Reisetipps Peru & Bolivien

Sehenswertes Peru & Bolivien

Region: Santa Cruz de la Sierra

Museo Etnofolklórico

Masken, Waffen, Schmuck und Informationen über die Indianer des Tieflands. | Parque El Arenal | zwischen Bení und Cabellero | Mo-Fr 8-12 und 14.30-18.30 Uhr | Eintritt 5 Bs

Museo de Historia Natural Noël Kempff Mercado

Ein Muss für alle Naturfreunde und diejenigen, die den Nationalpark besuchen wollen, der - wie das Museum - den Namen seines ermordeten Gründers Noël Kempff Mercado trägt. Das Museum ist Teil der Autonomen Universität Gabriel Rene Moreno und führt hervorragend ein in die vielen verschiedenen Ökosysteme des 1,5 Mio. ha großen Nationalparks. Auch bekommt man hier gute Empfehlungen für einen Besuch des Parks. | Av. Irala 565 | zw. Velasco und Independencia 7 | Mo-Fr 8-12 und 15-18.30 Uhr | Eintritt 1 Bs | Tel. 03/3371216 | www.museonoelkempff.org

Region: Sucre

Convento Museo La Recoleta

Im 1601 gegründeten Franziskanerkonvent kann man das berühmte 1000-jährige Chorgestühl aus Zedernholz und schöne Innenhöfe bewundern. Vom Vorplatz bietet sich ein herrlicher Blick über die Dächer der Stadt. Calle Planco 162 | Mo-Fr 9-11.30, 14.30-16.30 Uhr | Eintritt 10 Bs

Iglesia La Merced

Der Johannesaltar gehört zu den ältesten Renaissancearbeiten in Bolivien: die Kanzel ein Meisterwerk der Schnitzkunst im Mestizenstil. | Nicolás Ortiz/Azurduy | keine festen Öffnungszeiten | Eintritt 8 Bs

Kathedrale/Kapelle Virgen de Guadelupe

Die Kathedrale (1551-1633) beeindruckt durch ihre barocke Fassade und ihren mit Keramikfiguren geschmückten Glockenturm. Die Kapelle Virgen de Guadelupe (1616 und 1625 an die Kathedrale angebaut) birgt die wertvollste Marienstatue Boliviens: Ihr Umhang ist mit Diamanten, Smaragden und Perlen besetzt. Im Museum sind weitere Kostbarkeiten zu sehen. | Plaza 25 de Mayo | Mo-Fr 10-12, 15-17, So 10 bis 12 Uhr | Eintritt 10 Bs

Museo Nacional de Etnografía y Folklore (MUSEF)

Die ganze ethnische Vielfalt Boliviens und ihr kultureller Reichtum spiegelt dieses höchst sehenswerte Museum. Mit Videothek für audivisuelle Materialen. | Calle España 74 | Di-Sa 9.30-12.30 und 15-19, So 9.30-12.30 Uhr | Eintritt frei | www.musef.org.bo

San Lázaro/Iglesia San Francisco

Neben der 1538 erbauten Kirche San Lázaro (Calvo, zwischen Padilla und Oruro) ist die 1581 erbaute Kirche San Francisco die älteste der Stadt. Ihre maurische Holzdecke erstrahlt in Rot, Blau und Grau; die Decke über dem Altar ist mit Blumen ausgemalt. | Ravelo, Ecke Aniceto Arce | tgl. 7-19 Uhr | Eintritt frei

Region: Cajamarca

Conjunto Monumental Belén

Zur eleganten Fassade passt die prachtvolle Innenausstattung. Sehenswert auch die ehemaligen Hospitalräume aus der Kolonialzeit. | Jr. Belén | Mo-Sa 9-13, 15-18, So 9 bis 13 Uhr | Eintritt 4 S/. (Ticket gilt auch für den Cuarto del Rescate)

Cuarto del Rescate

Die 6 x 10 m große Original-Gefängniszelle des Atahualpa ließ der Inka randvoll mit Schätzen im heutigen Wert von 90 Mio. Euro füllen, um sein Leben zu retten: Die rote Linie, bis zu der die Schätze angeblich angehäuft wurden, malte man später auf. | Av. Jr. Amalia Puga 750 | Mo-Sa 9-13, 15-18, So 9-13 Uhr | Eintritt 4 S/. (Ticket gilt auch für den Conjunto Monumental Belén)

Iglesia y Convento San Francisco/Capilla de La Dolorosa

Im Innern übertrifft die Kirche die Kathedrale noch an Glanz; im Kloster ist ein Museum für religiöse Kolonialkunst untergebracht. In der Capilla de La Dolorosa (rechts neben der Kirche) überziehen filigrane Steinmetzarbeiten Säulen, Wände und Decken. | Plaza de Armas | Mo bis Fr 9-12, 16-18 Uhr | Eintritt 3 S/.

