Reisetipps Salzburger Land

Sehenswertes Salzburger Land

Region: Stadt Salzburg

Barockmuseum

In der Orangerie des Mirabellgartens werden Zeichnungen, Ölskizzen und Bildhauermodelle europäischer Künstler des 17. und 18. Jhs. - Gian Lorenzo Bernini, Luca Giordano, Peter Paul Rubens, Johann Michael Rottmayr, Michael Zürn d. J., Johann Martin Schmidt (Kremser Schmidt), Paul Troger - gezeigt, hauptsächlich aus der privaten Sammlung von Kurt und Else Rossacher. | Sept.-Juni Di bis Sa 9-12 und 14-17 Uhr, Juli/Aug. 10-17 Uhr, So und feiertags 10 bis 13 Uhr | Eintritt 4,50 Euro | www.barockmuseum.at | Mirabellgarten

Dom

Die älteste Bischofskirche des heutigen Österreich, ein frühbarocker Bau (1614-28) von Santino Solari, steht an der Stelle der ersten nachweisbaren Kirche von 774. Das lichtdurchflutete Innere stellt einen Kapellensaal mit Oratorien im Langhaus (99 m) dar, an die sich eine helle Dreikonchen-Ostpartie mit Vierungskuppel anschließt. Die Doppelturmfassade bietet eine beeindruckende Kulisse nicht zuletzt für die Aufführungen des „Jedermann“. In der Apsis und in der Krypta unter der Vierung befinden sich Grabdenkmäler. | Mo-Sa 6.30-17, So 8-19 Uhr (während der Messe keine Besichtigung gestattet)

Dommuseum

In dem 1974 in den Domoratorien und den südlichen Dombögen eingerichteten Museum werden Restbestände des Domschatzes und der erzbischöflichen Kunst- und Wunderkammer gezeigt sowie Kunstwerke aus der Erzdiözese, die aus Sicherheitsgründen nicht am ursprünglichen Standort belassen werden können. Unterhalb der nördlichen Dombögen befindet sich das Domgrabungsmuseum mit Resten der Vorgängerkirchen. | Mitte Mai-Okt. und Dez. Mo-Sa 10-17, So 11-18 Uhr | Eintritt 5 Euro | Führungen Sa 10.30 Uhr oder nach Vereinbarung | www.kirchen.net/dommuseum | Eingang in der Domvorhalle

Festung Hohensalzburg

Machtgebieterisch und kraftstrotzend thront die Festung auf dem 119m hohen Dolomitstock, seit Anfang der 1990er-Jahre wie im Mittelalter wieder strahlend hell getüncht. Die Bauzeit erstreckte sich über sechs Jahrhunderte und wurde mit dem Bau der Kuenburg-Bastei abgeschlossen. Bequem ist die Fahrt mit der Festungsbahn (Talstation in der Festungsgasse). Beeindruckender ist aber der Aufstieg zu Fuß, entweder über die links vom Stationsgebäude beginnende Stiege oder, weniger anstrengend, über die Festungsgasse. Die wichtigsten und schönsten Räume wie Goldene Stube, Goldener Saal und Festungskirche sind nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. | Tgl. Juli/Aug. 9-19 Uhr, Mai/Juni und Sept. 9-18 Uhr, Jan.-April und Okt.-Dez. 9.30-17 Uhr | Eintritt Kombiticket mit Festungsbahn 10 Euro, ohne Bahn 7 Euro

Friedhof St. Sebastian

Nach dem Vorbild eines Camposanto mit Arkadengang und Gruften Ende des 16. Jhs. umgestaltet, wurde der Ort Begräbnisstätte vieler Salzburger Familien. Wo von 1499 an Pesttote und Aussätzige verscharrt wurden, steht auch das Mozart-Familiengrab. Wolfgang Amadeus Mozart ist auf dem St. Marxer Friedhof in Wien begraben. Im Zentrum der Anlage steht die Gabrielskapelle, das Mausoleum, das sich Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau im Stil der Spätrenaissance errichten ließ. Zwischen Kirche und Friedhof liegt das Grab von Paracelsus (Theophrast von Hohenheim, gestorben 1541), dem weit gereisten Arzt und Verfasser kirchenkritischer Schriften. | Im Sommer tgl. 9-18.30 Uhr, im Winter 9-16 Uhr

