Reisetipps Polnische Ostseeküste

Sehenswertes Polnische Ostseeküste

Region: Kołobrzeg (Kolberg)

Budzistowo

Die Konturen einstiger Wallanlagen an der Parsęta 2 km südlich des Stadtzentrums markieren die Wiege Kołobrzegs. Hier stand schon im 9. Jh. eine Burg. Die gotische Johanneskirche (1222) ist eines der ältesten Bauwerke Pommerns.

Leuchtturm/Latarnia Morska

Wie der Wohnturm einer Burg ragt der rote Backsteinleuchtturm vom Plateau des Hafenforts auf. Man kann ihn besteigen, von der Galerie in 26 m Höhe belohnt ein wunderschöner Blick auf die Stadt, den von massiven Redouten flankierten Hafen und auf die Reste der preußischen Festungsanlagen. | Tgl. 10-17 Uhr | ul. Morska

Marienkathedrale/Katedra N. P. Marii

Der 74 m hohe, monumentale Turmblock der fünfschiffigen Kathedrale ragt so dominierend über der Altstadt auf, dass er früher ein Richtfeuer für die einlaufenden Schiffe trug. Zu den erhaltenen Schätzen der 1945 ausgebrannten, akribisch wieder aufgebauten Kirche zählen ein prachtvoller geschnitzter Kronleuchter von 1523 und ein bronzenes Taufbecken aus dem 14. Jh. | Tgl. 10-18 Uhr | ul. Mariacka

Museum der polnischen Waffen/Muzeum Oręża Polskiego

Militaria aus tausend Jahren polnischer Geschichte, vom Ritterschwert bis zur Uniform des Zweiten Weltkriegs. Ein Teil der interessanten Ausstellung ist den blutigen Kämpfen um die Festung Kolberg im April 1945 gewidmet. | Mai-Sept. Di-Sa 9 bis 17, sonst 9-15 Uhr | ul. Gierczak 5 und ul. Armii Krajowej 13

Rathaus/Ratusz

Mit seinem zinnenbesetzten Dachsims, Pfeilern und Erkern erinnert das neugotische Rathaus an ein englisches Castle. Kein Zufall: Erbaut wurde es um 1830 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels, der sich gerade auf einer Studienreise durch England von der Tudorgotik hatte inspirieren lassen. Rathaus ist das Rathaus schon lange nicht mehr. Heute residieren dort die Galerie Moderner Kunst und ein Kulturzentrum, das Ausstellungen und Konzerte veranstaltet. | ul. Armii Krajowej 12

Seebrücke/Molo

Von der Strandpromenade nadmorska zweigt ein Wahrzeichen Ko-łobrzegs ab: die 230 m lange Seebrücke, auf der sich an manchen Sommerabenden die halbe Stadt zu versammeln scheint, wenn das romantische Finale des Urlaubstages naht: der Sonnenuntergang.

Region: Świnoujście (Swinemünde)

Kurpark/Park Zdrojowy

Inmitten des Strandtrubels wirkt der Kurpark mit seinen alten Bäumen, gesäumt von schönen Bädervillen, wie eine Oase der Ruhe. Kein Geringerer als Peter Joseph Lenné, das Genie preußischer Gartenbaukunst des 19. Jhs., komponierte die großzügige Anlage.

Leuchtturm/Latarnia Morska

68 m ragt er auf der Nordwestspitze der Insel Wollin auf - der höchste Leuchtturm Polens, nach dem Bau 1857 sogar lange Zeit der höchste der Welt. Sein Feuer ist fast 50 km weit zu sehen. Die 300 Stufen hinauf sind kein Klacks, aber die Aussicht ist traumhaft. | Tgl. 10-18 Uhr

Mole/Molo

Beidseits der Swinemündung ragen mächtige Molen als Wellenbrecher in die Ostsee vor, angelegt im frühen 19. Jh. Am Kopf der Westmole leuchtet das Wahrzeichen Swinemündes, eine Navigationsmarke in Form einer weißen Windmühle.

Region: Koszalin (Köslin)

Góra Chełmska/Gollenberg

Schon im 13. Jh. war der auffällige Hügel am östlichen Stadtrand ein Wallfahrtsort, Tausende Katholiken aus dem ganzen Land pilgerten Jahr für Jahr an die Stätte eines alten Marienheiligtums. Nachdem Papst Johannes Paul II. den Gollenberg 1991 besucht hatte, lebte die Tradition wieder auf. Man baute einen Aussichtsturm, auf den Fundamenten der alten Marienkapelle steht heute wieder ein Sanktuarium.