Kathedrale

Ein Meisterwerk der Steinmetzkunst ist die Fassade mit weinumrankten Säulen und wucherndem Blattwerk. Im Innern der nach 350-jähriger Bauzeit erst 1960 fertiggestellten Kirche sind eine prachtvolle Kanzel und churriguereske Altäre zu sehen. | Plaza de Armas | tgl. 8-11, 18-21 Uhr | Eintritt frei

Museo Arqueológico Horacio Urteaga

Wer sich für die Keramiken der präinkaischen Cajamarca-Kulturen interessiert, kann sich hier einen guten Überblick verschaffen. | Jr. Batán 289 | Mo-Fr 9-12, 14.30-17 Uhr | Eintritt 1 S/. (geführte Besichtigung)

Region: Huaraz

Museo Arqueológico de Ancash

Steinskulpturen aus Chavín und die größte Monolithensammlung der regionalen Folgekultur Recuay (600 v. Chr.-200 n. Chr.). Av. Luzuriaga 762 | Mo-Sa 9-17, So 9-14 Uhr | Eintritt 5,50 S/. | http://huaraz.com/museo

Region: Arequipa

Casa Goyeneche

Einst die Residenz des Bischofs, inzwischen zog die Banco de la Reserva ein. Man kann zwei im Kolonialstil möblierte Räume besichtigen. | Calle La Merced 201 | Mo-Fr 9.15 bis 13.30, 14.30-17 Uhr | Eintritt frei

La Catedral

Die im Neorenaissance-Stil 1844 errichtete Kathedrale breitet sich über 100 m Länge an der Plaza de Armas aus. Der Ursprungsbau von 1656 fiel einem Brand zum Opfer. Innen ein Altar aus Carrara-Marmor, die Orgel stammt aus Belgien. | Plaza de Armas | Besichtigung Mo-Sa 11.30-15.30, So 14-16.30 Uhr | Eintritt frei

La Compañía

Die Kirche (1698) mit der tropisch bunt dekorierten Kapelle San Ignacio übertrifft alle anderen der Stadt an Pracht. Die überschwänglich verzierte Fassade gilt als Meisterwerk des Mestizenbarock. Innen strahlen vergoldete Altäre. | Alvárez Tomás/Morán (Pl. de Armas) | Mo-Fr, So 9 bis 11.45, 15-17.45, Sa 11.30-12.30, 15-18 Uhr | Eintritt 4 S/. (für die Kapelle St. Ignatius)

Ein Tipp: Schauen Sie mal in die feinen Läden der Claustros de la Compañía gleich nebenan - hier gibt's z.B. edle Alpakapullover.

Museo Santuario de Altura

Hier ruht in einem Kühlsarg aus Glas die tiefgefrorene Mumie der „Juanita“, die 1995 im ewigen Eis des Vulkans Ampato auf 6380 m Höhe entdeckt wurde. Offenbar war sie freiwillig auf den Berg gegangen, um sich den Regengöttern zu opfern. | La Merced 110 | Eintritt 15 S/. | www.ucsm.edu.pe/santury

Plaza San Francisco/Museo Municipal

Der baumbeschattete Platz um die Kirche (Mo-Sa 7.30-8, 17.30-19.30, So 7.30-9, 10.30-11.30 und 19-20 Uhr) wurde durch die Ansiedlung des Kunstgewerbemarkts im gegenüberliegenden Fundo del Fierro (1804) zu einem kleinen Kulturtreffpunkt. Hier liegt auch das Museo Municipal (Archäologie, Stadtgeschichte | Mo-Fr 9-17, Sa 9-14 Uhr | Eintritt 2 S/.). In der Nachbarschaft finden sich ein paar gute Restaurants.