Getreidegasse

Salzburgs Renommiermeile hat mit dem Einzug der Filialen internationaler Mode- und Fastfoodketten beträchtlich an Charme verloren. Fassaden aus mehreren Stilepochen, vom Mittelalter bis zum Historismus, fügen sich wie ein Band aneinander, Hausschilder und Zunftzeichen ergänzen das unverwechselbare Straßenbild. Gedenktafeln erinnern an die Musiker Heinrich Ignaz Franz Biber und Sigismund von Neukomm. Im Haus Nr. 37 ist das traditionsbewusste Festspiel-Hotel Goldener Hirsch etabliert.

Haus der Natur

Das Museum für darstellende und angewandte Naturkunde wurde 1924 als eigenständiges Museum gegründet und ist heute weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt. Es deckt in über 80 Schauräumen eine große Spannbreite naturgeschichtlichen Interesses ab. Außerdem gibt es ein Großaquarium mit 41 Schaubecken, einen Reptilienzoo mit mehr als 200 Tieren und ein Biolabor für Kinder und Jugendliche. | Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 5 Euro | www.hausdernatur.at | Museumsplatz 5

Mozarts Geburtshaus

Dreh- und Angelpunkt jedes Salzburg-Besuchs ist das Haus Getreidegasse 9, in dem Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 geboren wurde. In der ehemaligen Wohnung im dritten Stock sind originale Musikinstrumente wie Mozarts Kindergeige und Klavichord sowie Möbel, Gemälde und Handschriften ausgestellt. | Sept.-Juni tgl. 9-18 Uhr, Juli/Aug. 9-19 Uhr | Eintritt 6 Euro

Mozart-Wohnhaus

1773 zog die Familie Mozart auf die rechte Salzachseite in das Haus Makartplatz Nr. 8. Das Gebäude, das während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war, wurde in den 1990er-Jahren mit japanischer Finanzhilfe rekonstruiert. Im Tanzmeistersaal finden historische Konzerte statt, und es gibt eine umfassende Sammlung von Film- und Tonaufnahmen sowie von Briefen Mozarts an seine Schwester und die Eltern. | Sept.-Juni tgl. 9-18 Uhr, Juli/Aug. 9-19 Uhr | Eintritt 6 Euro

Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg

Der Bau über der Felsklippe des Mönchsbergs fügt sich mit der Fassade aus Untersberger Marmor harmonisch in die Stadtlandschaft ein. Auf vier Ebenen und einer Skulpturenterrasse werden die Sammlungsbestände zur internationalen Kunst des 20. und 21. Jhs. gezeigt, die durch Dauerleihgaben ergänzt werden. Bruno Gironcolis metallische Embryonenwelten, Heimo Zobernigs Videoinstallationen und Cindy Shermans fotografische Selbstbefragungen sind einige der Ausstellungsschwerpunkte. | Di, Do-So 10-18, Mi 10-21 Uhr, während der Festspielzeiten und Mozartwoche auch Mo 10-18 Uhr | Eintritt 8 Euro | www.museumdermoderne.at | Zugang über Lift vom Anton-Neumayr-Platz aus (1,70 Euro)

Museum der Moderne Salzburg Rupertinum

Im ehemaligen Seminar für Priesterzöglinge, wo Salzburgs Museum für moderne Kunst erstmals etabliert wurde, sind Zeichnungen und Druckgrafiken u.a. von Gustav Klimt und Oskar Kokoschka sowie österreichische Plastik nach 1945 zu sehen. Sonderausstellungen. Integriert ist die Österreichische Fotogalerie mit 15000 Werken hauptsächlich aus der Zeit nach 1945. | Di, Do-So 10-18, Mi 10-21 Uhr, während der Festspiele und Mozartwoche auch Mo 10-18 Uhr | Eintritt 6 Euro | www.museumdermoderne.at | Wiener-Philharmoniker-Gasse 9