Marienkirche/Kościół N. P. Marii

Wie ein Relikt der kriegszerstörten Pracht Koszalins überragt der Dom mit seinem wuchtigen Turm das Stadtzentrum. Von der reichen Innenausstattung sind gotische Heiligenstatuen erhalten. Eigentlicher Schatz ist die Orgel. Alljährlich im Sommer findet im Dom das Internationale Orgel- und Kammermusikfestival statt.

Wer den Weitblick liebt, sollte einen Aufstieg auf den Turm nicht verpassen. Von der Galerie reicht die Sicht bei schönem Wetter bis hinaus auf die Ostsee. | ul. Zwycięstwa

Regionalmuseum/Muzeum Okręgowe

Koszalins reiche Geschichte von der Hanse bis in die Neuzeit: Trachten, Münzen, historischer Hausrat, archäologische Funde, Kunsthandwerk, Malerei. Das Bezirksmuseum, in einem alten Palais untergebracht, birgt eine der reichsten musealen Sammlungen im nördlichen Polen. Nicht versäumen sollten Sie nebenan im Hof einer Wassermühle das Freilichtmuseum, in dem eine alte, original wieder aufgebaute und möblierte Fischerkate die Alltagskultur der Küstenfischer vor 200 Jahren nacherleben lässt. | Di-So 10-16 Uhr | ul. Młyńska 37 | Filiale in der ul. Dąbrowskiego | www.muzeum.koszalin.px.pl

Region: Gdańsk (Danzig)

Altstadt/Stare Miasto

In der historischen Altstadt, die sich, getrennt durch den Podwale Staromiejskie (Altstädtischer Graben), nördlich der Rechtstadt anschließt, geht es vergleichsweise beschaulich zu. Sehenswert ist das Altstädtische Rathaus (Ratusz Staromieskej), ein Backsteinbau aus dem 16. Jh. mit markantem manieristischem Türmchen. Das Erdgeschoss beherbergt das Baltische Kulturzentrum und eine kleine Galerie | (tgl. 9-18 Uhr). Hinter dem Rathaus ragt das gotische Ensemble aus Josephskirche (Kościół św. Józefa), Elisabethkirche (Kościół św. Elżbiety) und der Abtei von Pelplin (Dom Opatów Pelplińskich) auf. Weiter östlich erhebt sich auf einer Insel im Radaune-Kanal die Große Mühle (Wielki Młyn), ein imposanter Ziegelbau, im Jahr 1350 von den Rittern des Deutschen Ordens angelegt. Angetrieben von 18 Wasserrädern, mahlte sie pro Tag bis zu 200 t Getreide, eine für die damalige Zeit gewaltige Menge. Heute birgt die alte Mühle ein modernes Einkaufszentrum in rustikalem Ambiente.

Brigittenkirche/Kościół Św. Brygidy

Berühmt wurde die nahe der Werft gelegene Kirche während des Ausnahmezustands 1980 - als Treffpunkt und Aktionszentrum der Mitglieder der Solidarność um Lech Wałęsa. Im schlicht, beinahe modern wirkenden Innenraum der während des Kriegs stark zerstörten Basilika entsteht ein 11 m hoher, monumentaler Bernsteinaltar in Form einer aufstrebenden Lilie. Das einzigartige Kunstwerk ist dem Andenken der 28 Werftarbeiter geweiht, die bei den Protesten im Dezember 1970 ums Leben kamen. | ul. Profesorska 2

Frauengasse/Ulica Mariacka

In der Frauen- oder Mariengasse, die vom Frauentor zur Marienkirche führt, schwebt ein Hauch Altdanzig. Die Kaufmannshäuser sind von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. Entstanden ab dem 16. Jh. als Eingänge der zur Straße erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Schutz vor Überschwemmungen, wurden die Beischläge nach und nach zu Statussymbolen der reichen Patrizier. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem geschäftigen Treiben auf der Straße zusah. Ein Danziger Aushängeschild sind die Beischläge bis heute geblieben. Ihre Keller bergen Kunsthandwerksläden, Galerien und die schönsten, aber auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt.

Georgshalle/Dwór Bractwa Św. Jerzego

Mit dem prunkvollen Palast im Stil der Spätgotik am Goldenen Tor stellte die Schützengilde der Georgenbruderschaft 1490 ihren Wohlstand zur Schau.

Goldenes Tor/Brama Złota

Nur wenige Schritte vom Hohen Tor erhebt sich das Goldene Tor; beide Durchgänge bildeten ursprünglich eine Art Schleuse in der Stadtmauer. 1612 im Stil der italienischen Renaissance umgestaltet, wird das Tor seither von einem antiken Triumphbogen geziert.

