Reisetipps Sardinien

Highlights Sardinien

Region: Barumini

Fahrt mit der Schmalspurbahn

Fernab von Straßen schlängeln sich die beiden schmalspurigen Bahnlinien der FdS durch das Bergland der Barbagia, durch dichte Wälder, üppiges Bauernland und weite Mondlandschaften. Die Bahn wurde vor der Jahrhundertwende mit endlosen Kurven gebaut, die Täler und Berge weit ausfahren, um Geld für Brücken und Tunnels zu sparen. Die Bahnhöfe liegen meist weitab von den Dörfern. Auf den Strecken Isili-Sorgono und Mandas-Arbatax ist der Linienverkehr eingestellt. Von Juni bis Mitte September verkehren ein bis zwei Sonderzüge am Tag, einfache Fahrt 16, mit Rückfahrt 22 Euro. Auskunft: Ferrovie della Sardegna in Cagliari (Tel. 07057930346 | www.treninoverde.com | Reservierung).

Giara di Gesturi

Die Basalthochfläche ist 12 km lang und 4 bis 6 km breit und mit Macchia und Korkeichen bewachsen. Im Winter bilden sich über dem undurchlässigen Basalt große Wasserflächen. Neben Ziegen, Schafen und halbverwilderten Hausschweinen leben hier rund 1500 Pferde in völliger Freiheit. Auf die Hochfläche führen mehrere Straßen, die besten Ausgangspositionen bieten Gesturi und das wunderhübsche Tuili mit seiner großen Barockkirche. Oben geht es dann nur zu Fuß weiter.

Region: Oliena

Orgosolo

15 km südlich liegt Sardiniens wohl bekanntestes Dorf (4800 Ew.), sogar die großen Ausflugsbusse aus der Gallura fahren hin, man muss da gewesen sein, im Ort von Blutrache, Banditen und Rebellion gegen den Staat. Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Dorf mit vielen Neubauten. Ungewohnt für ein Dorf wirken jedoch die große Polizeikaserne und die vielen murales, auch in ganz versteckten Seitengassen. Die drücken sehr klar aus, was die Orgolesi drückt: Arbeitslosigkeit und Auswanderung, die soziale Lage der Hirten, die Diskriminierung der Sarden im eigenen Land, die Arroganz der Politiker, die Angst, auf ihrer Insel Fremde zu werden. Hier wurden, zusammen mit Berufskünstlern, die murales von den Dorfbewohnern selbst geschaffen, machten ganze Schulklassen mit und werden immer wieder neue Themen aufgegriffen.

Bescheidenes Hotel im Zentrum mit ordentlicher Küche und ein Treff von jungen Leuten ist das Petit Hotel (20 Zi. | Tel. 0784402009 | Fax 0784402009 | €). 5 km in Richtung Funtana Bona liegt im Eichenhain ein Haus mit acht einfachen Zimmern und einem Blick auf eine Landschaft wie im Western: Im Ai Monti del Gennargentu (tgl. | Tel. 0784402374 | €-€€) gibt es Hirtenküche und dazu den roten Wein von Orgosolo.

Region: Bosa

Spaziergang im Temotal

Von der Temobrücke führt eine kleine Straße (30 Minuten Fußweg) durch die fruchtbaren Gärten im Tal zur romanischen Kirche San Pietro Extramuros, die zwischen dem 11. und 13. Jh. von burgundischen Baumeistern errichtet wurde.

Region: Cagliari

Nationalmuseum/Museo Nazionale

Die reichste und umfassendste Sammlung vorgeschichtlicher und antiker Funde Sardiniens ist in der neuen Cittadella dei Musei (die außerdem eine Pinakothek mit sardischer Malerei des 16./17. Jhs. beherbergt) am höchsten Punkt der Stadt untergebracht, die künftig noch weitere Ausstellungen und Museen aufnehmen wird. Den meisten Raum nimmt die Nuraghenkultur ein; beeindruckend ist die Sammlung der kleinen Bronzestatuetten, die als Weihgaben in den Brunnenheiligtümern niedergelegt wurden. Krieger, oft mit vier Augen, vier Armen, zwei Schilden, sind ein häufiges Motiv, aber auch Tiere, Muttergottheiten und Boote mit Tieren und Menschen. Viel fremdartiger für uns sind die Funde aus der Punierzeit: Neben filigranem Schmuck und feinen Glas- und Steinschneidearbeiten sehen Sie abschreckend grobe Bildwerke aus Stein mit Bildern der Götter, denen zumindest in der Frühzeit die erstgeborenen Kinder geopfert wurden. | Di-So 9-20 Uhr | Piazza Arsenale