Pferdeschwemmen

Von der aufwendigen Hofhaltung der Fürsterzbischöfe zeugen auch die Pferdeschwemmen am Kapitelplatz bzw. am Herbert-von-Karajan-Platz (Neutor). Die bauliche Gestaltung der „Pferdewaschanlagen“ weist weit über ihre Funktionalität hinaus. Joseph Anton Pfaffinger schuf die Neptunplastik auf der Kapitelschwemme und die Brunnenfratzen auf der Marstallschwemme neben dem Neutor.

Residenz

Die Ursprünge der fürsterzbischöflichen Macht- und Schaltzentrale gehen auf den Beginn des 12. Jhs. zurück. Das heutige Erscheinungsbild wurde zwischen dem späten 16. und dem 18. Jh. geprägt. Vom Residenzplatz aus, in dessen Mitte die Fontäne des 1656-61 erbauten Brunnens in die Höhe schießt, betritt man den Ehrenhof, von dem linker Hand eine Treppe ins piano nobile mit den Repräsentationsräumen führt, die man einst zu Pferde erklimmen konnte. | Tgl. 10-16.30 Uhr | Eintritt 8,20 Euro

Residenzgalerie

Die 1923 gegründete Landesgalerie mit den Sammlungen Czernin und Schönborn-Buchheim zeigt in ehemaligen fürsterzbischöflichen Repräsentationsräumen europäische Malerei des 16. bis 18. Jhs. sowie österreichische Malerei des 19. Jhs. | Di-So 10-17 Uhr, Ostern, Pfingsten, Weihnachten und während der Festspiele auch Mo 10-17 Uhr, Ruhetage im Frühjahr und Herbst auf Anfrage | Eintritt 6 Euro | Tel. 0662/8404510 | www.residenzgalerie.at | Residenzplatz 1

Salzburg Museum

Das Landesmuseum präsentiert sich in neuem Look. Untergebracht ist es in dem von Fürsterzbischof Wolf Dietrich erbauten Palais für Gäste, Neue Residenz genannt. Die Sammlung zum Mythos Salzburg ist geordnet nach den Schwerpunkten Salz, Bischöfe und Mozart. In der Abteilung „Salzburg persönlich“ werden berühmte, bekannte und unbekannte Persönlichkeiten der Stadt vorgestellt.

Im Mittelpunkt des Panorama-Museums (Eingang Residenzplatz 9) steht das von Johann Michael Sattler (1786-1847) geschaffene Panoramagemälde von Salzburg. Es ist 125m² groß und hat einen Umfang von 26m. Fernrohre auf der Besucherplattform erleichtern das Betrachten von Details. | Di-So 9-17, Do 9 bis 20 Uhr, Juli/Aug. und Dez. auch Mo 9-17 Uhr | Eintritt Salzburg Museum 8 Euro, Panorama Museum 2 Euro | www.salzburgmuseum.at | Mozartplatz 1

Schloss Mirabell

1606 ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich Lustschloss Altenau, wie Schloss Mirabell ursprünglich hieß, für Salome Alt, die Mutter seiner 14 Kinder, errichten. Später wurde es von Franz Anton Harrach umgebaut und zu einer geschlossenen Anlage zusammengefasst, den Garten gestaltete Johann Bernhard Fischer von Erlach neu. Nach einem Brand im Jahr 1818 erfolgte der Aufbau im Sinne des Klassizismus. Beachtenswert ist der Aufgang zum Marmorsaal mit Skulpturen von Raphael Donner. | Tgl. 8-18 Uhr, Mirabellgarten 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit | Eintritt frei