La Recoleta

Sehenswert im Franziskanerkloster La Recoleta sind die Bibliothek mit ihren rund 20000 Bänden, das Religiöse, das Präkolumbische sowie das Amazonas-Museum. | Recoleta 117 | Mo-Sa 9-12, 15-17 Uhr | Eintritt 6 S/.

San Agustín

Die Fassade der Kirche (1576) schmückt schönster Mestizenbarock mit reichen Blumen- und Blätterornamenten. | Mo-Fr 8-12 und 14-19, Sa 9-13 Uhr

Santa Catalina

Eine kleine Stadt hinter hohen Klostermauern: verwinkelte Gassen, Zellen, winzige Gärten und Andachtsstuben. Das 20000 m² große Gelände ist Arequipas größte Attraktion. 1579 von der Witwe eines angesehenen Bürgers gegründet, ist ein kleiner Teil bis heute von Dominikanernonnen bewohnt. Der Rest ist zugänglich. | Santa Catalina/Ugarte | tgl. 9-17, Di und Do bis 20 Uhr | Eintritt 30 S/. | www.santacatalina.org.pe

Santo Domingo

Die im 17. Jh. erbaute Dominikanerkirche besitzt besonders schöne Portale und einen gemeißelten Chor im Mestizenstil. | Santo Domingo/Piérola | Mo-Fr 7-12, 15-19.30, Sa 7-9, 15-19.30, Do 5.30-12 Uhr

Region: Ayacucho

Kirchen

Die schönsten der über 30 Gotteshäuser sind die Kathedrale (1641, Goldaltäre im Churriguera-Stil) an der Plaza Sucre, die Iglesia Santa Clara (vergoldete Mudéjardecke) in der Jr. Grau, der Templo de Santo Domingo (1548, offene Kapelle für indígenas) in der 9 de Diciembre und La Compañía de Jesus Santa Teresa (1605, barocker Hochaltar) in der Jr. 28 de Julio. Geöffnet sind die Kirchen zu den Gottesdiensten

Museo Arqueológico Hipoito Unanue

Feine mehrfarbige Keramiken der Wari-Kultur. | Av. Independencia | Mo-Fr 9-13 und 15-17 Uhr | Eintritt 2 S/.

Museo de la Memoria

Gedächtnisstätte für den Terror der 1980er-Jahre, als die Universität Ayacuchos als geistiges Zentrum der Guerilla-Organisation „Leuchtender Pfad“ galt. Realisiert wurde das Museum u.a. mit deutschen Geldern. | Urb. Nery García Zárate | Prol. Libertad 1229 | Mo-So 9-13 und 15 bis 18 Uhr

Region: Ica

Casona del Marqués de Torre Hermosa

Der koloniale Palast wird, seit ihn Südamerikas Befreier Simón Bolívar auf seiner Durchreise in Ica bewohnte, auch Casa Bolívar genannt; sehr schönes Rokokoportal. | Calle Libertad/Plaza de Armas

Centro Turístico el Catador

Selbst eine Diskothek fehlt im touristischen Zentrum des Weinanbaus nicht. Im Restaurant spendet ein Dach aus Weinreben Schatten, im Museum kann man sich über die Pisco-Herstellung informieren. | Fundo Tres Esquinas 102 | 2. Distrito de Subtanjalla | tgl. 9-18.45 Uhr | Tel. 056/403295

Museo de Piedras Grabadas

Die Steine mit den angeblich präkolumbischen Ritzzeichnungen stapeln sich hier bis unter die Decke. | Bolívar 170/Plaza de Armas | Mo-Fr 10-13, 16.30-19 Uhr | Eintritt 10 S/.

Museo Regional de Ica Adolfo Bermúdez Jenkins

Im früheren Museo Maria Reiche gibt es u.a. die Mumien und seltsam verformten Menschenschädel der Paracas- und Nazca-Kultur zu sehen. Darunter sind viele mit Spuren chirurgischer Eingriffe. | Av. Ayabaca | zwischen Tupac Amarú und J. J. Elias | Mo-Fr 8-19, Sa/So 9-18 Uhr | Eintritt 10 S/.

Region: Iquitos

Belén

Das Viertel der Pfahlhäuser, das bei Hochwasser (Jan.-März) von Wassergassen durchzogen ist. Ein uriger Markt aus Bretterverschlägen bildet den Anfang des Viertels.