Region: Olbia

Tempio Pausania und das Landesinnere

Um Monti wächst der Vermentino, vielleicht der beste Weißwein der Insel. Rund 35 km westlich auf den Bergen um Calangianus und die alte Hauptstadt der Gallura, Tempio, steht ein lockerer Korkeichenwald. In Luras gibt das Museo Etnografico Galluras (Besuch nach Vereinbarung | Via Nazionale 35 | Tel. 079647281 | www.galluras.it) einen Einblick in das Leben früherer Generationen.

Tempio Pausania (14000 Ew.) hat mit seinen gut 550 m Höhe auch im Sommer ein wesentlich frischeres Klima, was die Sarden ebenso zu schätzen wissen wie die kalten, leicht mineralischen Quellen Fonti di Rinaggiu im oberen Ortsteil. Die aus hellem Granit gebaute Altstadt ist sehr hübsch.

Im zentral gelegenen Purgatorio (Di geschl. | Piazza del Purgatorio | Tel. 079634394 | €) gibt es lokale Küche mit Fleisch, Pasta und Käse. 3 km außerhalb an der Straße nach Palau liegt das Hotel Pausania Inn (60 Zi. | Tel. 079634037 | Fax 079634072 | www.hotelpausania.com | €€-€€€) mit Pool, Terrassen und großem Garten. Ein schönes Quartier unterhalb des Monte Limbara mit Pool und kleinem See auf dem weitläufigen Gelände ist der Agriturismo L'Agnata (11 Zi. | Tel. 079671384 | Fax 079634125 | www.agnata.it | €€-€€€) an der Straße zum Lago Coghinas, wo die Familie des verstorbenen Liedermachers Fabrizio de Andrè eigene Landwirtschaft betreibt und gut für die Gäste kocht.

Zur Spitze des 1359 m hohen Granitmassivs Monte Limbara führt eine Straße. Der Blick von hier umfasst an klaren Tagen den ganzen Norden Sardiniens bis zum Gennargentugebirge und weit nach Korsika hinein. Die Straße von Tempio führt weiter zum vogelreichen Lago del Coghinas.

Das Nachbardorf Aggius ist für seine Sänger und Deckenweberinnen berühmt und liegt in der großartigen Granitlandschaft des Valle della Luna. Reitexkursionen, Unterkunft und Essen im Agriturismo Il Muto di Gallura, einem Gutshaus aus dem 18. Jh. 10 Zi. | loc. Fraiga | Fax 079620559 | www.mutodigallura.com | €€

Region: Santa Teresa di Gallura

Capo Testa

Ein Erlebnis sind die Granitmassen der nahen Halbinsel Capo Testa. Dort gibt es Steinformationen in Form von Tieren, Burgen und Fabelwesen, besonders in der Valle della Luna. An der Straße zum Kap (4 km) steht das Familienhotel Bocche di Bonifacio (11 Zi. | Tel. 0789754202 | Fax 0789759009 | €€) mit gutem Essen.

Region: Alghero

Porto Ferro, Argentiera, Stintino und Asinara

Nördlich von Porto Conte und Capo Caccia kommen noch einmal Sandstrände mit Dünen und Zwergpalmen, die nur hier und auf der Sinishalbinsel natürlich vorkommen, dann wird bis zur Nordwestspitze am Capo del Falcone die Küste steil und selbst vom Meer her fast unzugänglich. Nach Torre del Porticciolo und Porto Ferro führen Stichstraßen, zwischen den beiden Buchten begleiten Sie nur Dünen, flaches Kliff und Einsamkeit.

Durch urbar gemachtes Gebiet und anschließend auf schlechter Straße durch die kahlen Hügel der Nurra geht es über den Weiler Palmadula zu den verlassenen Silberbergwerken Argentiera 35 km nördlich, wo im 19. Jh. ein wahrer Spekulationsrausch stattfand, nachdem durch verbesserte Schmelzverfahren die Schlackenhalden, die Römer und Punier hinterlassen hatten, noch einmal das begehrte Metall hergaben. Die meisten Schatzsucher kamen finanziell unter die Räder oder erst gar nicht zum Zug, wie schon 1838 der französische Romancier Balzac. Um den Verladehafen liegt ein kleiner Strand mit gutem Tauchrevier, wenn es der Wellengang ermöglicht.