Großes Zeughaus/Wielka Zbrojownia

Mit seinen filigranen Schmuckgiebeln und der prächtigen Fassade gilt das Zeughaus am Ausgang der Jopengasse | (ul. Piwna) zum Holzmarkt (Targ Węglowy) als schönstes Beispiel des Manierismus, einer niederländischen Spielart der Renaissance, in Danzig. Anton van Opberghen, seinerzeit einer der besten Architekten Europas, entwarf den Prunkbau um 1600 als Waffenarsenal. Heute birgt er Geschäfte und eine Kunsthochschule.

Grünes Tor und Lange Brücke/Zielona Brama/Długie Pobrzeże

Das Grüne Tor - es hat seinen Namen vom ursprünglich grünen Sandstein seiner prächtigen manieristischen Fassade - öffnet den Langmarkt zum Hafen an der Mottlau hin. Als das palastartige Grüne Tor 1568 entstand, war es als Herberge für den in der Stadt weilenden polnischen König gedacht. Doch Majestät zog andere Quartiere vor. Früher stand im Tor die Waage, auf der jeder Kaufmann seine Waren zu wiegen hatte, ehe er sie verkaufen durfte. Heute beginnt hinter dem Tor links die Lange Brücke, seit jeher belebte Promenade, heute bevölkert von Touristen, Souvenirhändlern, Straßenmusikanten, Eisverkäufern. Längs des Kais liegen die imposantesten der Danziger Stadttore - das Frauentor, das Brotbänkertor, das Heiligengeisttor und das Krantor. Eine Brücke führt vom Grünen Tor hinüber auf die Speicherinsel mit dem modernen Yachthafen. Dort standen einst 300 Lagerhäuser - die größte mittelalterliche Speicheranlage Europas. 25 sind bereits wieder aufgebaut, weitere sollen folgen.

Hohes Tor/Brama Wyżynna

Der westliche Zugang zur Rechtstadt entstand aus dem äußeren Wehrtor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Seine heutige Form erhielt das Hohe Tor um 1585. Es trägt die drei Wappen jener Mächte, die das wechselvolle Schicksal der Stadt prägten: das polnische mit dem Adler, das preußische und das der freien Stadt Danzig. Hinter dem Durchgang ragt der gotische Kerkerturm auf.

Jacekturm/Baszta Jacka

Wie ein versteinerter Wächter ragt der achteckige Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung an der nördlichen Grenze der Rechtstadt zur historischen Altstadt auf. Hier und in den benachbarten Straßen der Rechtstadt findet alljährlich im August der berühmte Dominikanermarkt statt.

Katharinenkirche/Kościół Św. Katarzyny

Danzigs ältestes Gotteshaus. Schon 1185 stand hier eine hölzerne Kirche, die heutige Form stammt aus dem 13. Jh. Im Chor der dreischiffigen Hallenkirche liegt der Danziger Bierbrauer und Astronom Johannes Hevelius begraben. Im barocken Turm ein stündlich erklingendes Glockenspiel und ein kleines Uhrenmuseum (Mi-So 10-17 Uhr). | ul. Profesorska

Krantor/Brama Żuraw

Hinter der markanten Fassade des 1444 erbauten, von zwei Rundtürmen flankierten Tores sind noch die riesigen Treträder zu bestaunen, mit denen Hafenarbeiter und Sträflinge Lasten von bis zu 4 t 11 m hoch hievten und Masten großer Segelschiffe aufrichteten. Das Krantor galt im Mittelalter lange Zeit als der größte Hafenkran der Welt. Heute ist es nicht nur das meistfotografierte Danziger Wahrzeichen, sondern auch Sitz des Meeresmuseums.

Langer Markt/Długi Targ

Das pulsierende Herz der Altstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, ursprünglich um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Über dem Portal der Schaufassade prangt das Wappen von Danzig. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof (Dwór Artusa). In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack.

Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Marktes das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann (daher auch Speymannhaus genannt). Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren - Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles -, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.

Langgasse/Ulica Długa

„Königsweg“ heißt der von prachtvollen Giebelhäusern reicher Kaufleute gesäumte Boulevard zwischen dem Goldenen Tor und dem Langen Markt auch, weil alle Herrscher und Könige durch die Langgasse in die Rechtstadt einritten. Heute, da tagsüber zahllose Touristen und Einheimische durch die Hauptstraße der Rechtstadt flanieren, vermag man sich kaum noch vorzustellen, dass hier 1945 alles bis auf die Grundmauern in Schutt und Asche lag. Sehenswert sind das originalgetreu wieder aufgebaute Löwenschloss (Lwi Zamek | Długa 35), in dem König Wladislaw residierte, wenn er in der Stadt war, sowie das berühmte Uphagenhaus. Das 1776 erbaute barocke Wohnpalais des Danziger Patriziers und Ratsherrn Johann Uphagen ist heute ein Museum, in dem sich an viel Originalinterieur (es war ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) das Leben einer Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko nachempfinden lässt (Di-So 10-16 Uhr | Dom Upenhagena | ul. Długa 12).