Casa de Fierro

Das seltsame Eisenhaus entwarf Gustave Eiffel für die Weltausstellung 1887 in Paris. Der Kautschukbaron de Águila ließ es mit dem Schiff stückweise nach Iquitos importieren. | Plaza de Armas | tgl. 8-20 Uhr

Pilpintuhuasi Butterfly Farm

Zoo und Schmetterlingshaus mit Wasserfall und vielen Blumen. Gut für einen Besuch ist ein sonniger Tag (bis 16 Uhr). | Padre Cocha (am Río Nanay), Anfahrt mit dem Boot vom Strand Bellavista | Eintritt 15S/. | www.amazonanimalorphanage.org

Region: Lima

Casa de Oquendo/Palacio de Osambela

Schöne Holzbalkone schmücken dieses große Privathaus von 1807, das man auch von Innen besichtigen kann. | Jr. Conde de Superunda 298 | Mo-Fr 9-13, 14-17 Uhr | Eintritt 2 S/.

Iglesia San Agustín

Hinter der spätbarocken Fassade der Kirche (17. Jh.) verbirgt sich ein schlichtes Inneres mit sehenswerter Mudéjar-Decke. Jr. Ica, Cuadra 2/Camaná | tgl. 8-12, 16.30-19 Uhr

Iglesia San Pedro

Die besterhaltene koloniale Kirche, 1638 von Jesuiten erbaut. Sie überstand alle Erdbeben. Besonders sehenswert ist die üppig ausgemalte Decke der Sakristei. | Jr. Ucayali/Azángaro | tgl. 7-13, 17-20.30 Uhr

Iglesia y Convento La Merced

Die Kirche wurde vor der Gründung Limas 1534 erbaut; grandioses Portal aus dem 18. Jh. Im Kloster sind Szenen des Ordensgründers San Pedro Nolasco zu sehen. | Jr. de la Unión, Cuadra 6 | tgl. 10-17 Uhr

Iglesia y Convento San Francisco

Schon der Klosterkreuzgang mit Kacheln aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657-87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung zugänglich), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe. | Jr. Ancash, Cuadra 4 | tgl. 9.30-17.30 Uhr | Eintritt 5 S/. (inkl. Katakomben) | www.museocatacumbas.com

Iglesia y Convento Santo Domingo

Die Kirche wurde 1599 unter dem Dominikaner de Valverde errichtet, der Pizarro bei der Gefangennahme Atahualpas geholfen hatte. Schön ist das Kloster mit Kreuzgängen und Kacheln aus Sevilla. Unter dem prunkvollen Kapitelsaal des Klosters ruht Isabel Flores de Oliva, die 1671 als Santa Rosa zur ersten Heiligen des Kontinents wurde. Sie soll drei Jahre bis zu ihrem Tod in freiwilliger Askese in einer Zelle gelebt haben. | Jr. de Superunda/Camaná | Mo-Sa 9 bis 13, nachmittags Kirche nur 17-19.30, Konvent 15-18 Uhr | Eintritt 5 S/.

Museo Amano

Faszinierende Sammlung kostbarer präkolumbischer Stoffe und Keramiken der Paracas-, Nazca-, Chimú- und Chancay-Kulturen aus dem Besitz des japanischen Geschäftsmanns Yoshitaro Amano (1898-1982), der 1951 nach Lima kam. | Calle Retiro 160 | Miraflores | nur nach Voranmeldung, Führungen um 14, 15, 16 und 17 Uhr | Eintritt frei | Tel. 01/4412909 | www.museoamano.org

Museo de Arte de Lima

Kunst aus allen Epochen bis in die Gegenwart: von goldenen Fetischen bis zur Schule von Cuzco, von den Vertretern des indígenismo bis zu moderner Kunst. | Paseo Colón 125 | Centro | tgl. 10-17 Uhr, Mi geschl. | Eintritt 12 S/.