Erst kurz vor Stintino wechselt die Straße auf die sanfte Ostseite der Halbinsel. Die ehemaligen Salinenteiche und die Gebäude der Tonnara, wo Thunfische geschlachtet und konserviert wurden, sind ein modernes Segelsportzentrum. Stintino 60 km nördlich liegt um eine kleine Hafenbucht herum, ein nettes und außerhalb der Hochsaison ruhiges Fischerdorf mit bunten Häusern, Gärtchen und Straßenbäumen. Unterkunft und Essen finden Sie in der renovierten Pension Geranio Rosso - Da Alberto (7 Zi. | Tel. 079523292 | Fax 079523293 | €€) im Ort, wo frisch zubereitet wird, was die Boote mitbringen. Gegenüber von Asinara beim Capo del Falcone liegt der lange Strand von Pelosa. Starke Zersiedlung und Bauspekulation haben hier sehr viel von der kargen Natur zerstört.

Bis 1884 lebten nur Fischer und Hirten auf der Insel Asinara. Von 1896 bis 1998 war sie Strafkolonie und gefürchtetes Hochsicherheitsgefängnis. Auf der Insel werden heute weiße Esel gezüchtet, die dem Eiland aber nicht, wie man vermuten könnte, seinen Namen gegeben haben. Der leitet sich tatsächlich vom lateinischen Sinuaria wegen der vielen Buchten ab. Die Insel ist jetzt Nationalpark und kann nur geführt besucht werden. Eintrittskarten (einschließlich Überfahrt von Stintino oder Porto Torres ab 22 Euro) erhalten Sie telefonisch beim Nationalpark (Via Iosto 7 | Porto Torres | Tel. 079503388 | Fax 079501415 | www.parcoasinara.org).

Region: Sassari

Logudoro

Das Logudoro und die Tafelberge des Meilogu lieferten im Mittelalter Pferde an die Stadtrepubliken Mittelitaliens. Überlebt hat die Pferdezucht in den beiden staatlichen Gestüten Chilivani und Foresta di Burgos, wo Rennpferde gezüchtet werden. Direkt an der Straße nach Olbia steht, schon von weitem sichtbar, die Kirche Santissima Trinità di Saccargia. Die reiche Fassade und der Portikus gehören zu den Meisterwerken pisanischer Baukunst. Insbesondere die Steinintarsien des Giebels und die Tierkapitelle und Friese der Portalbögen sowie der schlanke Turm sind bemerkenswert. Am Rand des nahen Dörfchens Codrongianos wurde ein altes, von einem Park und Obstgarten umgebenes Herrenhaus zum Hotel ausgebaut: Hotel Funtanarena | 9 Zi. | Tel. 079435048 | Fax 079216179 | www.funtanarena.it | €€

Ardara liegt knapp 30 km südöstlich auf einer Bergkuppe mit weitem Blick über die Logudoroebene. Das kleine Dorf wird von dem „schwarzen Dom“ Santa Maria del Regno, der Krönungskirche der sardischen Könige zur Zeit der Judikate, überragt. Sie wurde um 1107 von toskanischen Meistern erbaut. Dicke Säulen mit wuchtigen Blattkapitellen trennen die drei Schiffe. Schon beim Eintritt fällt der Blick auf das Altarbild aus dem 16. Jh., das den Raum in seiner ganzen Höhe und Breite ausfüllt und mit dem Glanz von Gold und Farben in den dunklen Raum hineinstrahlt.

Ittireddu ist eines der kleinen Hirtendörfer am Rand der Valle dei Nuraghi. Nur in wenigen anderen Teilen der Insel liegen vorgeschichtliche Stätten so dicht beisammen. Im Rathaus ist ein neues, beachtliches Museum für Vorgeschichte und Volkskultur (tgl. 10-13 und 16-19 | Winter 15-18 Uhr) untergebracht. Die Trachten, Teppiche, Decken, Arbeitsgeräte und Hausrat sind Stücke aus der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart. In die Umgebung führen gekennzeichnete archäologische Spaziergänge zu domus de janas, Brunnen, Kammergräbern und Nuraghen. An der Straße nach Mores führt 2 km hinter der Kreuzung ein Fahrweg nach links zum Dolmen Sa Coveccada (45 Minuten Fußweg).

