ist eine Vignette hinter der Windschutzscheibe Pflicht, die es für 40 Franken an Grenzübergängen, Postämtern und Tankstellen sowie beim Automobil-Club der Schweiz (ACS | Tel. 031/3283111), beim Touring-Club der Schweiz (TCS | Tel. 022/4172220) und beim Verkehrsclub der Schweiz (VCS | Tel. 084/8611611) gibt. In den Geschäftsstellen dieser Klubs gibt es auch die Parkscheiben, ohne die man in den meisten Innenstädten (blaue Zonen) kaum noch parken darf. Bei Unfällen muss die Polizei (Tel. 117) gerufen werden. | Notruf: Tel. 144 | Pannendienst: Tel. 140. Autofähren gibt es auf dem Bodensee, dem Zürichsee, dem Vierwaldstätter See und dem Lago Maggiore. Die ganzjährig geöffneten Alpenpässe sind Bernina, Brünig, Forclaz, Jaun und Pillon. Alle anderen Pässe sind meist Mai-Oktober befahrbar. Am Pass hat das bergaufwärts fahrende Fahrzeug Vorfahrt. Alpentunnel mit spezieller Verladung auf Autozüge finden sich an Albula, Furka, Lötschberg, Simplon sowie zwischen Klosters und dem Unterengadin. Über Wetterlage und Straßenzustand besonders auch in den Bergen informiert eine automatische Ansage unter Tel. 162 bzw. Tel. 163. Sie kann auch vom Ausland angewählt werden (Vorwahl von Deutschland und Österreich: Tel. 0041/1). Auf keinen Fall sollte man im Winter ohne einen Satz Schneeketten im Kofferraum durch die Schweiz reisen.

Bahn

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) machen attraktive Angebote: Mit dem Swiss Pass z.B. genießen Sie während 4, 8, 15, 21 oder 30 Tagen (255-566 Franken) freie Fahrt auf fast dem gesamten Schienennetz, den Straßenbahnen und Bussen von 36 Städten, erhalten Ermäßigungen auf vielen Bergbahnen und Panoramastrecken und freien Eintritt in viele Museen. Dasselbe gilt für die Swiss Card (1 Monat, 178 Franken), nur dass Sie damit einfach alles zum halben Preis erhalten. Mit dem Swiss Flexi Pass (1 Monat, 244-455 Franken) erhalten Sie die Leistungen des Swiss Pass an 3, 4, 5, 6 oder 8 frei wählbaren Tagen. Kinder und Jugendliche (6-16 Jahre) reisen in Begleitung mindestens eines Elternteils gratis. Allein reisende Jugendliche bis 16 Jahren zahlen den halben Fahrpreis. Die Züge fahren oft, sind bequem und meist pünktlich. | www.sbb.ch | www.myswitzerland.com

Camping

Schweizer Campingplätze gehören zu den schönsten Europas. Drei Viertel der über 600 Plätze liegen an See- oder Flussufern. Auskunft und eine Übersicht: www.camping.ch und www.swisscamps.ch. Wildes Campen ist bei hohen Strafen verboten!

Deutsche Botschaft

Willadingweg 83 | 3006 Bern | Tel. 031/3594111 | Fax 3594444 | Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft

Kirchenfeldstr. 77/79 | 3005 Bern | Tel. 031/3565252 | Fax 3515664 | Mo-Fr 9-12 Uhr

Einreise

Ein bisschen sorgfältiger als alle anderen europäischen Staaten achten die Schweizer darauf, dass Touristen auch nur als Touristen kommen. Deshalb Personalausweis oder Reisepass immer bei sich tragen! Kinder brauchen einen Kinderausweis, der für Kinder ab 10 J. ein Lichtbild enthalten muss.

Gesundheit

Die Schweiz ist ein teures Pflaster, auch die Arzt- und Krankenhauskosten sind horrend. Für ambulante Behandlungen kann von den Patienten eine Kaution verlangt werden, am besten wird der Betrag bar oder mittels Kreditkarte beglichen. Die Krankenhäuser (Spitäler) rechnen nicht mit ausländischen Krankenkassen ab. Bei längerem Spitalaufenthalt sieht das anders aus. Deshalb wird gerade älteren Reisenden empfohlen, eine Reiseversicherung abzuschließen.

Internet

Das offizielle Portal der Schweiz: www.ch.ch. www.swissinfo.org informiert Sie täglich neu über das Land. Auf www.meteoschweiz.ch erhalten Sie die aktuelle Wetterberichte. www.weisseseiten.ch ist das offizielle Schweizer Telefonbuch. www.krankenhaus.ch informiert Sie über die Krankenhäuser. Auf www.usgang.ch, www.lautundspitz.ch und www.loopzeitung.ch finden Sie Ausgeh-, Party- und Kulturtipps. Unter www.myswitzerland.com können Sie die Unterkunft für Ihre Ferien in der Schweiz buchen.

Internetcafés finden Sie in allen größeren Städten, etwa in Bern das Weblane (Gerechtigkeitsgasse 58 | www.weblane.ch), in Luzern das Café Parterre (Mythenstr. 7 | www.parterre.ch) oder in Zürich das E-Café (Uraniastr. 3 | www.e-cafe.ch). Preise für eine Stunde Internetzugang: 8-18 Franken.

WLAN findet in der Schweiz allmählich Verbreitung. Die SBB-Bahnhöfe in allen größeren Städte bieten Hotspots an, so Aarau, Basel, Bern, Biel, Brig, Chur, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Schaffhausen, Sitten und Zürich.