Museo Larco

Hinter der hohen weißen Mauer verbirgt sich eine dreiteilige Privatsammlung: Im Hauptgebäude sind Modelle von Grabanlagen, Mumien und Schmuckstücke präkolumbischer Kulturen zu sehen, u.a. der goldene Brustpanzer eines Chimú-Häuptlings. Im Archiv stapeln sich die Keramikfunde, und im Nebengebäude sind erotische Keramiken der Moche-Kultur untergebracht. | Av. Bolívar 1515 | Pueblo Libre | tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 30 S/. | www.museolarco.org

Museo Manos Peruanas

Keramiken, Webwaren, Schnitzereien: Feinstes peruanisches Kunsthandwerk aus den Raymisa-Werkstätten ist hier wie in einer großen Vitrine zu bewundern. | Jr. Comandante Juan Moore 199 | Miraflores | Mo-Fr 9-13, 14-18, Sa 9-13 Uhr | Eintritt frei | www.raymisa.com

Museo de la Nación

Auf drei Stockwerken gibt das Nationalmuseum den am besten aufbereiteten Überblick über die alten peruanischen Kulturen. Überwiegend Keramiken und Textilien. | Av. Javier Prado Oeste 2466 | San Borja | Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 6,50 S/.

Museo Nacional de Antropología y Arqueología/Museo Nacional de Historia

In großen Sälen und Schauvitrinen wandern Sie durch alle Epochen; hier sind auch die berühmten gekreuzten Hände von Kotosh und der Originalobelisk Tello aus Chavín zu sehen. Angegliedert ist das Museo Nacional de Historia, wo Gemälde und Möbel einen guten Eindruck vom fürstlichen Lebensstil der Kolonialzeit vermitteln. | Plaza Bolívar | Pueblo Libre | http://museonacional.perucultural.org.pe | Di-Sa 9.30-17, So 9-16 Uhr | Eintritt 11,50 S/.

Museo Oro de Perú

An Fülle und Vielfalt der Exponate ist dieses Museum in ganz Lateinamerika unübertroffen. Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedensten altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Webwaren der Paracas dokumentieren die Kunstfertigkeit dieser Kultur. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u.a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde. | Av. Alonso de la Molina 1100 | Monterico | tgl. 11.30-19 Uhr | Eintritt 33 S/. | www.museoroperu.com.pe

Palacio Torre Tagle

Der Prunkbau wurde 1735 für den ehemaligen Schatzmeister Marquis de Torre Tagle erbaut In dem wunderschön restaurierten Palast mit den typischen Holzbalkonen ist heute das peruanische Außenministerium (www.rree.gob.pe) untergebracht. | Jr. Ucayali 318

Parque de Cultura

Ein wunderbarer Platz, um zu verschnaufen und Leute zu beobachten. Der Park, auch Gran Parque de Lima genannt, wurde 2000 angelegt: u.a. mit japanischem Garten und Wasserflächen. | Paseo Colón 125

Plaza de Armas

Der zentrale Platz war von Beginn an das Regierungszentrum. Francisco Pizarro soll ihn 1535, im Gründungsjahr der Stadt, mit seinem Degen und seinem Blut umrissen haben. Sein Denkmal, das den Platz früher zierte, steht jetzt neben der Iglesia San Francisco. An der Stirnseite des Platzes erhebt sich der erst 1938 anstelle des alten Pizarro-Palasts erbaute Palacio de Gobierno (Regierungspalast) mit seinen Wachen (Ablösung tgl. 11.45 Uhr). Eine Besichtigung lässt sich am einfachsten mit Lima-Tours (Belén 1040 | Tel. 01/4245110 | www.limatours.com.pe) realisieren. Tipp: Direkt neben dem Regierungspalast finden Sie El Cordero, eine der ältesten Kneipen Limas; selbst der Präsident verbringt hier gelegentlich seine Mittagspause!

Blickfang an der Plaza sind die schönen hölzernen Balkone des restaurierten Palacio de Arzobispo (erzbischöflicher Palast). Flankiert von der kleinen Iglesia el Sagrado, erhebt sich daneben die prachtvolle, 1555 erbaute und nach mehreren Erdbeben 1746 erneuerte Catedral de Lima (Mo-Fr 9-17, Sa 10-13 Uhr | Eintritt 10 S/.). Die Gebeine von Francisco Pizarro sollen gleich rechts vom Eingang unter einem schlafenden Löwen ruhen. Ein Museum für religiöse Kunst findet sich links vom Hauptaltar.