Die Kirche San Pietro di Sorres, oberhalb von Borutta, wurde im 12. Jh. von toskanischen Baumeistern errichtet und besitzt die am reichsten geschmückte Fassade sardischer Pisanerkirchen, mit Einlegearbeiten aus bunten Steinen und filigranen Friesen. Im Inneren kontrastieren die Wände aus hellem Kalkstein mit der Decke aus schwarzem Basalt.

Mitten in der weiten Talebene steht machtvoll die nuraghische Königsburg Sant'Antine. Über die dreieckige Festung erhebt sich 14,4 m hoch der Zentralturm; Schießscharten und Pechnasen sind deutlich zu sehen. Die dunklen Gänge und Treppen im Inneren und der Innenhof mit Brunnenloch lassen die Fähigkeit der damaligen Baumeister bewundern, ohne große technische Hilfsmittel solche Steinmassen zu bewegen und aufzutürmen, die noch nach 2500 oder mehr Jahren stehen. Erklärungen dazu geben die Modelle und Bildtafeln im Museo della Valle dei Nuraghi (Museum und Nuraghe tgl. 8.30-20.30 | Okt.-März 9-18 Uhr) im nahen Torralba.

Von Bonorva, einem Hirtendorf mit Deckenwebereitradition, kommen Sie zu den domus de janas von Sant'Andria Priu (tgl. 10.30-13 und 15.30-19 Uhr), einer Reihe von Grabkammern in einer Felswand, die innen plastisch gearbeitet und zum Teil durch Gänge miteinander verbunden sind.

Region: Iglesias

Costa Verde

Über viele Jahre war das der Geheimtipp zivilisationsmüder Sardinienreisender, die das Auto voll Konserven packten, den Schlafsack auf dem Strand ausrollten und für Wochen blieben. Die endlosen Sand- und Dünenstrände südlich von Marina di Arbus (75 km nördlich von Iglesias) sind großenteils nur zu Fuß erreichbar. In Torre dei Corsari bei Porto Palma, oberhalb hoher, rotgelber Dünen, liegt in einer der neuen Feriensiedlungen das Hotel La Caletta (32 Zi. | Tel. 070977033 | Fax 070977173 | www.lacaletta.it | €€). Südlich der tristen Feriensiedlung Marina di Arbus, wo die Straße zur nicht immer befahrbaren Piste wird, beginnt das Naturschutzgebiet mit einem kilometerlangen Strand und bis zu 300 m hohen Sanddünen. Die Piste im Tal des Riu Piscinas führt zu verfallenen Minenorten. Am Ende liegt das komfortable Hotelrestaurant Le Dune (25 Zi. | Tel. 070977130 | Fax 070977230 | www.leduneingurtosu.it | €€€) direkt am Strand in sorgfältig restaurierten Lagerhäusern der Minen aus dem 19. Jh.

Region: Oristano

Sinishalbinsel

Cabras liegt am wohl fischreichsten Binnengewässer Sardiniens. Über Kanäle ist der Stagno di Cabras mit dem Meer verbunden. Brackwasserfische wie Aal (anguilla) und Meeräsche (muggine), Letztere geschätzt wegen des Rogens, aus dem die bottarga, der sardische „Kaviar“, gemacht wird, waren Grundlage des freilich immer schwierigen Überlebens der Fischer.

Das riesige Haufendorf (9000 Ew.) besteht fast nur aus ein- und zweistöckigen, wenig ansehnlichen modernen Häusern, fertigen und unfertigen, mit und ohne Verputz. Erlesene Fischküche speisen Sie im Sa Funtà (So geschl. | Via Garibaldi 20 | Tel. 0783290685 | €€). Am feinsandigen, flachen Strand von Torre Grande herrscht Lidobetrieb, und Da Giovanni (Mo geschl. | Tel. 078322051 | €€) serviert eine feine Meeresküche.

Weiter nach Westen breitet sich menschenleer und kahl der Sinis aus. Im Sommer sind die Salzseen in der unermesslich weiten Ebene oft ausgetrocknet, ab Herbst überwintern in ihrem kaum fußtiefen Wasser Tausende von Flamingos. Teile der Küste und der mit Zwergpalmen bewachsenen Dünen sind Vogelschutzgebiet und dürfen nur in Begleitung von Naturführern des WWF und des Vogelschutzbundes Lipu betreten werden (Infos vor Ort). Bei San Giovanni, is Arutas und Mari Ermi ist die Küste flach, Quarzkieselstrände wechseln mit messerscharfen Steinklippen. Manchmal bricht die Sandsteinplatte 10-20 m tief ab.