Jugendherbergen

In den rund 60 Schweizer Jugendherbergen stehen ca. 7000 Betten bereit. Mit einem Mitgliedsausweis ist die Übernachtung 6 Franken billiger. Die Mitgliedschaft kann man auch online beantragen. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet je nach Saison 19-109 Franken. Eine Liste der Jugendherbergen gibt es bei: Schweizer Jugendherbergen | Schaffhauserstr. 14 | 8042 Zürich | Tel. 044/3601414 | Fax 3601460 | www.youthhostels.ch

Klima

Meteorologen behaupten, die Schweiz sei klimatisch ein Europa im Kleinen. Es gibt nördliche Polarluft, atlantische Winde, eisiges Kontinentalklima und südliche Wärme vom Mittelmeer. Die Bergwelt sorgt für rasche Witterungsumschwünge auf kleinem Raum. Besonders am Alpennordrand kommt es häufig zu Niederschlägen. Die geschützten Bergtäler bleiben nicht selten von Wind und Regen verschont, wenn das Wetter auf den Berggipfeln noch wütet. Eine Besonderheit ist der Föhn. Er entsteht, wenn ein Tiefdruckgebiet über Frankreich warme Luft von Süden an die Alpen heranführt. Über den Bergen entsteht dann eine Wolkenwand, die sich auf ihrem Weg ins Tal auflöst. Besonders in den nördlichen Alpentälern kommt es dann häufig zu plötzlichen Temperaturanstiegen um bis zu zehn Grad, was Menschen mit Herz- und Kreislaufbeschwerden belasten kann. Die Luft in den Hochtälern, besonders im Engadin, hat Heilwirkung.

Notruf

Sanitätsnotruf: Tel. 144

Notruf Rettungshelikopter: Tel. 1414

Wer die Ferien oft in den Schweizer Bergen verbringt, hat die Möglichkeit, bei der Rettungsflugwacht (Rega) mit mindestens 30 Franken jährlich Gönnerstatus zu erlangen. Gönner werden im Notfall vom Rettungshelikopter gratis transportiert (www.rega.ch).

Post

Öffnungszeiten: zumeist Mo-Fr 7.30-12 und 14-18, Sa 8-11 Uhr. Porto ins Ausland (A-Post garantiert die Zustellung innerhalb eines Tages, B-Post dauert 2-3 Tage): bis 20 g A-Post 1,30; B-Post 1,20; bis 50 g A-Post 2,20; B-Post 1,80; bis 100 g A-Post 3,30; B-Post 2,50 Franken.

Preise & Währung

Schweizer Geld besteht aus Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Rappen (100 Rappen sind ein Franken), 1, 2 und 5 Franken. Darüber hinaus gibt es Noten zu 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Franken.

Bankschalter sind 8.30-12.15 und 13.15-16.30 Uhr geöffnet. Sa/So sind die Banken geschlossen. Auf Bahnhöfen und Flughäfen haben die Wechselstuben länger und auch an Wochenenden geöffnet. In der Schweiz werden alle großen Kreditkarten akzeptiert. Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt zulässig. Obwohl die Schweiz nicht EU-Mitglied ist, wird der Euro bereits vielerorts akzeptiert. Häufig gibt es auch schon eine doppelte Preisauszeichnung in Franken und Euro. Das soll u.a. zeigen, dass die Schweiz kein sündhaft teures Ferienland ist. Teuer ist aber der Museumseintritt: 10-15 Franken. Deshalb lohnt es, einen Schweizer Museumspass für 111 Franken (gültig ein Jahr) zu kaufen (Kinder von 10-16 Jahren zahlen 30 Franken, für Familien gibt es weitere Rabatte (www.museumspass.ch).

Telefon & Handy

Wer in die Schweiz telefonieren will, muss 0041, die Ortsvorwahl ohne Null und die Rufnummer wählen. Aus der Schweiz ins Ausland: 0049 für Deutschland bzw. 0043 für Österreich. Zum Telefonieren in der Zelle braucht man eine Taxcard, die es bei der Post oder an Kiosken gibt.

Bevor Sie mit dem Handy reisen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider nach den Auslandspreisen. In der Schweiz gibt es drei Anbieter: Swisscom, Orange und Sunrise. Swisscom hat die beste Abdeckung. Keinen Empfang haben Sie in entlegenen Gebirgsregionen. Auskünfte über SIM-Karte, Preise und Abdeckung: Tel. 0800556464. Beim Roaming spart, wer das günstigste Netz wählt. Mit einer Prepaid-Karte des Gastlandes entfallen die Gebühren für eingehende Anrufe. Prepaid-Karten wie die GlobalSim (www.globalsim.net) oder Globilo (www.globilo.de) sind zwar teurer, ersparen aber ebenfalls alle Roaming-Gebühren. Und: Sie bekommen schon zu Hause Ihre neue Nummer. Immer günstig sind SMS. Hohe Kosten verursacht die Mailbox: noch im Heimatland abschalten!

Zoll

In die Schweiz zollfrei eingeführt werden dürfen: 2 l Alkohol unter bzw. 1 l über 15 % und 200 Zigaretten. In die EU zollfrei eingeführt werden dürfen: 1 l Alkohol über 22 %, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 175 Euro.

Kaffee

2,30 Euro in der Stehbar für eine Tasse Espresso

Eis

3,10 Euro für zwei Kugeln Eis

Wein

3,80 Euro für ein Glas Wein (1 dl)

Schokolade

1,10 Euro für eine Tafel (100 g)

Benzin

90 Cent für einen Liter Super

Busfahrt

1,60 Euro einfache Fahrt