Region: Chiclayo

Mercado de Brujas

Der „Hexenmarkt“ hält, was der Name verspricht: Kräuter, Krallen und anderes kurioses und häufig unidentifizierbares Zeug, das gegen Potenzstörungen, Liebeskummer oder bösen Zauber helfen soll, wird hier zuhauf zum Verkauf angeboten. Vorsicht, Taschendiebe! | Calle Arica | Mo-Sa 8-14 Uhr

Region: Trujillo

Casa de la Emancipación

Der Marqués de Torre Tagle bereitete hier die Unabhängigkeit der Stadt vor; später war das Gebäude Sitz des Kongresses und Regierungspalast. | Jr. Pizarro 610 | tgl. 9.30-13, 17-20 Uhr | Eintritt frei

Casa del Mariscal de Orbegoso

Kostbare Kolonialmöbel zeigen den vornehmen Lebensstil des spanischen Generals Luis J. de Orbegoso. | Jr. Orbegoso 553 | zzt. wegen Renovierung geschl.

Colección José Cassinelli

Die üppige Privatsammlung umfasst z.T. einzigartige Keramiken von Chavín bis Nazca, von Cajamarca bis Huari sowie erotische Tonplastiken der Moche. | Av. Nicolás de Piérola 607 | tgl. 9.30-13.30, 15.30-19 Uhr | Eintritt 7 S/.

Iglesia El Carmen

Durch ihren eigenwilligen Baustil wurde die 1725 fertiggestellte Kirche zu einer der bedeutendsten der Region; im Innern ein prächtiger churrigueresker Altar. | Ecke Colón/Bolívar | Mo-Sa 9-13 Uhr | Besichtigung nach Anmeldung Tel. 044/241823 | freiwillige Spende

Museo Arqueológico

Eins der schönsten Museen Perus: In den mit Mahagoni vertäfelten Räumen der stolzen Casa Risco sind Keramiken der Moche, Chimú und Inka ausgestellt. Eine Abteilung ist dem Ruinenfeld Chan Chan gewidmet, eine andere den Ausgrabungen der Huaca de la Luna. | Jr. Junín 682 | Mo 9-14.45, Di-Fr 9-13, 15-19, Sa/So 9-16 Uhr | Eintritt S/.5 | www.unitru.edu.pe

Plaza de Armas

Den großflächigen zentralen Platz schmückt ein Denkmal für die Helden des Freiheitskampfes; drum herum stehen die schönsten Gebäude der Stadt: die Kathedrale aus dem 17. Jh., deren Chorgestühl zu den prächtigsten Perus gehört (tgl. 7-12, 15-19 Uhr), mit dem kleinen Museo Catedralício (Mo-Fr 9-13, 16-19, Sa 9-13 Uhr | Eintritt 4 S/.); rechts daneben der Palast des Erzbischofs mit seinem schönen Innenhof. Weiter rechts (an der Jr. Pizarro 446) hat die Zentralbank das Haus des Grafen Urquiaga restauriert, das Simón Bolívar 1820 bewohnte (Mo-Fr 9.30-15 Uhr | Pass mitbringen!). Daneben befindet sich das Rathaus mit der Touristinformation. Gegenüber ist die schmucke gelbe Casa Bracamonte (Jr. Independencia 441 | tgl. 7-19 Uhr) mit den für Trujillo typischen Fenstergittern zu sehen.

Region: Cuzco

Touristentickets

Den Besuch bestimmter Sehenswürdigkeiten ermöglichen Boletos Turísticos (Touristentickets) für 130 S/. (general) oder 70 S/. (partial). Bezugsadresse: Galerías Turísticas, Of. 101 | Av. El Sol 103 | Tel. 084/227037 | Tel. 084/226919 | www.boletoturisticocusco.com

La Catedral

Die Kathedrale mit ihrem Mischstil aus Renaissance und Barock wurde zum Vorbild vieler Kirchen im peruanisch-bolivianischen Hochland. Pizarro ließ sie 1556 auf dem Wiraqocha-Tempel errichten. Ein schweres Erdbeben verzögerte den Bau bis 1650. Dem Señor de los Temblores (dem Herrn der Erdbeben) ist eine Kapelle mit dunkler Christusfigur gewidmet. 372 Gemälde schmücken die Kirche; für die Glocke María Angola wurden angeblich 6 t einer Bronze-Gold-Legierung verwendet und für den Altar 1 t Silber. | Plaza de Armas | tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 25 S/. (nicht im Boleto General enthalten)