San Salvatore ist eine flache Häusergruppe mitten in der Steppe. Das Kirchlein mit der vorchristlichen Krypta ist im September Ziel der Corsa degli Scalzi. Vor dem Kap am Ende der Straße scharen sich um die frühchristliche Kirche San Giovanni die flachen Häuser einer Feriensiedlung und die Fischerhütten, die hier noch aus Schilf gebaut werden. Unterkunft und Essen gibt es im Sinis Vacanze Sa Pedrera (14 Zi. | Tel. 0783370018 | Fax 0783370040 | www.sapedrera.it | €€), einem Bungalowhotel, das von jungen, engagierten Naturschützern geführt wird.

Auf der schmalen Landzunge liegt Tharros, die größte punisch-römische Stadt mit gut erhaltenen Straßen, in deren Mitte zwischen dem Basaltplattenpflaster die Kanalisation verläuft, mit Wohnvierteln, Tempeln und Thermen. Überfälle der Sarazenen seit dem 8. Jh. ließen die Stadt veröden. Führungen stündlich

Im Norden des Sinis bei den Dörfern Putzu Idu und su Pallosu, wo die besseren Strände nur zu Fuß erreichbar sind, liegt das Hotel Da Cesare mit guter Meeresküche (10 Zi. | Tel. 078352095 | Fax 078352015 | €€). Im Norden bis zur Steilküste bei Santa Caterina di Pittinuri bedecken Strandkiefernwälder das Dünengebiet is Arenas. Im Ort an der Bucht steht das Hotelrestaurant Esit La Scogliera (7 Zi. | Tel. 078538231 | Fax 078538231 | www.hotel-lascogliera.it | €).

Region: Dorgali und Cala Gonone

Su Gorruppu und Tiscali

Der Flumineddu entspringt beim Arcu Correboi am Fuß des Gennargentu und bricht in der Schlucht su Gorruppu durch den über 1000 m hohen Monte Oddeu. Die senkrechten Wände der Schlucht sind 200 m hoch, an den engsten Stellen ist die Schlucht nur wenige Meter breit. Von Dorgali führt eine Teerstraße bis zur Landkirche Nostra Signora del Buon Cammino, dort wird sie zur Schotterstraße bis zur zerstörten Brücke Ponte Barva (weiter mittels Bachdurchquerung), wo dann ein Fußweg (zwei Stunden) zum Eingang der Schlucht führt. Ebenfalls von Ponte Barva führt ein steiniger, zum Teil schwieriger gekennzeichneter Fußweg in zwei Stunden zur vorgeschichtlichen Siedlung Tiscali, die von außen unsichtbar im Inneren eines hohlen Bergs liegt. Es war wohl eine der Zufluchtsstätten der Nuraghier vor den römischen Eroberern. | Führungen in Tiscali vom Vormittag bis ca. 2 Std. vor Sonnenuntergang

Grotta di Ispinigoli

Der Abstieg im Höhlenschacht führt an einem 38 m hohen Stalagmiten vorbei in eine Traumwelt von Tropfsteingalerien und Sälen, die in vielen Farben leuchten. Die knapp 10 km nördlich gelegene Höhle ist bisher auf rund 10 km erforscht und dürfte über unterirdische Wasserläufe mit anderen Höhlen in Verbindung stehen. | April-Sept. tgl. 9-13 und 15-18 Uhr stdl., Okt.-März Mo-Fr 11 und 12, Sa/So 11, 12, 15 Uhr

Region: Aritzo

Punta La Marmora

An der Cantoniera Cossatzu, südlich von Aritzo, beginnt die geteerte Höhenstraße, die zuerst durch Bergwälder, dann über Bergweiden zum Arcu Guddetorgiu führt, wo ein Fahrweg, ab Cuile Meriagu ein Pfad, durch schüttere Eichenwälder und Wiesen in vier Stunden hinauf zur Punta La Marmora (1834 m) führt. Die Tour ist nicht schwierig (nur bitte nicht in Turnschuhen), die Fernsicht ist atemraubend.