Marienkirche/Kościół Mariacki

Wie für die Ewigkeit gebaut erhebt sich die größte Backsteinkirche der Welt hinter dem Rathaus über der Rechtstadt. 25000 Menschen finden Platz in der 105 m langen, 68 m breiten dreischiffigen Hallenkirche, deren überwältigender Raumeindruck durch filigrane Netz- und Sterngewölbe, den weiß ausgemalten Innenraum und das durch 37 haushohe Fenster einfallende Licht magisch verstärkt wird. Der größte Teil der reichen Innenausstattung ging im Krieg verloren. Zu den erhaltenen Schätzen zählen der gotische Hauptaltar und die Danziger Schöne Madonna aus dem 15. Jh. in der Annenkapelle. Das Gemälde Das Jüngste Gericht von Hans Memling ist nur eine Kopie - das weltberühmte Original wird im Nationalmuseum gezeigt. Einer der kostbarsten Schätze der Marienkirche ist die Astronomische Uhr. Das 12 m hohe Instrument aus dem Jahr 1470 besitzt ein kompliziertes Kalendarium und eine Himmelsscheibe. Täglich um 12 Uhr setzt sich das Figurenspiel der Uhr in Bewegung. Um den Meister Hans Düringer daran zu hindern, eine solche Uhr für eine andere Stadt zu bauen, ließen die Danziger Ratsherren ihm angeblich die Augen ausstechen. Bewegte Geschichte ließe sich auch über die Orgeln des Gotteshauses erzählen. Das heutige Instrument, 1985 geschaffen von der Orgelbaufirma Hillebrand (Altwarmbüchen) und intoniert nach dem Vorbild der barocken Friesenorgel, ist einem Förderkreis des deutschen Arztes und gebürtigen Danzigers Otto Kulcke zu verdanken. Orgelkonzerte in der Marienkirche sind ein grandioser Hörgenuss. Wagen sollten Sie den Aufstieg auf den Turm. Es sind über 400 Stufen, doch von der Galerie auf 78 m Höhe liegt Ihnen die Stadt in all ihrer Schönheit zu Füßen.

Museum der Stadtgeschichte/Muzeum Historyczne Miasta Gdańska

Das Museum im Rechtstädtischen Rathaus ist ein Höhepunkt eines Danzig-Besuchs. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und erst recht im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der mit Samt ausgekleidete Saal ist im Stil des holländischen Manierismus gestaltet, gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Die meisten der Bilder sind Originale, sie waren vor den Bombenangriffen ausgelagert worden. Dem detailgetreuen Wiederaufbau des Rathauses widmet sich ein großer Teil des Museums, zu dem als Filiale auch der Artushof gehört. Mi Eintritt frei | Di bis So 10-16 Uhr | ul. Długa 47 | www.mhmg.gda.pl

Nationalmuseum/Muzeum Narodowe

Das ehemalige Franziskanerkloster in der Alten Vorstadt birgt eine der wertvollsten Kunstsammlungen Polens. Neben allerhand Porzellan, silbernen Preziosen und Ikonen faszinieren die Werke flämischer Maler von Pieter Breughel bis Anthonis van Dyck. Eigentlicher Schatz des Museums ist aber das Triptychon „Das Jüngste Gericht“ von Hans Memling (um 1467). Das weltberühmte Gemälde galt lange als verschollen, erst 1952 kam es nach einer abenteuerlichen Irrfahrt durch Europa, die es u.a. nach Paris und St. Petersburg verschlug, nach Danzig zurück. | Di bis So 10-16 Uhr | ul. Toruńska 1 | www.muzeum.narodowe.gda.pl

Werftdenkmal/Pomnik Poległych Stoczniowców

Vor dem Tor der legendären, mittlerweile stillgelegten Lenin-Werft, wenige Hundert Meter nördlich der Altstadt, ragen drei 40 m hohe Kreuze in den Himmel. Auf dem Sockel liegen immer frische Blumen in Gedenken an die Werftarbeiter, die 1970 bei Protesten gegen Preissteigerungen von der Polizei erschossen wurden. Zehn Jahre später wurde das Denkmal aufgestellt - der erste Erfolg der hier gegründeten Gewerkschaft Solidarność.