Stift Nonnberg

Die Benediktinerinnenabtei am östlichen Ausläufer des Festungsberges wurde um 700 vom hl. Rupert gegründet. Seine Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin. Das Damenstift gilt als das älteste Frauenkloster im deutschsprachigen Raum. Die Klosterkirche ist eine spätgotische Basilika auf romanischem Grundriss. Neben den Resten gotischer Fresken sind vor allem das Chorfenster von 1480 und die Grabplatten der Äbtissinnen aus der Zeit ab dem 13. Jh. sehenswert. Das Kloster besitzt eine reiche Kunstsammlung: Plastik, Malerei und Kunsthandwerk (darunter ein Faltstuhl mit figürlichen Reliefs aus Walrossbein, 1. Hälfte des 12. Jhs.). | Nonnberggasse | seltene Führungen Tel. 0662/8416070

St. Peter

Die Benediktiner-Erzabtei, im Jahr 582, einigen Quellen nach erst 696 vom hl. Rupert gegründet, gilt als ältestes noch bestehendes Kloster im deutschen Sprachraum, dessen Äbte auch Bischöfe und Erzbischöfe waren. Die Keimzelle der Salzburger Kirche wurde 987 vom Erzbistum getrennt und erhielt das heutige Areal des Klosterbezirks.

Die Ursprünge des anrührendsten der Salzburger Friedhöfe reichen bis in die spätromanische Zeit zurück. Intim schmiegen sich die Gräber mit kunstvoll gearbeiteten schmiedeeisernen Kreuzen zwischen Klosterkirche und Mönchsbergfelsen aneinander. Hier liegen der Dombaumeister Santino Solari, der Architekt Clemens Holzmeister und, in der sogenannten Kommunengruft, Johann Michael Haydn und Mozarts Schwester Nannerl begraben. Auf dem Friedhof gibt es mehrere Kapellen, bemerkenswerte Gruftarkaden und Höhlenkirchen (Katakomben). Über dem Mausoleum aus dem 5. Jh. wurde 1125-47 die Stiftskirche St. Peter errichtet, die einzige erhaltene hochromanische Basilika der Stadt, mit Altarbildern von Johann Martin Schmidt (Kremser Schmidt). 1924 bis 1926 wurde das Collegium Benedictinum nach Plänen von Peter Behrens an den äußeren Stiftshof angebaut, in dessen Mitte der Petersbrunnen steht. | Friedhof April-Sept. tgl. 6.30-19 Uhr, Okt.-März bis 18 Uhr

Traklhaus am Waagplatz

Hier wurde am 3. Februar 1887 Georg Trakl geboren, trotz seines schmalen Werks einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jhs. Er wuchs im Haus Waagplatz 3 (Café Glockenspiel) auf. In der 1973 gegründeten und 1987 erweiterten Trakl-Forschungs- und Gedenkstätte werden Möbel aus dem Besitz der Familie, Briefe und Schulzeugnisse Georg Trakls, Fotos, Bilder und Dokumente verwahrt sowie Literatur und Filme über Trakl gesammelt. | Nur im Rahmen von Führungen zugänglich (Mo-Fr 11 und 14 Uhr) | Eintritt 3 Euro | Tel. 0662/845346 | www.kulturvereinigung.com | Waagplatz 1a

Region: Werfen

Eisriesenwelt

1879 in der Westwand des Hochkogels entdeckt, zeigt die Eishöhle ein faszinierendes Naturschauspiel, das durch ein ausgedehntes Tunnelsystem (bislang sind 50 km erforscht) erschlossen wurde. Für die Besichtigung sollten Sie drei bis vier Stunden einplanen, warme Kleidung und feste Schuhe sind empfehlenswert. | Halbstündliche Führungen Mai-Okt. tgl. 9-15.30 Uhr, Juli/Aug. 9-16.30 Uhr | Dauer 70 Minuten, Eintritt 17 Euro inkl. Bergbahn | Infotel. Tel. 06468/5248 | www.eisriesenwelt.at