La Compañía

Die Jesuitenkirche (1571-1668) mit der prächtigen Fassade erhebt sich auf den Ruinen des Amaru-Kancha-Palastes („Hort der Riesenschlangen“). Blickfang sind innen die beiden goldene Altäre. Auf einem Fresko (16. Jh.) hinter dem Eingang ist die Vermählung des Gouverneurs von Chile mit einer Inkaprinzessin festgehalten. | Plaza de Armas | Mo bis Sa 18.30-21 Uhr | Eintritt im Boleto Turístico General enthalten

La Merced/Iglesia y Convento

Im ehemaligen südamerikanischen Mutterhaus des Mercedarierordens sind der Vater, der Halbbruder und der Sohn Francisco Pizarros begraben - wie man erst 1946 entdeckte. Berühmt ist die juwelenbesetzte Monstranz. | Calle Mantas | Mo-Sa 8 bis 12.30, 14-17 Uhr | Eintritt 6 S/.

Museo de Arte Precolombino

Präkolumbischer Gold- und Silberschmuck, Keramik, Knochen-, Muschel- und Holzarbeiten. Auch das erstklassige Restaurant MAP Café (Tel. 084/242476 | €€ | www.cuscorestaurants.com) lohnt einen Besuch. Casa Cabrera | Plazoleta de las Nazarenas | tgl. 9-22 Uhr | Eintritt 16 S/. | http://map.perucultural.org.pe

Museo Histórico Regional

Museum im Geburtshaus des Chronisten Garcilaso de la Vega: Landwirtschaft der Inka, Kolonialmöbel, Fotos, Gemälde. | Calle Heladeros | Mo-Sa 8-17 Uhr | Eintritt im Boleto Turístico General enthalten

Museo Inka/Casa del Almirante

Das Museum führt in die verschiedenen Epochen Cuzcos. An die Casa del Almirante (das Haus des Admirals) erinnert nur noch der Eingang mit dem verzierten Portal. | Cuesta del Almirante 103 | Mo-Fr 8-17, Sa 9 bis 18 Uhr | Eintritt 10 S/.

Palacio Arzobispal

Mit dem maurischen Balkon, dem spanischen Portal und dem mit azulejos (Sevillaner Kacheln) geschmückten Arkadenhof ist der Erzbischöfliche Palast einer der schönsten Kolonialbauten Cuzcos. Im Museo Arte Religioso sind Werke der Schule von Cuzco zu sehen. | Hatunrumiyoc/Ecke Herrajes | Mo-Sa 8-11.30, 15 bis 17.30 Uhr | Eintritt 15 S/.

Sacsayhuamán

Die Festung, von den Inka auch „Haus der Sonne“ genannt, liegt wie eine Bühne etwa 200 m höher als der rund 3 km entfernte Stadtkern. Die mächtige Zickzackmauer entspricht etwa dem Gebiss des Pumas, dessen Umrisse das alte Qosqo trug. Der Platz wird heute zur Sonnenwende für das Kostümfest Inti Raymi genutzt. | 3 km östlich von Cuzco | tgl. 7 bis 17 Uhr | Eintritt im Boleto Turístico General enthalten

San Blas

Die aus einem Stück geschnitzte Kanzel aus Zedernholz im Innern der Kirche ist ein Meisterwerk des indianischen Künstlers Juan Tomás Tuirutupa. Er soll sie als Dank für seine Heilung von der Lepra geschaffen haben. | Carmen Bajo | Mo-Sa 8-18 Uhr | Eintritt 15 S/.

Santa Catalina

Das Erdbeben von 1650 legte in dieser Kirche die Mauern des Hauses der Sonnenjungfrauen frei. | Calle Santa Catalina | Mo-Do, Sa 9-17, Fr 9-15.30 Uhr, Führungen in Englisch | Eintritt 3 S/.

Santo Domingo/Coricancha

Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen. | Mo-Sa 8 bis 17 Uhr | Eintritt 10 S/.

Region: Puno

Museo Municipal/Museo Carlos Dreyer

Kombination aus Stadtmuseum und einer privaten Sammlung präkolumbischer Funde der Region. | Calle Conde de Lemos 289 | tgl. 10-22 Uhr | Eintritt 10 S/.