Zentrales Meeresmuseum/Centralne Muzeum Morskie

Ausstellung im Krantor, der Flora und Fauna der Meere und der Geschichte Danzigs gewidmet. Der interessantere Teil des Museums befindet sich auf der Insel Bleihof (Ołowianka | alle 15 Min. kostenlose Fähre). Dort ist zu bestaunen, was Taucher in den letzten Jahren aus Wracks geborgen haben, u.a. die Ladung eines mittelalterlichen Handelsschiffes und Kanonen einer 1627 gesunkenen schwedischen Karavelle. | Di-So 10-18 Uhr | ul. Ołowianka 9-13 | www.cmm.pl

Region: Słupsk (Stolp)

Fischmarkt/Rynek Rybacki

Der Weg vom Schloss durch das Mühlentor (Brama Młyńska) führt auf den mittelalterlichen Fischmarkt, wo Sie im alten Fachwerkspeicher in eine romantische Teestube einkehren können. Die beliebte Herbaciarnia w Spichlerzu empfiehlt sich mit 150 Tee- und vielen Kaffeesorten, leckerem Kuchen und köstlichen Desserts (Rynek Rybacki | €).

Greifenschloss/Zamek

Der Renaissancebau (1507 bis 1587), ursprünglich eher einer Festung ähnelnd als einem Schloss, wurzelt in einer machtvollen Zeit. Stolp war fast zweihundert Jahre Residenz pommerscher Herzöge. Beim Wiederaufbau des 1945 abgebrannten Schlosses verlor die Fassade leider ihre filigrane Pracht. Die von Dominikanermönchen gegründete gotische Schlosskirche (Kościół św. Jacka) birgt einen Altar im Stil der Hochrenaissance. Zwei Grabinschriften aus schwarz-weißem Marmor gedenken der Herzogin Anna von Croy (1660) und Herzog Ernst Bogislaw (1684). | ul. Dominikańska 5 | Di-So 10-16 Uhr

Hexenbastei/Baszta Czarnowiec

Zum Glück sind jene finsteren Zeiten Geschichte, in denen man im Turm des Festungswalls vermeintliche Hexen einsperrte, um sie einen qualvollen Tod auf dem Scheiterhaufen sterben zu lassen. 1701 wurde letztmals eine junge Frau hingerichtet. Heute beherbergt der halbrunde Backsteinturm unter dem aufragenden Schindeldach eine Kunstgalerie. | ul. F. Nullo 13

Museum Mittelpommerns/Muzeum Pomorza Środkowego

Eine riesige kunstvolle Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die interessante Ausstellung pommerscher Geschichte und Kunst in den Räumen des Greifenschlosses. Nicht verpassen sollte man die Pastellzeichnungen des Malers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885-1939) im Obergeschoss. „Witkacy“, der Exzentriker unter den Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit, notierte auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte. | Di-So 10-16 Uhr | ul. Dominikańska 5

Neues Rathaus/Nowy Ratusz

Preußische Beamtengotik. Im 60 m hohen Turm des 1901 erbauten Rathauses erklingt zu jeder vollen Stunde ein Glockenspiel, in der Fassade prangt Pommerns Wappen, innen erzählen Deckengemälde und schöne Buntglasfenster Etappen der Stadtgeschichte. | Pl. Zwycięstwa 1 | Besichtigungen tgl. 8-15 Uhr

Region: Elbląg (Elbing)

Elbląg-Museum

Wer sich für die Geheimnisse aus der Frühzeit der Ostseevölker interessiert, findet hier einen Schatz: Das Museum zeigt viele archäologische Exponate aus Truso, dem sagenhaften pruzzischen Hafen- und Handelsplatz aus dem 9. Jh., aus dem die Stadt Elbing hervorging. Truso war für seinen Reichtum berühmt, auch die Wikinger kreuzten hier auf. Lange hielt man den Ort für eine Legende, bis Archäologen vor wenigen Jahren südöstlich von Elbląg Reste des „Troja des Nordens“ ausgruben. | Di-Do 10-16 Uhr | bulwar Zygmunta Augusta 11 | www.muzeumelblag.gabo.pl

Marienkirche/Kościół N. P. Marii

Einen Besuch wert ist St. Marien wegen der zeitgenössischen Malerei, die heute in der als Kunstgalerie genutzten Kirche gezeigt wird. Erbaut wurde sie von Dominikanermönchen, die 1246 nahe der Stadtmauer ein Kloster anlegten. | ul. Wałowa | Mo-Fr 10-17, Sa/So 10-16 Uhr