Erlebnisburg Hohenwerfen

115 m über der Salzach thront auf einem markanten Felskegel die Festung Hohenwerfen, wie Hohensalzburg im 11. Jh. von Konrad I. erbaut. Neben dem Rundgang in der Burganlage lohnt ein Besuch auf dem Landesfalkenhof, der hier untergebracht ist. | April Di-So sowie Mai, Juni und Sept. tgl. 9-17 Uhr, Juli/Aug. tgl. 9-18 Uhr, Okt./Nov. tgl. 9 bis 16.30 Uhr, Burgführungen | Eintritt 10 Euro | www.salzburg-burgen.at

Region: Mauterndorf

Burg Mauterndorf

In der von Grund auf renovierten Burg - ehemals Mautstation und Sommerresidenz der Salzburger Fürsterzbischöfe -, in der auch ein Landschaftsmuseum untergebracht ist, werden die Besucher auf eine Zeitreise ins Mittelalter eingeladen. | Mai-Okt. tgl. 10-18 Uhr, Jan.-April Di-Fr 10.30-18 Uhr | Eintritt 8 Euro | Infotel. Tel. 06472/7426 | www.salzburg-burgen.at

Region: Tamsweg

St. Leonhard

Im Mittelalter war St. Leonhard (1421-32 errichtet) eine der meistbesuchten Wallfahrtskirchen des Landes. Besonders eindrucksvoll sind die aus der Zeit des Kriegs zwischen Friedrich II. und dem Salzburger Fürsterzbischof stammende Umfriedung (1473) sowie die goldgelb und blau verglasten Fenster.

Region: Mittersill

Felberturm

Der Wehrturm aus dem 12. Jh. beherbergt ein Museum u.a. zur Entwicklung des Skilaufs und zu den Freiheitskämpfen um 1809. | Mitte-Ende Mai und Okt. Sa und So 13-17 Uhr, Juni-Sept. Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 13-17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro

Nationalparkzentrum Hohe Tauern

Die Erlebnisausstellung Nationalparkwelten führt die Besucher in acht interaktiv gestalteten Naturräumen durch die faszinierende Landschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Wer Lust aufs Wandern im Hochgebirge bekommt und sich in Begleitung eines Rangers sicherer fühlt, kann die Begleitung hier buchen. | Tgl. 9-18 Uhr | Gerlosstr. 18 | Eintritt 8 Euro | www.nationalparkzentrum.at

Region: Mattsee

Kollegiatstift

Um 770 von Herzog Tassilo III. als Benediktinerkloster gegründet, ist das Kollegiatstift das älteste noch bestehende Weltpriesterstift Österreichs. Im 9. Jh. war es Reichsabtei mit eigener Schreibschule, Missions- und Kolonisationstätigkeit in Ungarn. Mitte des 11. Jhs. wurde das Kloster in ein weltliches Stift umgewandelt. Die dreischiffige Pfeilerbasilika mit romanischem Langhaus, gotischem Chor und barocker Innenausstattung wird von einem 60m hohen und weithin sichtbaren Barockturm, dem „Goliath des Mattiggaus“, überragt.

In den Kapitelsälen des Stifts und im Neuen Schloss findet der Mattseer Diabelli-Sommer mit der Konzertreihe „Töne & Texte“ statt. Anton Diabelli, 1781 in Mattsee geboren, war Schüler von Johann Michael Haydn und Verleger von Franz Schubert. Bekannt wurde Diabelli durch Beethovens 33 Variationen über einen von ihm komponierten Walzer.

Schlossberg

Die ursprüngliche Anlage aus dem 12. Jh. verfiel im 18. Jh. Auf den Gebäuderesten wurde das „Neue Schloss Mattsee“ (www.schloss-mattsee.at) als Veranstaltungsort errichtet. Von hier aus genießen Sie einen wunderbaren Rundumblick.