Region: La Paz

Basílica de San Francisco/Centro Cultural San Francisco

Bedeutendste Kolonialkirche der Stadt, 1549-1600 mit üppiger, im Mestizenstil gestalteter Fassade erbaut. Innen prunkt sie mit barocker Ausstattung. Das Kulturzentrum im früheren Kloster nebenan führt in die Geschichte des Franziskanerordens ein. | Plaza San Francisco | tgl. 9-21 Uhr, Führungen 11, 19 Uhr, Krypta nur 14-17.30 Uhr | Eintritt 20 Bs

Mercado de las Brujas

Der berühmte „Hexenmarkt“ wird seinem Ruf gerecht: Kräuter, Amulette und andere Glücksbringer, darunter auch getrocknete Lamaembryos, die Glück bringen sollen, wenn sie bei Neubauten eingemauert werden. | Calle Linares/Sagárnaga | tgl. 9-19 Uhr

Museo de coca

Eindrucksvolles Museum zur indianischen Kultpflanze Coca, mit Erläuterungen zur Geschichte bis hin zur Herstellung von Kokain für den Drogenkonsum westlicher Zivilisationen. | Calle Linares 906/Sagárnaga | tgl. 10-18.30 Uhr | Eintritt 8 Bs

Museen an der Calle Jaén

Der Weg zu dieser hübschen Kolonialgasse (Ecke Pichincha) lohnt gleich fünffach: Im Museo Costumbrista Juan de Vargas (Calle Sucre Ecke Jaén am Parque Riosinho) sind u.a. Keramikarbeiten verschiedener Epochen ausgestellt. Die hier gelöste Eintrittskarte für 10 Bs gilt noch für drei weitere Museen (alle Di-Fr 9.30-12.30, 15-19 Uhr): für die benachbarte Casa de Murillo (Calle Jaén 790), das schön restaurierte Wohnhaus des 1810 hingerichteten Freiheitskämpfers Don Pedro Domingo Murillo; für das Museo de Metales Preciosos (Jaén 777), auch Museo de Oro (Goldmuseum) genannt, in dem u.a. eine edelsteinbesetzte, goldene Krone zu sehen ist, sowie für das Museo del Litoral Boliviano (Jaén 189 | auch Sa/So 10 bis 12.30 Uhr), wo mit Dokumenten, Gemälden und Uniformen des Pazifischen Krieges von 1879 gedacht wird. An der Calle 711 finden Freunde folkloristischer Musikinstrumente noch das Museo de Instrumentos Musicales de Bolivia (tgl. 9.30-12.30, 14.30-18.30 Uhr).

Museo de Etnografía y Folclore

Zwei Säle im ehemaligen Palast des Marquis de Villaverde sind den Indianervölkern Chipayas und Ayoreo gewidmet (Trachten, Gegenstände etc.). | Calle Ingavi 916 | Ecke Jenaro Sanjinés | Mo-Fr 8.30-12, 15-19, Sa/So 9-13 Uhr | Eintritt frei

Museo Nacional Arqueológico

Hier sind neben Schätzen aus der Inkazeit vor allem die kostbarsten Funde aus Tiwanaku ausgestellt, darunter doppelgesichtige Figuren, Utensilien für Zeremonien und operierte menschliche Schädel. | Calle Tiwanaku 93 | zwischen Bravo und Suazo | Di-Fr 9.30-12.30, 15-19, Sa/So 10-12 Uhr | Eintritt 10 Bs

Museo Nacional de Arte

Werke der bekanntesten Maler Boliviens fanden in dem prachtvollen Barockgebäude einen schönen Rahmen. Der bedeutendste ist Melchor Pérez de Holguín (1660-1732) aus der Silbermetropole Potosí. | Calles Comercio/Socabaya, Plaza Murillo | Di-Sa 9-12.30 und 15-19, So 9-12.30 | www.mna.org.bo | Eintritt 10 Bs

Museo Tambo Quirquincho

Das Stadtmuseum ist im ältesten Gebäude der Stadt untergebracht, in dem einst der Kazike Quirquincho gewohnt haben soll. Silberschmuck aus des 17./18. Jhs., Gemälde und moderne Plastiken. | Calle Evaristo Valle/Plaza Alonzo de Mendoza | Di bis Fr 9.30-12.30, 15-19, Sa/So 10 bis 12.30 Uhr | Eintritt 5 Bs | Sa frei

Valle de la Luna

Bizarre Erd- und Steinspitzen erzählen im „Mondtal“ von den nagenden Kräften der Erosion. | Stadtteil Mallasa | tgl. 9-16 Uhr | Eintritt 15 Bs