Markttor/Brama Targowa

Das letzte erhaltene von einst sieben mittelalterlichen Stadttoren stammt aus der Zeit, als die Rechtsstadt noch von einer hohen Wehrmauer umgeben war. Reste sind rechts und links des 1319 erbauten Tores zu sehen. | ul. Stary Rynek 2

Nikolaikirche/Kościół św. Mikołaja

Elblągs Wahrzeichen. Aus welcher Richtung man sich der Stadt auch nähert, schon von weitem ragt der schlanke, 96 m hohe Turm der Nikolaikirche über den Giebelhäusern der Altstadt auf. Die gotische Kathedrale, erbaut 1237, ist dem Schutzheiligen der Seefahrer geweiht. Die originale Innenausstattung wurde während des Krieges fast völlig zerstört, erhalten blieben die schöne Renaissancekanzel, ein Triptychon aus dem Jahr 1510 und ein bronzenes Taufbecken. | ul. Mostowa

Ausflugsschifffahrt

Elbląg ist bekannt für seine Ausflugsschifffahrt. Die Dampfer starten vom Anleger am Rand der Altstadt zu Rundfahrten auf dem Frischen Haff, nach Krynica Morska und nach Frombork. Infos auch unter www.zegluga.gda.pl

Am reizvollsten ist eine Reise auf dem Kanał Elbląski (Oberländischer Kanal) nach Ostróda. Da die 82 km lange Wasserstraße mehr als 100 m Höhenunterschied zu bewältigen hat, wurden beim Bau des Kanals - 1844 bis 1856 nach Plänen des Königsberger Baurats Georg Steenke - so genannte geneigte Ebenen angelegt. Das Schiff wird auf Gleisen buchstäblich über den Berg gezogen. Die fünf Landübergänge sind ein technisches Meisterwerk des 19. Jhs. Die Tour von Elbląg nach Ostróda dauert elf Stunden, für die Rückfahrt steht ein Bus bereit. | Die Schiffe verkehren Mai bis Sept. Anleger: bulwar Zygmunta Augusta 1 | Tel. 0552324202 | www.zegluga.com.pl

Region: Mierzeja Helska (Halbinsel Hel)

Chałupy/Ceynowa

Das kleine Fischerdorf liegt nahe der schmalsten Stelle der Halbinsel, die Landzunge ist hier nur knapp 200 m breit. Bekannt ist es für seinen schönen FKK-Strand. Chałupy zählt zu den Hochburgen der polnischen Naturisten.

Fischereimuseum Hel/Muzeum Rybacki

Die gotische Kirche beherbergt ein kleines, sehenswertes Fischereimuseum (historische Kähne und Kutter). | Di-So 10-16 Uhr | Bulwar Nadmorski 2

Fischerkate Jastarnia/Chata Rybacka

Was heute romantisch verklärt wird, war einst hartes, karges Leben: Die originalgetreu erhaltene und mit historischem Hausrat ausgestattete Fischerkate vermittelt einen lebensnahen Eindruck vom Alltagsleben der Nehrunger im 19. Jh. | Mo-Fr 9-13 Uhr | ul. Rynkowa 8

Hel/Hela

Der Hafenort an der Südostspitze der Nehrung ist eine der ältesten kaschubischen Küstensiedlungen. Schon 1387 erhielt Hel Stadtrecht. Schön spaziert es sich auf der Promenade am Hafen, gesäumt von Souvenirhändlern, Cafés und Pubs. Dort gibt es frischen Räucherfisch, für den Hel berühmt ist.

Jastarnia/Heisternest

Geduckte Katen aus dem 18. und 19. Jh. säumen die Straßen, die Wände der Dorfkirche sind in den kaschubischen Nationalfarben Blau, Weiß, Grün verziert. Das alte Fischerdorf hat sich viel elementare Nehrungsstimmung bewahrt. Doch im Eiltempo entstehen überall Pensionen und Wohnhäuser. Jastarnia entwickelt sich mit dem benachbarten Jurata immer mehr zum touristischen Herz der Nehrung.

Jurata

Das nach der Meereskönigin aus einem baltischen Märchen benannte Dorf liegt am Rand des Militärsperrgebiets, das sich über einen Teil der Halbinsel erstreckt. Kiefernwald und Dünen schirmen es gegen raue Seewinde ab. Für sein mildes Klima war Jurata schon vor hundert Jahren bei polnischen Künstlern beliebt.

Leuchtturm Hel/Latarnia Morska

Das legendäre Seezeichen liegt etwas außerhalb des Ortskerns, doch es lohnt sich, die Wendeltreppe des 42 m hohen Leuchtturms hinaufzuklettern. Weit fliegt die Sicht hinaus auf die Ostsee und die „putzige“ Wiek. | ul. Bałtycka 3 | Di-So 10-17 Uhr (nur im Sommer)

Władysławowo/Großendorf

Das Tor der Nehrung, im Sommer heillos überlaufen: Władysławowo ist ein populärer Badeort, trotz des größten Hochseefischerhafens Polens, der die nach König Wladislaw IV. benannte Stadt prägt.