Stiftsmuseum

Das anlässlich des 1200-jährigen Bestehens in der Propstei eingerichtete Museum zeigt Geräte, Gemälde und Handschriften. Es beherbergt außerdem eine umfangreiche Bibliothek, in der sich unter anderem eine Urkunde aus dem Jahr 860 befindet. Einige Räume sind Anton Diabelli und dem Arzt Burghard Breitner - 1884 in Mattsee geboren und als „Engel von Sibirien“ bekannt geworden - gewidmet. | Juni-Mitte Okt. Do-Sa 17 bis 19 Uhr | Eintritt 4 Euro | Seestr. 2 | Führungen Tel. 06217/5202 | www.stiftmattsee.at

Region: Bad Ischl

Kaiservilla

Die schlossartig ausgebaute Biedermeiervilla war das Hochzeitsgeschenk der Kaisermutter Sophie an Franz Joseph und Sisi. Es ist auch der Schreibtisch zu sehen, an dem Franz Joseph im Sommer 1914 die Kriegserklärung an Serbien unterschrieb. Dass der Monarch ein begeisterter Jäger war, zeigen die unzähligen Jagdtrophäen. | Mai-Mitte Okt. tgl. 9.30-16.45 Uhr | Eintritt 9,50 Euro, Park 3,50 Euro | www.kaiservilla.at

Lehárvilla

Wo der gefeierte Operettenkomponist Franz Lehár viele Jahre wohnte, werden heute persönliche Erinnerungsstücke und Dokumente einer großen Operettenära gezeigt. | Mai bis Sept. tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 4,80 Euro | Lehárkai 8

Museum der Stadt

Im ehemaligen Erbhaus der Salzfamilie Seeauer fand 1853 die Verlobung von Kaiser Franz Joseph I. mit Elisabeth in Bayern - so Sisis offizieller Name - statt. Von 1878 bis 1982 logierten hier die Gäste des Hotels Austria. 1989 eröffnete die Stadt ihr Museum mit einer umfangreichen Dokumentation zur Entwicklung von der Salz- zur Kurstadt. | April-Dez. Di bis So 10-17, Mi 14-19 Uhr, Juli/Aug. auch Mo 10-17 Uhr, Jan. bis März Fr-So 10-17 Uhr | Eintritt 4,50 Euro | Esplanade 10 | www.stadtmuseum.at

Region: Gmunden

Klo & So Museum für historische Sanitärobjekte

Geschichte der Hygiene und über 300 sanitärkeramische Objekte, darunter auch ein Bidet Kaiserin Elisabeths. | Mai-Okt. Di-Sa 10-12 und 14 bis 17, So und feiertags 10-12 Uhr | Eintritt 4,20 Euro | Traungasse 4

Region: Hallein

Keltenmuseum

Die Kultur der Kelten und ihr Einfluss auf den Salzbergbau auf dem Dürrnberg werden mit Exponaten von europäischem Rang dargestellt. Im 2. Stock des ehemaligen Salinenverwaltungsgebäudes von 1654 sind die historische Salzgewinnung und der Vertrieb des weißen Goldes anschaulich dokumentiert. | Tgl. 9 bis 17 Uhr, Gruppen nach Anmeldung | Eintritt 6 Euro | Tel. 06245/80783 | www.keltenmuseum.at

Region: Zell am See

Heimatmuseum

Der Kastner- oder Vogtturm am Stadtplatz aus dem 10. Jh. war ehemals Getreidespeicher und ist jetzt Museum mit über 2500 Exponaten. | Weihnachten-Ostern und Mai-Okt. Mo-Fr 14-18 Uhr, bei Schlechtwetter 12-18 Uhr | Eintritt 2,20 Euro

Region: Fuschl

Ruming-Mühle

Die Mühle von 1872 wird Besuchern vorgeführt. | Mai-Sept. Fr 15 Uhr, Brotbacken Di 13 Uhr (mit Jause)