Region: Sopot (Zoppot)

Mole/Molo

Der 1842 angelegte Seesteg ist mit 512 m die längste Mole Europas. Wer hinausspazieren will, muss allerdings erst einmal Eintritt zahlen (4,80 Złoty), was der täglichen Übervölkerung keinen Abbruch tut. Im Sommer spielt an der kleinen Kurbühne oft Musik, vom großen Jazzfestival Ende Juli bis zum nachmittäglichen Klassikkonzert. Am Molenkopf legen Ausflugsschiffe ab: hinüber zur Halbinsel Hel, nach Danzig und Gdynia.

Promenade/Bohaterów Monte Cassino

Sopots Flanierboulevard, von den Einheimischen Monciak genannt, zieht sich geradewegs vom Bahnhof hinunter bis auf die Seebrücke - einst als kürzester Weg der Anreisenden zum Strand gedacht, heute gesäumt von urigen Pubs und schicken Straßencafés, Restaurants, exklusiven Läden und alten Bädervillen: Seebadnostalgie pur.

Südpark/Park Południowy

Einer der großen Parks in Sopot und für viele Stammgäste der schönste. 150 Jahre alte Bäume säumen die gepflegte Anlage am Südrand des Kurortes. Angelegt wurde der Südpark nach Plänen von Jean George Haffner, dem Begründer der Seebadtradition Sopots.

Waldoper/Opera Leśna

Wie ein antikes Theater wurde die Waldbühne 1909 in ein bewaldetes Tal am Westrand Sopots hineinkomponiert, 4500 Besuchern Platz bietend. Ihr Spielplan spiegelt Zeitenwandel. Was den 1920er-Jahren die Wagner-Festspiele waren, sind heute Musicals, Rockkonzerte und seit 1961 alljährlich im August das Schlagerfestival - legendär seit Entdeckung der Popgruppe Abba. Für große Namen ist die Waldbühne immer noch gut: Tina Turner, Whitney Houston, Bryan Adams traten hier auf. Das aktuelle Programm gibt es in der Touristeninformation oder über die Künstleragentur BART | (ul. Moniuszki 12 | Tel. 0585558440 | Fax 0585558442 | Mo-Fr 8-16 Uhr, Besichtigungen Mai-Sept. tgl. 10-19 Uhr).

Region: Szczecin (Stettin)

Altes Rathaus/Stary Ratusz

Mit seinem filigranen Ziergiebel gaukelt es hanseatisches Alter vor, doch das Rathaus ist ein Neubau, dem spätgotischen Original nachempfunden wie die gesamte Altstadt ringsum. Der bunte Giebelmix aus barocken Patrizierhäusern und modernen Fassaden wirkte anfangs etwas steril. Doch mit den Läden und Kneipen zog Leben ein in das Viertel. Das Rathaus beherbergt das sehenswerte Museum für Stadtgeschichte (Muzeum Miasta Szczecina | Di-So 10-17 Uhr | ul. Mściwoja 8 | www.muzeum.szczecin.pl).

Grunwald-Platz/Plac Grunwaldzki

Bürgerhäuser, Boulevards und die sternförmig auseinander strebenden Straßen verleihen dem Platz ein französisches Flair. „Pariser Viertel“ heißt der Stadtteil zwischen Grunwald-, Rodła- und Lotników-Platz darum auch, wie geschaffen zum Flanieren.

Hafentor/Brama Portowa

Die Initialen des barocken Prunktores erinnern an Preußenkönig Friedrich Wilhelm I., der das Tor von holländischen Meistern bauen ließ, nachdem er Stettin 1720 von den Schweden gekauft hatte - „für einen gerechten Preis“, wie zu lesen ist. Tatsächlich war die Summe lächerlich gering: zwei Millionen Taler. | Pl. Brama Portowa

Hakenterrasse/Wały Chrobrego

Einen halben Kilometer zieht sich Stettins Prachtpromenade an der Oder hin, gesäumt von einem imposanten Ensemble gründerzeitlicher Repräsentationsarchitektur. Heute haben in den ehrwürdigen Bauten das Wojewodschaftsamt, die Marinehochschule und das Schifffahrtsmuseum ihren Sitz. Der deutsche Name erinnert an den einstigen Bürgermeister Hermann Haken, unter dessen Regie die Terrasse zwischen 1902 und 1921 entstand. Heute heißt der Boulevard nach dem ersten polnischen König Bolesław I. Chrobry, dem „Tapferen“.

Herzogsschloss/Zamek Książąt Pomorskich

Die einstige Residenz der pommerschen Herzöge, hoch über der Oder thronend, ist nicht nur historische Keimzelle, sondern auch das Kulturzentrum des modernen Stettin, mit dem Forum zeitgenössischer Kunst.

Seit dem 13. Jh. residierten hier die Fürsten des slawischen Greifengeschlechts. Aus der gotischen Burg wuchs im Lauf der Zeit das vierflügelige Schloss, 1577 im edlen Stil der italienischen Renaissance umgestaltet. Alles, was heute auf dem Schlossberg steht, ist eine akribische Nachbildung. Bei den Wiederaufbauarbeiten entdeckte man die Krypta der mittelalterlichen Stiftskirche wieder. In der Gruft standen 14 Sarkophage mit den Gebeinen der Pommernfürsten. Sechs sind im Schlossmuseum (Galeria Gotycka | tgl. 10 bis 17 Uhr) zu sehen. Die Krypta dient nun als Theater. Ein Hit des Schlossrundgangs ist die Astronomische Uhr am Turm, ein technisches Unikum aus dem Jahr 1693. Nicht verpassen sollten Sie den Aufstieg auf den 60 m hohen Uhrenturm (schönster Panoramablick). | Tgl. 10-17 Uhr | ul. Korsarzy 34 | www.zamek.szczecin.pl

Jakobikirche/Kościół Św. Jakuba

Machtvoll überragt der 70 m hohe Turm der größten Kirche Pommerns die Altstadt, ein Monument der Backsteingotik. Die Gründungszeit des Doms reicht in das späte 12. Jh. zurück, man baute fast 200 Jahre an der riesigen Kirche. Als architektonische Meisterleistung gilt das Fenster über der Empore: Es ist 87 m hoch. Von der prachtvollen Innenausstattung (es gab einst 54 Altäre) blieb bis auf die Reste zweier gotischer Flügelaltäre wenig erhalten. Doch imposant ist schon die Größe der Kathedrale, die 10000 Menschen Platz bietet und oft für Konzerte genutzt wird. Vor dem Dom hängt die 1682 gegossene, 6 t schwere Glocke. 200 Jahre war sie verschollen, erst bei den Wiederaufbauarbeiten fand man sie, eingemauert in einer Wand.

Loitzhaus/Kamienica Loitza

Der Palast der Patrizierfamilie Loitz (heute Kunstschule) ist das prachtvollste Beispiel spätgotischer Profanarchitektur in Stettin. Die Familie Loitz gehörte im 16. Jh. zu den einflussreichsten Kaufmannsdynastien Europas. | ul. Panieńska

Meeresmuseum/Muzeum Morskie

Eine Schatzkammer für alle Fans der maritimen Welt: Reste eines mittelalterlichen Wracks, historische Navigationsbestecke, Schiffsmodelle. | Di-So 10-17 Uhr | Wały Chrobrego 3

Nationalmuseum/Muzeum Narodowe

Das Museum zeigt eine große Retrospektive pommerscher Geschichte vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit in archäologischen Funden, sakralen Schätzen, Kunsthandwerk und Malerei. | Di-So 10-17 Uhr | ul. Staromłyńska 27

Peter-und-Paul-Kirche/Kościół śś. Piotra i Pawła

Die kleine spätgotische Backsteinkirche (um 1480) hat alle Stürme der Zeit fast unbeschadet überstanden. Terrakottaköpfe mit den Porträts Stettiner Bürger schmücken ihre Mauern. Innen ist das hölzerne (!) Barockgewölbe sehenswert. Sie steht an der Stelle der ältesten Kirche der Stadt. | trasa Zamkowa

Rote Route/Miejski Szlak Turystyczny

Sightseeing mit sportlicher Note: Der ca. 7 km lange City-Wanderweg, die „Rote Route“, hat von der Flora-Statue bis zum Hafentor alles Sehenswerte im Programm. Folgen Sie den roten Markierungen im Gehweg (die passende Broschüre „Szczecin zu Fuß“ bekommen Sie bei der Touristeninformation).

Schiffstouren

Das geschäftige Gewusel im riesigen Hafen- und Werftareal Stettins erlebt sich am eindrucksvollsten von Bord eines Schiffes aus. Vom Anleger an der Hakenterrasse starten regelmäßig Schiffe zu Hafenrundfahrten, ins Oderdelta und auf das Stettiner Haff. | ul. Jana z Kolna 7 | Tel. 0914345700 | www.statek.pl