Region: Hallstatt

Museum Kulturerbe Hallstatt

Das Museum zeigt die faszinierende Entwicklung von der Frühzeit des Salzbergbaus über die Epochen der Kelten und Römer bis zur Freilegung des Gräberfeldes anhand von Werkzeugen und Grabbeigaben. | Mai bis Sept. tgl. 10-18 Uhr, April und Okt. 10-16 Uhr, Nov.-März 11-15 Uhr | Eintritt 7,50 Euro | www.museumhallstatt.at

Pfarrkirche

Im Karner (Beinhaus) werden 1800 Totenschädel aufbewahrt. Die meisten von ihnen sind dekoriert und mit Namen und Jahreszahl versehen. Da auch auf dem Friedhof Platzmangel herrschte, kamen bei Umbettungen die Schädel in den Karner.

Salzwelten Hallstatt

1734 wurde der berühmt gewordene Mann im Salz gefunden. Sein Leben steht im Mittelpunkt der „Salzwelten“-Ausstellung. Nebenbei geht es über die längste Bergmannsrutsche der Welt und an einem mystisch beleuchteten Salzsee vorbei. | Mai bis Mitte Sept. tgl. 9.30-16.30 Uhr, Mitte Sept.-Okt. tgl. 9.30-15.30 Uhr | Eintritt 21 Euro | www.salzwelten.at

Region: Mondsee

Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus

Das für die Gegend typische Gehöft beherbergt Wohnhaus, Stall und Stadl (Scheune) unter einem Dach. Der Kamin fehlt ganz, denn der Rauch zieht durch das Dach ab. Beim Bau der Westautobahn 1959 wurde das Haus abgetragen und nahe bei der Stiftskirche wieder aufgebaut. | Mai-Aug. Di-So 10-18, Sept. 10-17 Uhr, Okt. Sa und So 10-17 Uhr | sonst erfragen unter Tel. 06232/4270 | Eintritt 2,20 Euro

Pfarrkirche

Die ehemalige Stiftskirche und heutige Pfarrkirche zum hl. Michael besticht gleichermaßen durch ihren gotischen Innenraum und durch die barocke Ausstattung, die Höhepunkte der Salzburger Barockplastik enthält.

Region: St. Gilgen

Mozart-Gedenkstätte

Lohnende Ausstellung mit Briefen, Noten und Gemälden. | Juni-Sept. Di bis So 10-12 und 14-18 Uhr | Eintritt 1 Euro | Ischler Str. 15

Region: St. Wolfgang

Pacher-Altar

In der Pfarrkirche aus dem 12. Jh. steht einer der bedeutendsten gotischen Flügelaltäre Mitteleuropas. 1481 fertiggestellt, repräsentiert er das Hauptwerk Michael Pachers. Kunsthistorisch bedeutend sind neben dem Barockaltar von Thomas Schwanthaler auch die von Meinrad Guggenbichler geschaffenen Statuen.

Region: St. Johann

Liechtensteinklamm

Wie sich die Wassermassen über Steine wuchten und in die Tiefe stürzen, fasziniert immer wieder aufs Neue. Die nach dem Fürstenhaus Liechtenstein benannte Klamm zählt zweifellos zu den aufregendsten im Land. Über gut gesicherte Steige und Stege geht es an den ausgewaschenen Felswänden entlang. | Mai-Sept. tgl. 8-18 Uhr, Okt. tgl. 9-16 Uhr, Führungen | Eintritt 3,50 Euro | www.liechtensteinklamm.at

Region: Rauris

Talmuseum

Das Museum dokumentiert die Geschichte des Bergbaus. | Juli-Sept. tgl. 10-12 und 16-18 Uhr | Eintritt 4 Euro | Marktstr. 59

Region: Saalfelden

Pinzgauer Heimatmuseum

Im Schloss Ritzen fasziniert neben dem Biberghirsch, einer keltischen Plastik aus dem 1. Jh. v. Chr., vor allem die Krippenschau. | Juli-Sept. Di bis Fr 10-12 und 14-17 Uhr, Okt. bis Juni Mi, Sa, So und feiertags 14-17 Uhr | Eintritt 4,40 Euro